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unfãhigkeit erhalten sie Pension, wenn sie entweder ihr Amt mindestens
zwei Jahre bekleidet oder sich mindestens zehn Jahre im Dienste befunden
haben.
X. § 41 wird durch folgende Vorschriften ersetzt:
Die Pension beträgt bei vollendeter zehnjähriger oder kürzerer
Dienstzeit 20/60 und steigt nach vollendetem zehnten Dienstjahre mit
jedem weiter zurückgelegten Dienstjahre bis zum vollendeten dreißigsten
Dienstjahr um 1/60 und von da ab um 1/120 des in den §§ 42 bis 44
bestimmten Diensteinkommens.
Über den Betrag von 45/60 dieses Einkommens hinaus findet eine
Steigerung nicht statt.
In dem im § 39 erwähnten Falle beträgt die Pension höchstens
20/60 des vorbezeichneten Diensteinkommens.
Der Jahresbetrag der Pension ist nach oben so abzurunden, daß
bei Teilung durch drei sich volle Markbeträge ergeben.
XI. § 42 Abs. 1 wird durch folgende Vorschriften ersetzt:
Der Verechnung der Pension wird das von dem Beamten zuletzt
bezogene gesamte Diensteinkommen nach Maßgabe der folgenden näheren
Bestimmungen zu Grunde gelegt:
1. Der Wohnungsgeldzuschuß kommt nach den hierfür geltenden
gesetzlichen Bestimmungen zur Anrechnung; ist im Reichshaushalts-Etat
für eine freie Dienstwohnung ein Wert ausdrücklich als
anrechnungsfähig bezeichnet, so kommt dieser zur Anrechnung.
2. Funktions-, Stellen-, Teuerungs- und andere Zulagen kommen,
sofern im Haushalts-Etat nicht etwas anderes bestimmt ist, dann zur
Anrechnung, wenn sie unter den Besoldungstiteln ausgebracht sind.
3. Weitere feststehende Bezüge, namentlich Feuerungs- und Erleuchtungsmaterial,
Naturalbezüge an Getreide, Winterfutter und
dergleichen, sowie der Ertrag von Dienstgrundstücken kommen
nur insoweit zur Anrechnung, als ihr Wert im Reichshaushalts-Etat
unter den Besoldungstiteln auf die Geldbesoldung in Rechnung
gestellt oder zu einem bestimmten Geldbetrag als anrechnungsfähig
bezeichnet ist.
4. Bezüge, die ihrer Natur nach steigend und fallend sind, werden
nur, sofern sie als pensionsfähig gewährt oder im Reichshaushalts-Etat
bezeichnet sind, zur Anrechnung gebracht, und zwar
nach den im Reichshaushalts-Etat unter den Besoldungstiteln
oder sonst bei Verleihung des Rechtes auf sie deshalb getroffenen
Festsetzungen oder in Ermangelung solcher Festsetzungen nach
ihrem durchschnittlichen Betrage während der drei letzten Rechnugsjahre
vor dem Rechnungsjahr, in welchem die Pension
festgesetzt wird.
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