Metadata : Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation. Band 36. Sechste Abtheilung: Die kleinen deutschen Höfe. Zweiter Theil. (36_6_2)

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und  Erbin  Johanna  hatte  1822  den  noch  lebenden
1799  gebornen  Grafen  Heinrich  von  Bassewitz-Schlitz
  geheirathet,  welcher  jetzt  auf  Burg
Schlitz  gesessen  ist,  einem  der  schönsten  Punkte  Mecklenburgs,
  am  Malchiner  See,  in  der  sogenannten  mecklenburgischen
  Schweiz.  Dieser  Schwiegersohn  und
Schwiegerenkel  zweier  gräflichen  Gelehrten  hat  einmal
den  Künstler  agiren  müssen:  er  mußte  zu  Nostock  über
der  table  Thöte,  von  Curt  Stever,  einem  Oheim
des  Wustrower,  gezwungen,  die  Flöte  spielen.  Seine
Ehe  mit  der  Comtesse  Schlitz-Görg  ist  kinderlos
geblieben.  Der  Chef  der  Familie  der  Grafen  Bassewitz
  sitzt  noch  auf  Prebberede  und  der  Familie  gehören,
  wie  erwähnt,  jetzt  noch  über  zwanzig  NRittergüter.
  Der  Majoratsinhaber  Graf  Adolf,  preußischer
Lieutenant  a.  D.,  geboren  1813,  ist  der  Enkel  des
1816  gesterbenen  Staatsministers  Bernhard  Friedrich,
  und  der  Sohn  des  1841  gestorbenen  Grafen
Adolf  und  einer  Fräulein  von  Levetzow,  und  hat
sich  hinter  einander  mit  zwei  preußischen  Fräulein  von
Werder  vermählt:  er  besitzt  außer  dem  Majorat
Prebberede  noch  Jahmen  und  Grieve.  Von  seinen
fünf  Brüdern  ist  der  Landrath  Graf  Henning,  Gemahl
  einer  Fräulein  von  Behr,  Erbherr  auf  Schwiessel,
  Graf  Bernhard,  Gemahl  einer  Fräulein  von
Treuenfels,  Erbherr  auf  dem  dereinst  Hahmn'schen
Dieckhof,  auf  Schweetz,  Lüssow,  Neuheinde  und
Bützin,  Graf  Carl,  auch  preußischer  Lieutenant  a.  D.
und  Gemahl  einer  Fräulein  von  Bülow,  ist  Erbherr
auf  Bristow,  Glasow  und  Grube,  Graf  Heinrich,