Schrottenloher — Kgl. Oberslotomotiv·
süheen#Schütz Laper, Lokomotioheizer; Soölch
Ludwig, Lehrer; S Josef, Bankagent;
Steiner Antdon, Kgl. Packmeister; Stumfall
Loses, Taglöhner; sämtliche gegen Bezahlung.
Gebührenfrei erhalten das Bürgerrecht wegen
50 jähriger Dienstleistun bei der Feuerwehr
1 w. Sanitätstolonne: Streidl Emil, Kunstund
Handelsgärtner; Hofmüller Ceorg, Eisendreher;
Kunst Gtcorg, Maschinenschlosser.
Das Heimatrecht wird dem Taglöhner Mar
Beselein von Freifing verliehen.
Die Lieferung der Medikamente für das
Jahr 1913 wird a) für alle im Krankenhause
untergebrachten Personen der Marien-Apothele,
| für die Pfründner des Bürgerspitals und
die Insassen des Armenhauses der Apotheke
Nieker übertragen.
Die Liedertafel erhan Poliʒeijtundverlängerung
für das Jahr 1
Auf gutack tlichen *- des Verwaltungsrates
der stadt. höheren Mädchenschule Magisitatsrats
Senft werden die Arbeiten beim
Warmhaus der Tochterschule dem Kupfer—
EEIIEIII…WI
Zur Kenntuis gelangt die Regierungs-Ent-*-r
liehung rom 15. November, inhaltlich welcher
der Fürsorgeste. le für Lungeniranke in Rosendrim
ein Zuschuß von 1000 Ml. gewährt
uurdr.
Für die Tieferlegung eines Durchlasses in
der Wittelsbache#strasze ist der Betrag von 150
Mark in den Gemeindeelat 1915 einiusetzen.
Nach Antrag der Kommission für das slädt.
Eleitrinitätswerk wird anläßlich des Gesuchs der
Firmen Klöpfer und Königer und Otto Huder
vorerst versuchswurife und widerruflich die Sperrzeit
im Sinne des § 6 des Statuts für die Zeit
vom Beginn des Einschaltens der Straßenbeleuchtung
bis zu deren Ausschaltung für sämtliche
Motorenkesiter festgesetzt.
Der von der Bausommission beantragten Tieferlegung
und Ummung des Kanales in der
Mangfallstraße unt in cer Kufsteinerstraße zwischen
den Anwesen 5.) und 69 nach dem stadtbauamtlichen
Entwurf vom 24. November dieses
Jahres wird engestimmt. Die hiefür erforderlichen
Kosten von 1100 und 1600 Mk.
sind zu decken a) aus den von den beteiligten
Hausbesitzern gezeichneten Beiträgen von insgesamt
809.20 Mk. (Die von den Hausbesitzern
gestellten Zahlungsbedingungen werden anerlannt.);
b. aus dem durch die Beschlüsse der
beiden Kollegien vom 3. und 11. November
1914 für die Regulierung der Hubertusstraße
Strecke 11 Welleinhaus bis zu dem vormaligen
Salinengleis genehmigten Kredit von 1400
Mark. Diese Straßenregulierung wird bis auf
weiteres zurückgestellt und tritt an ihre Stelle
die vordringlich ere Kanalisierung der beiden genannten
Straßen, die einer größeren Anzahl
von Arbeitern Notstandsarbeit bietet; c) der
weiter noch benötigte Restbetrag von 490.80
Mark ist dem Reservefonds der Gemeindekasse
zu entnehmen. In den unter Ziffer b und c
genehmigten Beträgen sind auch die auf die
salinarischen Grundstücke an der Kufsteinerstraße
und auf das noch unbebaute Grundstück
Krichbaumer an der gleichen Straße treffenden,
jedoch erst bei Bebauung derselben fällig werdenden
Beiträge von 441 und 112 Mi. enthalten.
Es ist Pim Kgl. Salinenamt die Verlängerung
des biereitigen Vertrags über die Benützung
der sallnarischen Zweigbahn auf weitere
zwei Jahre zu beantragen.
Auf Antrag der Kelonnenführer der freiwilligen
Sanitätskolonne I.i wird a) dem
so wenig die R#ede sein kann al# van einem
Mißverständnis. Ich bedaure aufs tieiste, daß
ich n miich gesetzien Erwarmungen so schlecht
habe ersüllen konnen. Zwar kann ich mir kein
Verschulden beimessen an dem Verrat, der aufs
neue an den Geheimnissen der Kommission
verübt worden ist. würde es voll.
kommen veritehen, wenn man mich nach solchen
Vorkommnissen als eine diesen verantwortungsvollen
Posten wenig geeignete Perfönlichkeit
ansähe, und ich bin selbstverständlich
bereit, ihn aufzugeben, sobald es von mir gewünscht
wir
„Wollen Sie gefälligst auf einige Minuten
in das Neben zimmer treien, Herr La gar!“ sagte
der Minister, ohne auf meine Eriüh#ung ein.
zugehen. „Wir haben einiges zu beraten, und
man wird nicht verfehlen, Sie von dem Ergebnis
dieser Beratung in e 3#, seen.“
Ich verbeugte mich undg Daß mir die
Minuten des Wartens in den e mit etlichen
Landkarten, einem großen Tisch und einigen
Stühlen ausgestatteten Mebenrcume zu en
osen Ewigkeiten Wdern brauche ich kaum zu
versichern. Der Gedanke an die Möguchteit
einer schimpslichen Frscsn war mir dena
unerträglich. doch mußte ich- ene ber
rah r 1e cins r* daß ich Lage
t un offen Eingesol-ve.
re * Prob- Bosaren kaum etwas
anderes erwarten hatte. Endlich hörte ich,
wie im Rectensinumner Stühle gerückt wurden,
und zwei Minuten später Srat. Gra Stoloien
2
*
über, die Schwelle. Er lehnte sl
Kamin und sah mich mi kn —i nn
Samn #d.r ##n#ta
„Wir haben die k Ibrer Entlassung
bievutiert. Herr Lazar! nd wir sind au dem
Schlossereitechniler Peter Wolf für 18 jährige
tadellose Diensteit in der sreiwilligen Sani-###skolonne
das gemeindliche Ebrendiplo, b)
em approb. Bader Simon Loferer für 20.
□—n tadellose Dienstzeit in der Kolonne das
Bürgerrecht in hiesiger Stadt kosten= und ge-Mhreentrei
verliehen.
Genesungshelm vom Kolen. ten;
im Balferbad
Rosenheim, 10. Dez.
Wer hätte sich in den vergangenen Monaten
nicht schon manchmal der glücklichen Verwendung
unseres „Kaiserbades“ gefreut? Dem
altehrwürdigen Gebäude, im Vereine mit dem
Noten Kreuz ist es zu danken, daß auch Nosenheim
verwundete und kranke Krieger in seinen
Mauern aufnehmen kann. Hat daos Genesungsheim
zu Anfang des November deren 39
beherbergt, so war zu Ende des Monats nach
21 Zugängen und 9 Abgängen eine Frequenz
von 51 zu verzeichnen. Und wer durch die Fenster
des Speisesaals blickt, sei es bei den
Mahlzeiten, sei es am Abend, der kann sich
überzeugen, daß unsere Krieger sich hier wohl
ühlen. s. .
Da vergnügen sich einzelne Gruppen am
Billard, am Kegelspiel, an Dame oder Mühle,
an Karten, oder Rennspiel, während andere
es vorziehen, ihre Erlebnisse auszutauschen.
Mangel an Lesestoff ist wahrlich nicht. Haben
doch Gönner und Freunde Zeitschriften in
Menge gespendet; die „St. Josephs-Bücher-Bruderschaft“
hat sich mit zahlreichen Büchern,
der „Norddeutsche Lloynd“ mit Broschüren einge
stelllt; zur Vermittlung der Tagesereignisse
haben die Verleger einiger Zeitungen in dankenswerter
Weise Gratis-Abomnements gewährt.
:
Daß den Verwundeten auch außerhalb des
Lazaretts Unterhaltung geboten wird, dafür
sorgen die Inhaber unserer Kinematographen
Theater, indem sie ihnen freien Eintritt *
währen, eine Erlaubnis, von der häufig
brauch gemacht wird. Mit goldenen Knern
verzeichnet sind in der Erinnerung unserer
Verwundeten der 5. und 6. Dezember. Wurden
ihnen doch zu dem Wohltätigkeitskonzert
(das Liedertafel, Männergesangverein u. Orchesterverein
veranstalteten), freier Eintritt gewährt,
während am Sonntag die Leitung der
Höheren Mädchenschule sie zu einem religiösen
Weihnachtsspiel lud. Hier sei es gestattet,
den Leitungen der beiden Veranstaltungen namens
des Roten Kreuzes herzlichst zu danken
für die seinen Pflegebefohlenen bereiteten schönen
Stunden.
Diesen geistigen Genüssen ging zu Anfang
des November ein Frühschoppen voraus, den
eine hiesige Brauerei mit einem Faß Bier, einer
Anzahl Weißwürsten und Bretzen zu stiften
die Güte hatte. Daß Liebesgaben im vergangenen
Monat nicht so zahlreich einliefen, ist
selbstoerständlich, wurde doch an die Gebefreudigkeit
der Rosenheimer von allen Seiten appelliert
und das in besonderem Maße zu der
Zeit, da es galt, unseren Soldaten Weihnachten
ins Feld zu zaubern. Trotzdem können wir
von einigen hervorragenden Spenden berichten.
In erster Linie steht eine große Kiste mit.
Verwundetenhemden und -Socken, die von hochgeschähter
privater Seite in Brannenburg dem
Lazarette zum Geschenk gemacht wurden, weiter
20 Hemden, wollene Decke und verschiedene
Wäschestücke aus Sammlungen in Flintsbach
und Degerndorf zur Verfügung. Neben dieser
außerordentlichen Bereicherung des Wäscheschrankes
sind noch zu nennen 26 Meter Ver-Schluß
gekommen,
bieterische Notwendigkeit vorliegt, Sie Ihres
Postens zu entheben
Ich war geradezu überwältigt, denn ich
botter nicht mehr gewagt, auf ein solches Er-Pehnis
zu basfen. Und in meiner begreiflichen
usregung veging ich die Unvorsichtigkeit zu
sa en
s r Seine Durchlaucht der „Fürft Potesci
gab nur zu verstehen
er un mich nicht ausreden.
„Fürft Potesci steht ven zu leinen Freunden,
Herr Lazar, aber er läßt sich dadurch nicht zu
Ungerechtigteilen Estichtnuc Er sieht die Geschehnisse
unter anderen Gesichtspunkten als Sie.
aber er hat mit keinem Worte der Vermutung
Ausdruck gegeben, daß Ihre von der seinigen
abweichende Meinung durch unlautere Motive
daß vorläufig keine ge-
beeinftußt sein könnte. Er hält Sie für überarbeitet,
nervös und von etw lebhafter
wn Einen anderen Torwurf hat
er gegen Sie nicht erhoben.
"„ t tut mir mit dieler Auslegung
nicht *W*“"ö- J Unrecht, als er es durch eine
Verdächtigung melner Waphettsnebe tun
würde. Mein Erlebnis mit dem Prinzen Dolgorukow
hat sach buchstäruich so zugetragen, wle
es von mir geschildert worden ist."
ch für meine Person bin nicht abgeneigt,
Ihnen 4 zu glauben. Und ich werde meln
Verhalten danach einrschten. Bon dieser Seite,
dessen dürfen Sie sich versichert halten, droht
uns hinsort keine Gesahr mehr. enn der
rinz wird nter- so ni Ueberwochung
ehen, Lenge. noch auf rumänsschem
d
— doti also nach Potesci zurückkehren,
vbaudsltoff und zahlreiche Zigarrenspenden, die
7es bis vor wenigen Tagen ermöglichten, jeden
n. !•5½*5
Zu besonderem Danke it das Rote Kreuz
den beiden Ws Kollegien für die unentgeltliche
Abgabe des elektrischen Stromes
verpflichtet, sowie den Herren Kunstschlossereibesitzern
Ewald und Wolf, welche die Güte hatten,
die einschlägigen Reparaturen kostenlos
ausführen zu lassen.
Auch das Wirtschaftsbuch hat im Laufe des
November manche hochwiltkommene Stiftung zu
verzeichnen, o einen schönen Rehbock, ein
prächtiges Schmaltier, geräuchertes Fleisch, eingelochte
Früchte, Zwieback und aus der Gemeinde
Nußdorf ein Körbchen frischer Eier,
freudigst begrüßt im Interesse unserer bettlägerigen
Patienten.
Allen Wohltätern sei ein doppeltes „Vergelts.
Cott“ gebracht, einerseite im Namen der
Verwundeten und Kranken, anderseits im Namen
des Roten Kreuzes, dem durch ihre Lie-Uesgaben
die lostspielige u. umsangreiche Wirtschaftsführung
erleichtert wurde.
—
NRosenheim, 10. Dez.
Auf dem Felde der Ehyre gesallen:
NRichard Kühnbauser: aus Rosenheim, Kriegsfreiwilliger
im 20. Juf. gt., Sohn des Wagenwärtergehilien
Thoma in Nosenheim; Kaspar
Sigrist, Hausbesitzer und Wasserbauvorarbeiter
aus Feilnbach, Landwehrmann im 1.
Inf.-Rgt.; Korbinian Maier, Zenzensohn aus
Hartpenning, Soldat im 16. Res.-Feld-Arl.=Rgt.;
Josef Killer, Lamprechtsohn und Zimmermann
aus Unterdarching, Soldat beim 16.
Res.-Inf.-Rat.; Franz Maier, Sohn der Bäjerei
besihersehegattin Maier in Miesbach; Soldat
im 20. Inf.-Rgt.; Martin Bacharach, Fabrikbesitzer
in Thalham und Anderlmühle, Oberjäger
beim 17. Res.-Inf.-Rat.; Franz Spiegelberger
aus Traunstein, Soldat im 16. Res.-Inf.
Rgt.; Michoel Ostner, Bauerssohn von Konrading,
Pfarrei Ranoldsberg, Soldat beim 12.
Res.--Inf.-gt.
Das Eiserne Kreuz. Mit dem Eisernen
Kreuz wurden ferner ausgezeichnet: Graf Ferd.
von und zu Arco-Zinneberg, Bruder des Schloßherrn
auf Maxlrain, Oberleutnant im 1. Schweren
Reiter-Rgt.; Ludwig Janler aus Bad Aibling,
Sanitätsfeldwebel im 2. Inf.-Rgt.; Jakob
Glaswintler aus Prien, Gefreiter beini Res.-Jäger-Bat.
Nr. 1; Landsturmmann Joh. Rasp,
Postbote in Miesbach; Peter Brunauer, Oelonomenssohn
von Niederöd (Isen).
Keine Beurlaubung des Lanosturmes.
Das bayer. Kriegsministerium teilt mit:
Unter der Bevölkerung soll die Myinung verbreitet
sein, es siehe zu Weihnachten eine Rückbeorderung
oder wenigstens eine ausgedehnte
Beurlaubung des Landsturms in Auosicht. Es
erscheint notwendig, demgegenüber sestzustellen,
L die Verwendung der Landsturmtruppen
im Felde wie im Besatzungsheere völlig ausschließt,
deren etwaige Ablösung durch Ersatzreservisten
eintreten zu lassen, die gemäß ihrer
Ausbildung als Ergänzungemannschaften für
die Feldtruppen zu dienen haben. Es muß daher
dringend gewarnt werden, auf Grund dieser
Gerüchte, die jeder unterlage entbehren, irgendwelche
geschäftliche Maßnahmen einzuleilen,
deten Durchführung die Rückllehr einberusener
Landsturmmänner zur oraueschun
hätte. Die Beteiligten könnten dadurch
empfindlichen wirtschaftlichen Sdurh
—
un Sie es. wenn moglich, noch an diesem
— Und ändern Sie nichts an Ihrer bisherigen
Lebensweise, die durchaus meinen
Wünschen entsprochen hat. Nur eines noch!
Wenn Sie künftig Veranlassung haben sollten,
den Prinzen Dolgorukow oder irgendeine andere
Persönlichkeit zu beargwöhnen, so seßzen Sie
dann davon mich oder den Obersten Susko
in Kenntnis. Fürst Potesci — das brauche
ch wohl kaum besonders zu betonen — ist ein
Ehrenmann vom Scheitel bis zur Sohle. Aber
er ist voll rückhaltlosen Vertrauens in seine
Freunde, und er geht darin vielleicht manchmal
weiter, als es durch die Umstände gerecht-2
scheint. — bzweie nicht, Herr Lazar,
da
Sie mich ver
Ich ourbouhte beßen stumm, und er fuhr fort:
.Sonst haben Sie mich ni icbtg. mehr zu fragen
und " michts mehr zu sagen
ich mir die Fr lagen? nehmen dürfte,
pi alchen der künstigen Verwahrung meiner
beiten einen Vorschlag zu machen, ———
Lassen Sie hören! Ihr Vorschl ag.n wird mir
von n größtem Interesse sein.“
mußte aobbren Denn in diesem Augenblick
Vne an die es Zimmers geklopft.
„Unterbreiten 8 u- * 5en Vorschlag auf
brieflichem Wege, Herr Lazar,“ sagte der
Minister, lvon morgen, wenn ich bliten darf!
rein
Die Tür ging auf, und ich sah, daß es
Oberst Sutzko war, der unser Gespräch unterbrochen
hatte.
20. Kapltel.
Gleich nach dem Erscheinen des Obersten
hatte ich mich von dem Grasen Stololan ver-Abend
Jigarren und Liebergaben zu verab-
Aufruf an alle Wintersport treibenden
Kreise. Der Deutsche Touring-Klub,
Sitz München, erhielt von dem Kommandeur
eines bayerischen Infanterie-Regiments,
das aus Mannschaften des ganzen Korpsbezirkes
des 1. bayerischen Armeekorps gebildet ist und
in den Vogesen steht, den dringenden Wunsch
um Beschaffung von je 150 Paar Schneereifen,
Wickelgamaschen und Steigeisen, und je 150
Rodelschlitten, Bergstöcken, Rucksäcken, Seilen
u. weißen Sweatern. Diese Gegenstände sino für
Patrouillen, Meldegänger und jene Ceute benötigt,
die auf den steilen Wegen in den Vogesen
die Verpflegung zu den Schützengräben
vorzubringen haben. Für die Klubmitglieder ist
es Ehvensache, dem Ruse des Kommandeurs,
der seit langen Jahren dem Touringklub angehört,
Folge zu leisten und bittet deshalb auch
die Sektion Rosenheim des D. T.-C., alle vor
genannten entbehrlichen Gegenstände in gulem
Zustande umgehend in der Geschäftsstelle, Medizinal-
Drogerie Reißer, Mar-Josephplatz, ab
zuliesern oder ihr mitzuteilen, wo die Sachen
abgcholt werden können. Die Seltion richtet
diese Bitte auch an die Mitglieder der übrigen
Wintersport treibenden Rosenheimer Vereine,
wie überhaupt an alle Wintersporttreibenden
in Rosenheim und in den bayerischen Vergen.
Helft uns bei Beschaffung dieser für unsere
brauven Truppen unumgänglich notwendigen Geläte;
eventuell sendet uns Geldspenden, damit
wir neue Anschaffungen machen können.
Diöjesaannachrich#en. Anweisung er
hielten: Der Vikar in O Obergrainan Joh. Steingaßinger
als Auohilfspriester in Glonn; der
Neomyst Michael Fichter als Koadiutor in
Ebersberg; der Koadjutor in Peterslirchen Joh.
Kandlbinder als Verweser des Heiligbrunner
Benefiziumo in Moosburg; der Koadjutor in
Lunsius Fr. X. Pflegeer al? 2. Kaplan in
Die Falsch meldung, daß Nosenheimer
Damen den gefangenen Franzosen in Groß
karolinenfeld Blumen und Liebesgaben gebracht
bätten, ist leider auch zu unseren tapferen Kriegern
im Felde gedrungen. Gestern und heute
sind uns Feldpostbriese zugegangen, deren
Schreiber sich- mit schärfsten Worten gegen die
betrefjenden Damen wenden. Dem einen Brief
ist die Nr. 272 der „Schongauer Nachrichten“
beigelegt, welche die betrefsende Meldung übernommen
halten, der zweite Brief bezieht sich
auf den Vericht im „Mindelheimer Anzeiger“
(Nr. 280). Mit Recht wenden sich beide Briefe
Jegen die in den betreffenden Berichten aufgestellten
Behauptungen. Damit jedoch die
Wahrheit aouck im Felde belannt wird, haben
wir sofort einige Nummern des „Nosenheimer
Anzeiger“", in welchem die amtlichen Feststellungen
über den wahren Sachverbalt enthalten
ind, an die Absender der beiden Feldpostbriese
gesandt. Tatsächlich waren die (Gerüchte gänzlich
unbegründet, an der ganzen Geschichte ist lein
wahres Wort. Wir dürfen wohl annehmen,
daß diese Feststellung im Felde draußen mit
freudiger Genugtuung wird begrüßt werden.
Vom Spitzsteinhaus. Die Bewirtschaflung
des Spinzsteinhauses hat bis zum 15. Mai
1915 Herr Fritz Mossauer übernommen, welcher
autorisierter Bergführer und Schilehrer des
DO. —
O. S. V. isr.
Wetterbericht für Freitag, den 11. Dezember.
Zeitweise Trübung und Niederschläge, Alpen
gebiet noch föhnig.
abschiedel. Aber ich war kümm auf oir Stuße
hinausgetreten, als ich mich bel meinem Namen
angeredet hörte und zu meiner Ueberraschung in
das Gesicht des Obersten blickte, der mir fast
auf dem Juße gefolgt sein mußte.
a Sie ohne Zweisel hungrig sein werden,
Herr Lazar,“ sagte e a Sie unter allen
Umständen noch ein s1sm— Stunden bis zur Absahrt
des nächsten erreichbaren Zuges warten
müssen, darf ich mir wohl erlauben, Sie zu
einem kleinen Mittagessen einzuladen.“
s wäre unartig gemesen, mit einer Ablehnung
zu antworten, und soweit es sich um
meinen Appetit handelte, traf Sutzkos Vermutung
in der Tat vollkommen zu. Wir behaben
uns also in eines der vornehmeren
ubarester Hotels, und der Oberst machte den
Gastgeber in der liebenswürdigsten und freigebigsten
Weise, die man sich denken konnte.
bestellte ein erguistes Diner und wählte die
Welne so sorgsältig, als ob er einen Fürsten
zu bewirden hhmre. Während der ersten Gänge
blauderte er von allerlei gleichgültigen Dingen,
ie mich unmöglich vermuten lassen zuen.
daß er mit dieser Einladung geien besondere
Swerck verfolgt habe. Plötzlich aber, als —
tellner eben bttete die Teller gewechseln hatte,
krocte *
en Sie mir doch, Herr Lazar, mit
, bern Verwandten Sie noch in irgendelcher
Verbindung stehen — oder gibt es
überhaupt zebis easrpnn Bezlehungen mehr!“
kein — es gibt keine,“ erwiderte ich der
Wahrheit gemäß.
uch nicht mit Herrn Gleva, der oln Bruder.
Ihrer Mutter ist und sich meines Wissens noch
am Leben beseeennnnn solch