ARrIcIEx 12.
Responsabilité.
1. Sauf le cas de force majeure,
lorsquf’une lettre ou une beite contenant
des valeurs déclarées a été
perdue, spolice ou avariée, Texpéditeur
ou, sur sa demande, le destinataire,
a droit à une indemnite
correspondant au montant réel de la
perte, de la spoliation ou de T’avarie,
moins que le dommage Mait été
causé par la faute ou la ngligence
de l’expéditeur, ou ne provienne de
la nature de Tobjet, et sans due
Tindemnité puisse déepasser en aucun
Cas la somme declarée.
En cas de perte, et si le remboursement
est effectué au proßt de
Texpéditeur, celui-˙i a, en outre,
droit à la restitution des frais dex-Pédition,
ainsi due des frais postaux
de reclamation lorsque la reclamation
a été motivée par une faute de la
Poste. Toutefois, le droit d’assurance
reste acquis aux Administrations
Postales.
2. Les pays disposés à se charger
des risques pouvant dériver du Ccas
de force majeure, sont autorisés à
Percevoir de ce chef une surtaze
dans les limites tracéces dans le
dernier alinéa du § 1 de Tarticle 5
du présent Arrangement.
3. T’obligation de payer Pindemnité
incombe à IAdministration dont
relèeve le bureau expéditeur. Est
réserV#é à cette Administration le recours
contre IAdministration responsable,
Ciest-à-dire contre I’Administration
sur le territoire ou dans
-- 646 --Artikel
12.
Gewährleistung.
1. Wenn ein Brief oder ein Kästchen
mit Wertangabe verloren geht,
beraubt oder beschädigt wird, so hat,
den Fall höherer Gewalt ausgenommen,
der Absender oder auf sein Verlangen
der Empfänger Anspruch auf einen dem
wirklichen Betrage des Verlustes, der
Beraubung oder der Beschädigung entsprechenden
Ersatz, es sei denn, daß der
Schaden durch die Schuld oder Fahrlässigkeit
des Absenders oder durch die
natürliche Beschaffenheit des Gutes
herbeigeführt worden ist. Die Entschädigung
darf in keinem Falle den
angegebenen Betrag übersteigen.
Ist dem Absender im Falle des Verlustes
einer Sendung Ersatz geleistet
worden, so hat er außerdem Anspruch
auf Erstattung der Beförderungsgebühren
und, wenn durch Verschulden der
Post eine Nachfrage veranlaßt worden
ist, auf Ersatz der postseitig erhobenen
Laufzettelgebühren. Die Versicherungsgebühr
verbleibt jedoch den Postverwaltungen.
2. Die Länder, die bereit sind, für
den durch höhere Gewalt entstehenden
Schaden zu haften, können hierfür in
den Grenzen, die im Artikel 5, § 1
letzter Absatz, des gegenwärtigen Übereinkommens
gezogen sind, eine Zuschlaggebühr
erheben.
3. Die Verpflichtung zur Zahlung
des Ersatzbetrags liegt ber Verwaltung
ob, der die Aufgabe-Postanstalt angehört.
Dieser Verwaltung ist der Rückgriff
auf die verantwortliche Verwaltung,
das heißt auf diejenige vorbehalten,
in deren Gebiet oder Betriebe sich der