Wachdienst
Einsame Cichter ertrinken
in der tiefen Uacht, durch die ich streife,
von niemand begleitet. An meiner Cinken
klirrt zuweilen mein Säbel; manchmal greifen
prüfend die Hände nach der Pistole.
Der Sand knirscht unter der Sohle.
Über den Deich steigt der Mond, gießt blasses Metall
auf die Elbe, die breite, die leise rauscht.
Ich bin voll Andacht, und mit mir lauscht
fernem Gesange das Erdenall.
Sie fahren ins Feindesland und singen
die Wacht am Khein, so stolz, so stark.
Es geht mir tief durch Bein und Mark,
ich möchte vor Weh und Cust zerspringen.
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