chingarew, Uceerbauminister, der Abgeordnete
m Kiew, Tetestohenlo, Finanzminister und
r Atgordnete von Kasan, Godnow, Reichantrolleur.
Die Finnländer.
Stockholm, 16. März. In Bjorueborg
d Wasa in Finnland haben sich unabhängige
mische Komitees gebildet. Die Mitglieder des
ofgerichtes haben mit dem Gouverneur Wasa
rlassen. *
oliiische Nandschan.
Der Reichskanzler in Wien.
Der Reichskanzler traf am Freitag früh in
sien ein, um dem Kaiser seine Aufwartung zu
achen und dem Minister des Aeußern, Grafen
zernin und dem Ministerpräsidenten Grafen
am -Martinic einen Gegenbesuch abzustatten.
lit dem gleichen Zuge kam auch der öfterschisch-ungarische
Votschafter in Berlin Prinz
ohelohe. Schillingsfürst an.
Der Donau-Rhein,- Kanal.
Der „Kreuzzeitung“ wird geschrieben: Die
lerische Negierung ist an die Reichsregicrung
rangetreten, zu den Kosten der Worarbeiten
r die Schaffung einer Wasserstraße zwischen
onau und Rhein, die auf 5 Millionen Mark
ranschlag! find, einen Beitrag von 2 Millionen
karl zu gewähren. Ueb##r 1#31 Antrag schweben
zeit Verhundlungen der zuständigen Stellen.
alls diese Verhandlungen noch bis zur dritten
fsung des Reichselats zum Abschluß gebracht
erden konnen, durfte der Beitrag in den Reichsat
ausgenommen werden. Im anderen Fall
un die Bewilligung der Mittel auch durch einen
achtragsetat herbeigeführt werden. Nach der
erfassung des Deutschen Reiches gehört der
au von Kanälen nicht zu den Aufgaben des
eiches. Trotzdem hat das Reich aus seinen
litteln den Nord Ostsee-Kanal gebaut, weil eh
dabei vorwiegend um militärische Rücksichten
mdelte. Solche kommen auch bei dem Plan
ler neuen Verbindung der Donau mit dem
hein in Betracht, obwohl der KRanalneubau
erwiegend wmirtschaftlichen Zwecken dienen soll.
Berschledene Uacheichlen.
Berlin, 16. März. Die Berliner Stadtrerdnetenrersammlung
beriet gestern den neuen
at der Stadt Berlin für das Jahr 1917, der
i einem Gemeindesteuerzuschlag von 160 Prouu
mit 377 Millionen Mark in Einnahme und
usgabe abschließt. Diese stattliche Ziffer bezieht
h lediglich auf das Reichbild der Sladt Berlin
dst und schließt keinen der Vororte ein.
Parics, 16. März. Hier starb nach langer
kankheit der Obmann der Pariser Advokatenme
Fernand Labori. Im Ausland war La
tei namentlich bekannt als Verteidiger des
mptmanns Dreyfus, ferner durch das Attenn
von Rennes und durch die Prozesse Humbert
(d Caillaur.
Bom bayer. Caubisg.
München. 16. März.
Eine reichholtige Tagesordnung lag der Kamer
für Freitag vor. Man will fertig werden.
huchst wurde die Erörterung fortgesetzt über
e Anträge betr. die Uebergangswirtschaft. Es
lachen dazu noch der Abg. Timm (Soz.) und
ehrere Regierungskommissäre, worauf die Anage
im Sinn eder Ausschußbeschlusse erledigt
urden. Dann stimmte das Haus einstimmig eizm
Antrage Gerstenecker-Schlittenbauer (J.) zu,
¾neine bessere Verwertung der Tierkladarer beueckt,
ebenso einem einschlägigen Antrag der
egierung, der hierfür den Betrag von 250000
larl bereitstellen will. Weiter fano Zustimung
ein Antrag der Sozialdemokraten, die
emneindewahlen bis nach dem Friedensschluß
1 rertagen. Bei dieser Gelegenheit brachten
ehrere Abgeordnete lebhafte Kagen vor über
u Vollzug des Gemeindebeamtengesetzes. Seins
des Regierungsrertreters wurde zugesierl,
daß die Regierung das Nötige tun werde,
ideen einbeitlichen Vollzug zu sichern und die
lagen al (zustellen. Ehtpenso wurde einem Anag
der Sozialdemokraten zugestimmt, daß die
riegsnotgesetze zum Schutze der Schuldner in
agerlichen Rechtsstreitigkeiten möglichst sozial
#egebaut werden und eine entsprechende Zeit
uch dem Kriege noch in Krast bleiden, wobei
ich die Notwendigkeit des Gläubigerschutzes
rorgehoben wurde. Dann wandte man sich
och den Antragen über Wohnungsfragen und
miedelung zu. Dabei machte die Regierung die
Ateilung, daß bei den stellv. Generallommanbereits
1500 Gesuche um Ansiedelung von
braliden eingelaufen seien. Zähle man die
Miedelungslusti en noch dazu, die z. J. noch
Felde stehen, 6 ergebe sich eine ganz bedeunde
Zahl von Inlekesseme. In der Abstimung
wurden die Anträge und die Petitionen im
ine der Ausschußbeschlüsse verbeschieden. Für
tam Dienstag nächster Woche stattfindenden
ihung steht die Haussteuerfrage auf der Ta-Sesisie
Kuntschen.
Verlin, 16. März. Gehaltsaufbe #
für die Privatangestellten im E der
— 8 foͤrdert eine Eingabe von 23
verbänden der Privatangestellten aus
und Kechnit, Wurcau- und Versicherungs-#
Musik= und Bühnenwelt mit rund
900 000 rE unter Fuhrang der Gesellft
für le Reform. Die Eingabe richtet
2 alle r 7 Stellen die dringende Bitte,
i Vergebung von Aufträgen des Staats, der
Militärbehörden und der: Gemeinden den Unternehmern
durch Vertragsklausel aufzuerlegen, daß
den kaufmännischen, technischen Bureau= und sonstigen
Angestellten Teuerungszulagen von mindestens
25 Prozent auf die die wieht gezahlten Geälter
gewährt werden. der Feststellung delen,
was als angemessene ““ n gegenwärtig
zu gelten ret wird gebeten, die beruflicchen
Fachverbände der Angestellten neben den
(Vertretungen der Arbeltgeber gutachklich zu
hören.
Nũnqhener Aeulgleuen.
münchen, 16. März. Die Sitte, daß Frauen
und Mültter den saftigen Schinken, die bunten
Ostereier und den zuckergesüßten Osterfladen am
Ostermorgen im Korb zur Weihe vor dem
Hauptgottesdienst in die Kirche tragen, dürfte
Ve#rieg für einige Zeit inhibiert haben. Immerhin
rechtfertigt sich die Frage, ob von dem,
was noch reichlich vorhanden, weniger aus Grün-
ous westlich im Württemberger Oberlande ihr
Unwesen trieben. Jabrelang machten sic die Gegend
unsicher, bis der „gesliefelte Ochse“ zu
ihrem Verhängnis murde. Im Frühjahr is
wurde der Bande allerseits von den Behoͤrden
stark nachgestellt, aber leider stets ohne jeden
Helg. Die Räuber waren zwar se
doch immer wieder gelang es 41 15
et zu enzieler. trug es sich einmal
zu, dah oin Buet drr Dfällen in den
Wald fuhr, vor .,Ho- sein mit einem
Pferd und einem Och panntes —
unbewacht stehen ließ und, inn, der
mann“ der Räuberbande, der Osu
und sein Hauptspiehgeselle, ein verkommener
Metzger M) entdeckten das bäuerliche Gefährte.
An diesem war der fette Ochse für die zwei eine
hochwilktommene Beute, deshalb besonders, weil
sie schon bllich-, fleischlose“ Wochen hinter sich
hatten. Alsbald wurde das lein ausgespannt,
und damit u Bauer die Spur nicht
verfolgen könnte, chocer. sie ihre Stiefel aus und
dem — Ochsen Der „stiefelte“ mit ihnen
nach ihrem Sphlupstrinler, aber die hohe Polizei
kannte die Stiefelspuren der Hallunken, und es
dauerte gar nicht lange mehr, so waren der
berit und seine Spiehhzesellen dingfest gemacht.
Aber doch gelang es noch einmal dem „schwarzen
Veri“ sich der irdischen Gercchtigkeit zu entziehen.
Denn als er im Turm zu Biberach saß,
schlug das Wetter in den Turm und töteie den
Veri. BVom, gestiefelten Ochsen“, als einem Seiten-Stück
zum „gestiefelten Kater“ wurdo in der
ganzen Gegend noch lange gesprochen.
Al
zeichnen die 6. Griegsanleihbe, weil sie
1l
½ · lin--....».»-»«-ssl
7"l1,« 4 «
.. 5½
V!!V W
Der Landwirt
zeichnet Kriegsanleihe, weil Besih und Arbeik in
einem sseghasten Oeutschland gesegnet sein werden)
dee Arbeiter,
weil seine aussichtsreichen Lebensbedingungen mit dem Wohlergehen!)
des Vaterlandes aufs engste verknüpft sind; '
pkkJudiisiriellh
beidenGchutzbckldeiniatnndzitsiiebene.
Arbeiter braucht;
der Kaufmann,
der seine Einkommensquellen von einem siarken Baterland
beschirmt haben muß;
tos Mter, #
c
—
das die Früchte seiner Arbeit nicht der Zersörung.
durch rücksichtslose Feinde preisgeben will *
dee Jugend
in dem ungesiümen Streben nach allem,
was groß und edel i##)
le
Herz und Versiand zugleich haben
ahtamtek#in ——V.
den der Ernäl rung als aus psychologischen Moliven,
klein und groß die Lebenomittelstellen eine
Osterfreude lerennen solten. Man darf diesmal
festitellen. daß das Lebensmittelamt dem psycho
logischen Faktor Nechnung trug und bei der Eierrersorgungestelle
den Antrag stellte, für die
Ostertage ein Ei pro Kopf außer der regulären
Verleilung für Ostern ausgeben zu dürfen. Auch
die Münchener Lebensmittelrersorgungsslelle hat
für die Oitertage Vorsorge getroffen. Sie wird
Mortadella, keine schlechte Jtaliener, sondern
gute neutrale Warc, herausgeben und außerdem
die von der Krie 6 geesellschaft noch bis zu 20
Prozent freigellssere!s Schokolade. Die Menge ist
allerdings so gering, daß viele von dem Erscheinen
der Schokolade nichts merken werden, und
daß an eine Her tellung von Schokolade-Eiern,
un deren Stelle Eier und Hasen aus gepreßtem
Banier in den Schaufenstern liegen, nicht zu denen
ist.
-3Neweriche Kachrichten.
mingen, 18. März. Es sind gerade
imn Jne. daß die mm0 lM des
[Veri“ und der „gestiefelte Ochse“
6
ordnnng. –—–– «
in unserer in Oberschwaben, ron hier
Bayertisches Obetland.
Bad Aibling, 16. März. Im Historischen
Verein hielt gestern Abend dessen 1. Vorsit
zender, Herr Amtsgerichtsrat Aurbach, ernen
ehr interessanten Vortrag über Entstehung,
ildung und Zusammenhang der Ortoname
des Bezirles Aibling, der von den zahlreich -.
wesenden Dau#nn u. Herren mit großem Imererse
lelfolgt und beifalligst ausgenommen wurde.
Der 2. Vorstand, Herr Pfarrer Heinrich.
danlte dem Vortragenden namens der Versam
melten und bat ihn, den Verein bald wieder mit
einem ähnlichen Vortrag zu erfreuen. Verschiedene
historische Gegenstände wurden dem Vrrein
teils leihweise, teils geschenkweise überlassen, u.
A. auch ein Gruppenbild der Hauptleute der ehe
maligen Aibkinger Bürgerwehr. Zum achlffe
rerlas Herr Amtsgericktsrat Aurdach noch d
Fortsetzung der von Frau Posthalter Baui#ng
beim Verein übermittelten Familien-Chronik aus
dem Jahre 1857, die besonders auch wege
ihrer dumoristischen Seite großen Beifall Fo
Bausham, 16. März. Der unlängst verstorbene
70 Jahre alte Privatier Mar Haltmeir,
Müllerssohn von Kasten, vermachte in seinem
Testament der Pfarrkirche Hausham 500 Mk.
und der Filialkirchr in Westenhofen 1000 Mark.
Bausham, 16. März, Herr Korl Grelnmal
Sögoebesitzer in Wolfmihle, kauste in der Multdorfer
Gegend zwei starle Pferde um 9000 .
So hochpreisige * sind in unserer Gebir
gegend noch niemals dagewesen. 1
Rosenheim, 17. März
Auf dem Felde der Ehre gefallen
(beorg Stiller, Eisnerbauerssohn aus Holzbau
sen bei Hriesstält, Soldat im Inf-. Lrib-Re-Auszeichnungen
im Felde. Ter Rech
nungsunteroffizier Alfred Arli in einem ösie
reichischen ndsturmbataillon wurde mit le
bronzenen Tapferteilsmedaille ausgezeichne.
dem Oberseuerwerker Emanuel Cer abeck i:
einem öflerreich. Feld Am. Reg. wurde das Eise
ne Kreuz mit der Krone verlienen. Die beide
lapferen Mitkämpser Und ein Bruder bzw. ##
Schwager des Kaufmanns Arlt in der Pap##e#r
warenfabrik M. N.edermayhr in Rosenheim. Tu⅜
Gefreite Eduaro Strafser im einem Landwel
Inf.-Reg. wurde zum Unteroff zer beförderl unm
mit dem Militarverdienstkreuz 1. Kl. au-g:
zeichnel; Strasser fiehl sen Rriegebleiin
Felde und war zuletzt, Hilismonteut bei d.
Ueberlandzentrale in Rosenheim. Der Ersatzreie
bist Joseph Stahlhofer, Sohn der Witwe M#
Stahlhofer in Fl.n##bch, wurde mil dem Eiet
nen Kreuz ausgezeichnet; das Militärrerdieni
kreuz wurde ihm früher schon verliehen. M ih:
stehen noch vier Bruter im Felde, die alle sch#
mit Auszeichnungen ledacht werden konnter.
Dem Gefreiten Joscph Reimeier, Schlosser in dert#
Baumwollspinnerei Kolbermoor, wurde das Mi
litärverdienstkreuz 3. Kl. mit Schwertern ve.
liehen. Sein unvermüstlicher Humor kommt ilerrund
seinen Kameraden im Ernite des Krieg
sehr zu statten. Der Nriegsfreiwillige Karl Sirel.
aus Kolbermoor, der als Unteroffizer in eine.
Minenwerferlompagnie steht, wurde mit dem
Militärrerdienstlreuz 3. Kl. mit der Krone ur
mit Schwertern ausgezeichnet: das Cise:
Kreuz ist ihm früher schon rerliehen worde
Dem Offiʒ ersteliwerireter Michael Schild. Sob
des Säcklermeisters S in Bad Aibling, wur
de die goldene Tapferkeitsmedaille verliehen:
er ist bereits im Besitz des Militärverdiensttren
zes, des Eisernen Kreuzes und der würnemberg.
fu silternen Tapferleitsmedaille.
Vermehrter Flachsbau. Iunrfolge de-Krieges
ist das Reich darauf angewiesen, al.
zum Wohle und zur Kräftigung des Vaterlande
nötigen Produkte selbst zu erzeugen und dazu 1.5
bört neben anderen Erzeugnissen der Flachsbe.
Der Bedarf an Flachsfaser ist groß und da jen
liche ausländische Zufuhr abgeschnitten isr, er
scheint es als raterländische Pflicht, jeden ver
fügbaren, geeigneten Grund zum Flachsbau aus
zunützen. Nationeller Flachsbau ist mindestern.
ebenso renlabel als alle übrigen Bodenfruchte
Alle gewünschten Aufschlüsse Erreint die Kriegs
Flachsbau-G. m. b. H., Abt. Bayern, in Mun
chen, Hri Ludwigstraße 12 2, Fernsprech
Nr. 25
Eans nmeues Viertelsahr im Zei
tungswesen begimt mit dem 1. April 191
Sckon heute verweisen wir auf die Erneuerunn
des Bezugs des „Rosenheimer Anzeiger“ fur
das zweite Vierteljahr 1917 oder für den Momn.
April. Zurerlässig und schnell uber die Kriege
ereignisse untlerrichtet zu werden, ist der Wunsck
jeder deutschen Familie. Diesent Wunsch mog
lichst zu entsprochen, betrachtet der „Rosenheim?.
Anzeiger" als wichtigtte Aufgale. E hat eine
umfangreichen Telegraphendienft eingerichet. de
Lon den Rriegsschauplatzen und über die pol
tiscen Ereignisse der Welt erschöpfend und zi
rerlässig lerichtet. Wesentliche Aufmeritsamteit:
wird den Vorgängen in der Heimat gendmet.
Nicht minder ist der „Rosenheimer Anzeiger-#
bestrebt, die Berölkerung uber alle Fragen dwirtschaftlicken
Lebens aufzuklären und zu ur
lerrichten. Die omlichen Geschehnisse in Stad:#
und Land erfreuen sich steis einer gedieger
Verichterstatrung. Wer also über alles unterrich
let seln will, beftelle sofor das Abomement aur
den „Nosenbeimer Anzeiger“ fur 0##° zweit.
Verteljahr. 1917.
. 4r n
Standmusik am Var. Noseoh NPiat.
Sonntag vorm. 11 12 Uhr.
Alle Kameraden, Marsch r. Teike.
4 Naloczy-Ourerture von Keler Bels:
3. Kind, du kannit tanzen! Walzer r. Fall.
4. Fantasie a. d. Opit. „Orpheus“ in der Un
terwelt, ron Ofeenbach-5.
Oberst Graf Durkheim, Marsch, v. Högg.
#
Sdckußwaffen und Munitior.
Das seellr. Generalkommando 1. Baver. Ar
meekorps erlies am 14. Marz 1917 folgende An
ordnung:
§5 1. Die Führung von Schußwaffen ist ver
boten. Dem Uerdote unterliegen nicht: 1. De
Sicherheitsorgane des Staates und der Sade.
die Militärpersonen im Oft#igzersrang. di: Kei
sonen des orgamisierten Bahn, Brucken und
Grenzschutzes, das Jagoe und Forstschunpensonal.
2. Die Inhaber von Jagdlarten und Schunge
wehrschenen hinsichtlich der landes##d.,ichen Schuß