32 Zweites Kapitel.
eigentlich ein Platz des quadrierten Schildes, indes ist es
häufig kleiner, ½8 oder ½ des Schildes einnehmend
(in letzterem Falle einer der vier Eckplätze beim Kreuzy.
Es steht in der Regel im rechten Obereck; diese Stellung
wird in der Beschreibung des Wappens nicht angegeben,
sondern nur, wenn die Vierung in einem anderen Eck steht
(Abb. 37): eine ledige Vierung oder ein Freiviertel Blau
in Gold.
3. Das Ort, ein Freivietel in der Mitte eines Schildrandes
(Abb. 38): ein oberes Ort Hermelin in Rot.
Die Teilung des Schildes durch eine Schräglinie ergibt
folgende Figuren.
Abb. 39.
1. Den schrägrechts oder schräglinks geteilten
Schild durch eine in dieser Richtung von einem Obereck
zu dem entgegengesetzten Untereck durch den Mittelpunkt
gezogene Linie (Abb. 15): von Blau und Gold schrägrechts
(Abb. 16): von Schwarz und Silber schräglinks geteilt.
Natürlich wird die rechtsstehende Tinktur zuerst angesprochen.
2. Das Schräghaupt, d. i. der Abschnitt eines Schilddrittels
von der Mitte des Oberrandes zur Mitte eines
Seitenrandes durch eine Schräglinie (Abb. 39): ein rechtes
Schräghaupt Silber in Rot. Ist das linke Obereck in
entsprechender Weise abgeschnitten, so heißt es ein linkes
Schräghaupt. Es wird oft kleiner gemacht als das angegebene
Maß.