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ausgerüstet mit einer umfassenden Gesetzeskunde und rücksichtsloser
Energie, Thatkraft und Unerschrockenheit war, und doch unterlegen
ist, so kann man sich ein Bild davon machen, wie viele
Menschenkinder von denen, die weder furchtlos und thatkräftig
sind, noch die geltenden Gesetze und Wege kennen, welche in
Derfolgung des modernen Rechts in Betracht kommen, allein in
einem Dezenium der „Gerechtigkeit“" zum Opfer gefallen sein
werden und täglich weiter zum Opfer fallen müssen, denn es
wird nicht besser im Dunkte dieser sogenannten Gerechtigkeit,
sondern von Tag zu Tag schlechter, da es der Fluch jeder bösen
That ist, fortzeugend Böses zu gebären. Tur von einem Schwachkopf
oder Heuchler kann abgeleugnet werden wollen, daß diejenigen
Elemente und Anschauungen immer mehr in den Staatsorganismus
eindringen, welche vor dem ZRichterstuhle der wahren
Dernunft verdammt würden als Gift des Mkenschengeschlechts und
Feind der AUkenschenwürde, weil sie Moral und Sitte, Glauben
und Religion vorerst untergraben, nach und nach aber ganz vernichten
müssen, denn beispielsweise beruht jede Religion und
kann nur beruhen auf dem Glauben an eine ewige — also unwandelbare
— Gerechtigkeit, kein Lebewesen kann aber auf die
Dauer an eine ewige Oerechtigkeit glauben, wenn die zeitliche nicht
vorhanden ist, denn die Erstere bedingt die Cetztere, sonst ist keine
Allmacht denkbar, die wir in den ewigen Gesetzen der Natur
sehen, fühlen und begreifen. Deshalb erschallt immer und immer
wieder der Ruf nach menschlicher Gerechtigkeit, die im Einklang
stehen muß mit der verheißenen göttlichen: strafen bis ins
vierte Glied und segnen bis ins tausendste. Der greise Kaiser
Wilhelm war ein Seher, als er verkündete: „Ich will meinem
Dolke die Religion erhalten wissen !“ Die wahre Religion führt
zur menschlichen Gerechtigkeit, und Gerechtigkeit erhöhet ein
Dolk, Ungerechtigkeit erniedrigt deshalb die Menschheit und ist
der größte Feind jeder Religion! Man kann nicht Steine säen