Full text : Zur Vorgeschichte des Weltkrieges.

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ensse,  S  a  lange  fort,  als  die  Voraussehungen  dauern,
Es  hört  solcher  auf:
1)  Wenn  das  praͤbendirte  Fraͤulein  sich  verehlicht.
à)  Im  Falle,  daß  sie  durch  Unsere  besondere  Verleihung  eine  wirkliche  Präbende
des  Stiftes  Obristenfeld  erhäált.

3)  Wenn  sie  durch  Srbschaft  oder  quf  andere  Weise  se  viel  Vermögen  erwirht

das  nie  der  Unterstützung  zu  ihrem  standemáßigen  Unterhalt  nicht  mehr  Ledarf,
un  #

4)  wenn  sie  sich  des  Genusses  durch  ein  Vergehen  )  das  den  Verlust  der  Ehren,
Rechte  zur  Folge  hat,  unwürdis  macht.
Ueber  Jweisel,  die  wegen  der  beiden  lehten  Fälle  entstehen  könnten,  hat  das

Ministerium  des  Innern  Vortrag  an  Uns  zu  erstatten,  worauf  Wir  Entscheidung
darüber  ertheilen  werden.  ·  :.

H.s.

Auf  das  Absterben  eines  präbendirten  Frduleins  hat  der  Oberbeamte  des  Be
nirks,  in  welchem  sle  sich  aufgehalten  hat,  dem  Ministerium  Anzeige  hievon  zu  machen,
  und  an  daselbe  auch  die  von  ihr  besessene  Decoretion  einzusenden.

.  5
Mit  der  Besorgung  der  Kasse  der  Stiftung  wird  einer  der  Beamten  bei  Unserer
  Staats-Kasfe  deauftragt
e  bat  die  Jinse  aus  dem  Kapital  vierteljährig  von  der  Staats-Kasse  zu  erheben,
  daven  die  Präbenden  zu  bezahlen,  und  den  Ueberschuß,  gegen  gesemáßige
Sicherheits=  Leistung  und  Verzinsung,  zur  Vermehrung  des  Grundstocks  ouszuleihen.

9.  26.

Der  Verwalter  hat  jaͤhrlich  Rechnung  abzulegen  und  an  Unsere  Ober,  Nechaung",
Kammer  einzusenden,  welche  dieselbe,  nach  vorheriger  Prüfung  und  Entbindung  des
Nechners)  an  das  Ministerium  des  Innern  zur  Einsicht  und  Aufbewahrung  abzuge.
ben  hat.

Bei  dieser  Stelle  find  auch  die  Otligationen  über  die  dem  Stiftungs-Tondes
zuwachsenden  Kapitalien  zu  verwahren.

Zu  Bekréftigung  alles  dessen  haben  Wir  gegenwärtige  Urkunds  ausfertigen  lal,