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alles zu thun, was von mir abhing, um nicht hineingezogen zu
werden. Seit dem Herbste 1755 dachten die Franzosen, in der
Furcht daß sie zur See das Uebergewicht über die Engländer doch
nicht würden gewinnen können, darüber nach, den König von England
in seinen deutschen Besitzungen anzugreifen. Sie hofften im
Lande Hannover den Streit zu enden, den sie in Amerika mit den
Engländern hatten. Sie warfen anfangs die Augen auf mich, in
der Meinung, daß mir jede Gelegenheit genüge, um mich zu schlagen.“
Wie waren denn die Franzosen auf diese Meinung gekommen?
„Unser Tractat der Vertheidigung schloß alle Streitigkeiten
aus, die in einer anderen Sphäre lagen, als derjenigen der gegenseitigen
Garantie des Besitzes. Herr Bouillé ging über diese
Schwierigkeiten leicht hinweg, und sagte mit ausdrücklichen Worten
zu meinem Abgesandten Knyphausen, daß zu Hannover ein guter
Schatz sei, den man mir überlasse. Das sei ein guter Fang. Ich
ließ ihm einfach erwiedern: ein derartiger Vorschlag passe für
Mandrin,) und nicht für einen König von Preußen.“
Immerhin. Aber der französische Hof hatte bei diesem Vorschlage
sicherlich nicht die Absicht der Beleidigung gegen Friedrich II.
Wenn dieser Vorschlag nun desungeachtet in solcher Form gemacht
wurde: so scheint daraus hervorzugehen, daß der französische Hof
eine außerordentlich geringe Meinung von der moralischen Qualifikation
des Königs Friedrich II. hatte. Ob diese Meinung begründet
oder unbegründet war, das zu untersuchen, dürfte denen
überlassen bleiben, die Friedrich II. nicht bloß in militärischer Beziehung
bewundern, wie wir, sondern auch in moralischer Hinsicht,
wie wir es nicht thun. Wir constatiren lediglich die Thatsache der
französischen Ansicht, und bemerken in Betreff der Antwort des
1) Oeuv. Tom. IV. 29, ein Spitzbube, den der König IX. 152 mit Cartouche
zusammen nennt. Der Name hatte im Franzoͤsischen etwa dieselbe Bedeutung, wie
später derjenige des Schinderhannes in Deutschland.