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Zufall überlassen, alles aufs sorgfältigste vorgesehen zu haben. Des
Erfolges war man sicher. French selbst sollte die Engländer führen.
So kam die Zeit des Angriffes heran.
Schon am 19. begann das Artilleriefeuer sich zu steigern. Am
22. September aber setzte auf der ganzen Linie ein Trommelfeuer
ein, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. Es zwang alle Besatzungen
in die bombensicheren Unterschlüpfe, hinderte sogar bei
Nacht die Essenholer, ihr Siel zu erreichen, machte selbst das Trinken
beinahe unmöglich und zerwühlte das ganze Hinterland der vorderen
Stellungen. Menschlichem Ermessen nach mußte alles Ceben in
dem unter Feuer gehaltenen Raum erstorben sein. Da aber bei
dem Dersuche in der Champagne am 24. September vorzugehen, sich
noch immer einige Derteidiger zeigten, wurde das Trommelfeuer
wieder ausgenommen. Am 25. früh endlich stiegen die Stürmer aus
den Gräben, um die feindliche Stellung zu besetzen. Ein Kampf begann,
der nach Ansicht der Angreifer den Krieg entscheiden mußte.
Auf dem nördlichen Kriegsschauplatz waren, soviel man sehen
kann, von den Engländern das III. Armeekorps und die Inder, im
ganzen fünf Divisionen nördlich von La Bassée bis gegen Aubers
aufgestellt, südlich des La-Bassée-Kanals bis Lens das IV. und
I. Korps zu sechs Divisionen im ersten Treffen, dahinter das Xl. Korps
und noch weiter rückwärts die Gardedivision als Spezialreserve des
Feldherrn. Auf dem rechten Flügel standen drei Kavalleriedivisionen
zum Ausnutzen der vorausgesetzten Erfolge bereit. Weiter rechts
standen die Franzosen. Die 10. Armee d'Urbails sollte den Angriff
führen und war zu diesem Sweck auf 18 Divisionen verstärkt worden,
die in drei Treffen standen. Sie sollten die Linie Angres—Souchez—
Dimyv—La Folie—St. Laurent angreifen, während den Engländern
der übrige Teil des Schlachtfeldes von Lens über Cuinchy bis
Aubers zufallen sollte. Im ganzen standen auf dieser Linie elwa
200 schwache deutsche Bataillone nahezu 400 numerisch starken
feindlichen gegenüber. In der Champagne dagegen waren 22 Divisionen
für den ersten Angriff in der genannten Linie Dille sur
Tourbe—Auberive bereitgestellt, während 8 Divisionen in Reserve
standen und 5 Kavalleriedivisionen zum Nachkhhauen in
Bereitschaft gehalten wurden. Wo die fünf noch vorhandenen
Divisionen verwendet worden sind, läßt sich nach den mir bekannten
Quellen nicht nachweisen. Sie scheinen zur Besetzung der Stellung
während des Sturmes benutzt worden zu sein. Sbensowenig läßt
sich nachweisen, ob und welche Divisionen sonst noch für den Angriff
verwendet worden sind. Als wahrscheinlich muß es immerhin
bezeichnet werden, daß es geschehen ist.
Deutscherseits standen den Angreifern nördlich von Arras etwa
acht schwache Divisionen, Westfalen, Sachsen, Badener, Bapern und
Dreußen gegenüber, die im Laufe der Schlacht noch von dem aus