Herstellung und Verbesserung von Seeschiffahrtsverbindungen. 187
und Steinschüttung mit einem Kostenaufwande von 73200 K hergestellt
worden.
Die baufällige hölzerne Osterschleuse am Hafen zu Friedrichstadt Sibher,
an der Eider wird durch einen massiven Neubau, dessen Kosten auf
137 000 A veranschlagt sind, ersetzt.
Die im Jahre 1899 begonnene Vertiefung des Fahrwassers in der doaerene
Haderslebener Föhrde warim Jahre 1002 im wesentlichen beendet.
Von den im Extraordinarium bereitgestellten Mitteln in Höhe von 010 000 K+
sind bis zum Schlusse der Berichtszeit 338 000 M verausgabt worden.
Die Verbesserung des Fahrwassers des Fehmarnsunds ist in Fehmarnsund.
den Jahren 1000 bis 1004 zur Ausführung gelangt. Durch Baggerungen ist
die Fahrrinne von 3,3 auf 5,2 m vertieft und auf 60 m verbreitert worden.
Die Aufwendungen haben 97 400 betragen.
Die nordwestliche Stralsunder Fahrrinne wurde, den Bedürf- rasunder
nissen der Schiffahrt entsprechend (vergl. auch Seite 154), in den Jahren 1000
bis 1008 mit einem Kostenaufwande von 322 400 A auf 4 m unter Mittelwasser
vertieft. Die Städte Stralsund und Barth haben zu diesen Kosten
einen Betrag von zusammen 50 000 X zugeschossen.
Zu den Verbesserungsarbeiten an der Schiffahrtstraße Stettin— Sie-Swinemünde
sind im Jahre 1001 noch weitere 1 032 000 K auf= fahrtstraße.
gewendet worden. Die Gesamtausgabe hat damit 6 150 000 Kl betragen.
Die in der Hafeneinfahrt von Swinemünde zwischen Leuchtturm und
Molenkopf entstandenen, für die Ufereinfassungen gefährlichen Übertiefen
sind mit einem Kostenaufwand von 220 000 mit gutem Erfolg durchbaut
worden.
Für die Kaiserfahrt zwischen dem Stettiner Haff und der Swinemündung
war planmäßig eine Wasserspiegelbreite von 180 m vorgesehen.
Nachdem diese Breite durch die Tätigkeit des Stromes erreicht war, ist
auch das Ostufer gegen Einbrüche und Verwilderungen mit Faschinendeckung
versehen und hierfür sind in den Jahren 1906 bis 1008 331 000 K verausgabt
worden.
Das Dorf Kaseburg war bei Herstellung der Kaiserfahrt von der Insel
Usedom abgetrennt und dann mit dieser wieder durch eine Seilfähre verbunden
worden. Um die bei diesem Betriebe aufgetretenen Mißstände zu