Metadata : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1818. (9)

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L'usage  de  I’Oure  serna  libre  et  commun

anx  deux  Etats  dans  tout  son.  cours  limitrophe,

malgre  qdue  Vianden  soit  &4  cheval  dessus  et
abbartienne  entièrement  aux  Pays-bas;  sans
Dbréjudice  cependant  des  droi  de  souverainetée
sur  la  totalite  de  ceitte  Commune  y7  compris
la  rivière.

Les  passages  d'eau,  qui  existent  en  ce  moment
  sur  la  Moselle  et  autres  riviéres  servant
de  frontières,  seront  conserves  dans  leur  état
ctuel.  Les  droits  établis  continueront  d’etre
pbercus  pour  le  compte  des  memes  Etats  qui
en  jouissent  aujourdhui.  On  aura  de  part  et
WFautre  la  faculié  d’etablir  et  d’entretenir  sur
la  rive  opposéc  les  ouvrages  négessaires  pour
faoiliter  Pabord  aux  passans.

La  péche  sera  éGgalement  commune  etcontinuera
  d’étre  adjugée  publiquement  pour  le
ompte  des  deux  Etats;  ces  adjudicalions  se
feront  alternativement  dans  une  Cemmune
frontière  du  Royaume  de  Prusse  et  dans  une
du  Royaume  des  Pays-bas.  Les  Autorités
locales  des  deux  Etats  s’'entendront  sur  le  mo-6n
  4  suiyre  eit  les  endroits  cu  elles  auront

eu.

Acticle  vingt-  Aueieme.

Les  iles  de  la  Moselle,  la  Sure  et  l'Oure
qui  se  trouvent  scharées  de  leurs  Communes
Par  le  principal  courant  serent  rangées  dans
Ia  cathégorie  des  Banlieues  conpées,  dont  il
est  duestion  à  1°Aniicle  ci-  dessus,  et  abbartiendront
  à  ULelat  sur  la  rive  dudunel  elles  seront
situces.  Les  autres  continneront  de  faire  partie
  de  leurs  Communes  et  resteron  au  HRogzume,
  (ont  ces  Communes  font  partie.  Au  ckas
du’il  soit  douteux,  de  quel  coleé  se  trouve  le
Drinciral  courant,  les  iles  suivront  les  Com.
Anunes  dont  elles  dependent,  ei  au  cas  due
c#es  Communes  fussent  paurtagées  par  le  presein
traite  elles  suivront  la  Partie  o0  se  tronve  le
Chef-LTieu.

En  conscquence  les  iles  de  la  Moselke  dites:

I)  Petite  Besche  dependante  de  la  Commune

  de  Wintringen;

2)  les.  denxz  Remich  appartenantes  4  la

Commune  du  meine  nom;

3)  Wormeldingen  dépendame  de  la  Commune
  du  meme  nom;
apparticmilront  au  Royaume  ile  Prusse.
1⅝%  ailrs  ilrs  Cemend  sites  dans  la
Keslt,  1.#::

90  —

Obgleich  die  beiden  Ufer  der  Oure  von  der  Viandenschen
  Gemeinde  besetzt  sind,  und  diese  Gemeinde
den  Niederlanden  gänzlich  angehört,  so  soll  der  Gebra##ch
  dieses  Flusses  dennoch  frei  seyn  und  beiden
Staaten  gemein  bleiben,  ohne  daß  jevoch  die  Landeshoheitsrechte
  uber  das  Ganze  der  gedachten  Gemeinde,
  den  Fluß  mit  Vinbegeisen  ,  beschadet  würden.

Die  in  diesem  Augenblick  auf  der  Mosel  und  auf
andern  Grenzflüssen  bestehenden  Wasserfahrten  sollen
in  ihrem  gegemwärtigen  JIustande  erhalten  werden.
Die,  aufgelegken  Abgaben  sollen  für  Rechnung  eben
derselben  Staaten  die  sie  am  heutigen  Tage  genie-Hen,
  fortdauernd  erhoben  werden.  Beiderfeits  wird
man  die  Befugniß  haben,  auf  dem  gegenübersiehenden
  Ufer  die  ndthigen  Werke  anzulegen  und  zu  unterhalten,
  um  den  Hinüberfahrenden  die  Anlandung
zu  erleichtern.

Die  ESischerei  soll  ebenfalls  gemein  seyn,  und
fortwährend  für  Rechnung  beider  Staaten  dffentlich
verstrigert  und  zugeschlagen  werden.  Oieser  Zuschla
geschieht  wechselsweise  in  einer  dem  Kdnigreich  Preutsen,
  und  in  einer  dem  Kdnigreich  der  Niederlande  angrenzenden
  Gemcinde.  Ueber  die  dabei  zu  befolgende
  Verfahrungsart  und  über  die  Ortschaften,  wo  der
Zuschlag  zu  halten  ist,  müssen  sich  die  Ortsbehdrden
beider  Staaten  mit  einander  verständigen.  «

Achtundzwanzigster  Artikel.

Die  von  ihren  Gemeinden  durch  den  Hauptstrom
getrennten  Inseln  der  Mosek,  der  Sure  und  der

Dure,  sollen  in  die  Klasse  der  in  obigem  Arkikel  erwähnten

  durchschnittenen  Weichbilde  gebracht  werden,
und  dem  Staate,  an  dessen  Ufer  sie  belegen  sind,
angehdren.  Die  ürigen  verbleiben  fortwährend  ihren
Eemeinden  und  folglich  auch  dem  Königreiche,  zu
dein  diese  Gemeinden  gehbren.  Ist  es  zweifelhaft,  auf
welcher  Seite  der  Hauptstrom  sich  befinde,  so  folgen
die  Insekn  den  Gemeinden,  von  denen  sie  abhüngen,
und  im  Faste  diese  Gemeinden  durch  gegenwärtigen
Tractat  geeheilt  seon  sollten,  folgen  sie  dem  Theil
wo  der  Hauptert  liegt.

Folglich  twerden  die  Mosel-Inseln:
1)  Kleme  Besche  (petite  Besche)  von  der  Wintringenschen
  Gemeinde  abhängig;
2)  Die  beiden-  Remich,  der  Gemeinde  gleichen  Namens
  angehdrig;  #
3)  Worpie  dgen  von  der  Gemeinde  dieses  Namens
  abhängig;
dem  Königreich  Prcußen  zufallen,  und
DODie  übrigen  ebenfalls  in  der  Mosel  liegenden
Inseln,  nmlich:  .
1)  Die