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Rosenheir
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Die e####. Pe#telle m #######l us 29 W### Nhlamenl 70 Vlo., Lelalash#igen)
nach be##nderem Caril. #Aunahme von Guseigen uad Bolaen darch dis Annoncen-Expedifton
Gaasenhein & Logler A.-G Nosenheim. — ——
Schluß der — 11 Udr urmags.
ner Tagblatt
Amtkliches Publikallons-Organ
Innner reor J ### Franziskus Lave#ius
Der Dilkllerfrieden.
in, 1. Dez. Laut „Vossischer
#zung“ meldet der Pariser „Temps", daß
Alilierten beschlossen hütten, sich über die Frie-(ensbedingungen
zu einigen und dann Deutschzand
eimach zu zwingen, diese Bedingunnen
zu unterzeichnen. Dazu bemerkt die
Pariser „Humanite“: Das ist deutlich. Die
Eelliülerten verständigen sich und dann werden sie
#e Feind das Resultat ihrer Veratungen mitleilen.
Ebenso hat man es bei den Waffeni
istandebedingungen gemacht. Es pibt eine
Macht, die sich noch nicht klar ausgesprochen
hat. das ist die Internationa#e. Niemand spricht
von ihr, aber wir vekgessen sie nicht.
*s Paric, 1. 12. (Tel.-Union.) „Intraufo
neam“ meldet, das die Alliierten die Grundla-Jn
fär den Prällminarftriedensve trag den seindlichen
Mächten nachrinander zur Annahme unterbreiten
werden. Die Diskussion mit dem Feind
roerde nur auf Einzelheiten des Vertrags bejd
wänkt sein. Da Deutschland außerstande sei,
den Kamuf wieder aufzunehmen. sei die Eneenie
in der Lage, ihr den Frieden aufzuzwingen.
s Genf, 2. Dez (Drahtb.) Der Temps
nieldet, die Unterzeichnung des Friedensvertrages
d
urch Demschland werde er't dann erfolgen kön
en, wenn einmal entschieden sei, welche Gebiete
Deutschtand zugehöbrig bleiben.
* Wasbington, 29. 11. (Reuter.) Wilson
laill persönlich die Leitung der amerikanischen
Friedensdelegation übernehmen; die anderen
Mitglieder sind: Staatssekretär Lansing. Gederal
Bliß, Oberst Hous und die früheren Botschafter
in Frankreich und Italien, Henry und
White.
Sine Note der Entente über
die deutsche Regierungsformt.
5 Verlin, 1. Dez. Laut einem Zürcher Tegrarm
des Ser- Tageblattes“ wird aus
hashington gemeldet, daß seit einigen Taden
ofprechun gen zwischen den Alliierten mit Ein-Ichiuß
der Vereinigten Staaten über die Stabi.
nät der hegenwärtigen deutschen Regierung
ftattfinden. Es wird an einer Note gearbeitet,
die die Amchten der Alliierten in dieser Frage
ausdrückt. Diese Note dürste nächster Tage versandtbereit
sein. Sie wird der deutschen Re-Vierung
durch neutrale Vermitllung zugestellt.
werden. Die Note wird in unzweideutiger Form
"
erllären. daß die Alliierten es ablehnen, Frie.
densverhandlungen mit unabhänaigen, nicht ordzu
igsgemäß zusammengesetzten Behörden zu führen.
Es w# d hervorgehoben. daß die Alliierten
mit deutschen Arbeiter. und
Soldatenräten verhandeln würden,
wenn sie ordnungegemäß durch das
wmeutsche Volk gewählt würden. Die
Alliierten hätten durchaus nichts gegen eine so-Halifrische
Regierung, sie seien völlig bereit, mit
liner solchen zu verhandeln, aber immer nur
unter der Voraussetzung, daß diese Ne.
gierung unzweideutig auf den Volkswillen
gegründet sei.
Die bayerischen Enthüllungen.
*Bern, 30. 11. Zu den bayer. Enthüllunaen
schreibt der Pariser Korrespondent
„Bund“ seinem Vlatte: Schon längst ist die
öffentliche Meinung in Frankreich über Deutschland
unterrichtet; allein man sindet es hier
in der Ordnung, daß die öffentliche Meinung
in der ganzen Welt von den Deutschen endlich
selber aufgeklärt werde. Kurt Eisner, dem man
die jüngslen Enthüllungen verdankt, hatte hier
von Anfang an eine sehr gute Presse, seitdem
ist sein Ansehen als ehrenwerter Mann noch gewachsen.
Dagegen haben die neuen Regenten
in Berlin nach französischer Ansicht ien ihrer
acringen Geneigtheit, die Archive der Wilhelmstraße
zu verwerten, bewiesen, daß ihnen
an der Aufklärung der Wahrheit nicht viel geeegen
ist.
Mahnahmen der Alliierten gegen
den deutschen Bolschewismus.
Basel, 30. Nov. Die „Morningpost“ mel
del: Zwischen den Allü#erken lind Verhandlungen
DHnlsprechende Rückwirku: 1 . auf da: noch
setzte Gebiet und der Eizug in Berlin. &#
des
Dienstag, 3. Dezember 1918
Ein Dittierfrieden in Aussicht.
Eine Note der SEntente an die deutsche Regierung in Gorbereitung. 2
HDänemark reklamiert Schleswig. —
ab gesett.
rats im Dezember.
Nikita von Montenegro
Die Tagung bes bayerischen provisorischen Narional=Milttellungen
llder
Eisners Friedenspolitik
im bayerischen Laubessoldatenrat.
rĩngeleitet. die Maßnahmen militäri—
scher Art gegen den deutseöen Volschewismus
betressen.
Dänemarkreklamiert Schleowig.
5 Kopenhagen, 2. 12. (Drabt##.) Die
dänische Regierung hat die Eniente-Negiernngen
ersucht, das Re cht der schleswigischen Dänen
anzuerkennen, sich Dänemark anz Nuschließen.
Oleichzeitig noll eine entt forechende Mitieilung
an das Auswärtige Amt nach Berlin gehen.
Dr Mühlon nach Berlin berufen.
s Berlin, 2. 12. (Drahtb.) Der durch seine
Enthullungen über den Kriegsausbruch betannt
hewordene frühere Krupv-Direktor Dr. Mü hlon,
der sich seit 2 Jahren in der Schwelz aufhält,
wurde von der neuen deutschen Regierung
nach Berlin berufen.
Der — aud
Die Wasfsenstillstandsangelegenheitenin
Fochs Händen.
*s Haag, 30. Nov. Durch den uri#r#nglichen
Beschluß Englauds und Ameritas lind
die Waffenülltande angelegen heiten in (3#
Hände übergegangen. Seine Blnait neben
ihm eine außerordemliche Ma.l# *m]
auch in poiitischer Beziehung.
Von einer Wiederaufnahme der Feins
keiten werden folgende Vorteile erwar.##:
lösung der deutschen Armee durh G# osan
nahme oder völliger Feerietzung der Bor
ruch der wirtsere Org ti
Ferner wir) erwartet: Die poli iis.he Eii woir irin- 5ƈ
der Entente in dem erweilerten besetzten Gebit.
11: o
der
meiteren Folge vor allein,
ternationalen Solidarilat,
beiter.
*Köln, 30. 11. Der Verliner Korr
dent der Kölnischen Zeitung meldet u. a.:
Foch fordert die Ablieferung groster abtachiger
Lokomotiven, werüber im Waffer st l#and nichts
vereinbart worden ist.
nen wir aber schon deshalb nicht nachkommen,
beso nders der Ar—
weil wir nur eine verhältnismäßig geringe An. ,
zahl dieser Liokomotiven haben.
Die Besetzung des linken
Rhein-Ufers.
§ Paris. 1. 12. Das Pressebũro des
Kriegsministeriums veröffemtlicht folgende Mitteilung:
Die Besetzung des linken Rhein Ufers
ist endgültig wie folgt actegen Die Belgier
werden die Genend von
der holländischen Grenze bis zur en lischen
Zone. welche die Genend von Köln umsaßt mit
dem Hinterland zwischen belgischer Gre'ze und
Rhein. Die Amerikaner schließen sich südlich an
die Engländer an, besetzen Koblenz und die
Gegend bis zur luxemburgischen Grenze. Rochts
davon besetzen die Franzosen Mainz und die
Pfalz. (B. 3.)
Besetzung deutscher Städte
durchden Feind.
d Düsseldorf, 2. 12. (Drah'b) Aachen
wurde am Sonntag Nachmittag durch drei belgische
Kavallerieregimenter besetzt. Sosort wurde
die belgische Zeit eingeführt (eine Stunde
früher), die Polizeistunde auf 8 Uhr sestgesetzt
und der Arbeiter= und Soldatenrat abgesetzt.
Das Erscheinen der Zeitungen wurde
auf zwei Tage verboten; dann werden sie unter
strengste Vorzensur gestellt.
Au:n
espon-Dieser
Forderima lön.-Düsseidorf
besetzen von
(§ Köln, 2. 12. (Drahtb.) Der Oberbürgermeister
sagt in einem Aufruf: In wenigen
Tagen treffen flemde Besagungstruppen ein.
Tut nichts, was Euch die Feindseli * it der fremden
Soldaten ##g#ehen kon#te: sed hösli? und
vergeßt nicht, daß Ih: Deutslesed Dabei bleibt
in der Erlenninis. daß die Besetzinzg unserer
Vateriadt vielleicht die schwerine Zeit unseres
ganzen Lebens sein wird.
Die Mackrusen= Armee in Ungarn.
s Budave 1. Dez Der Hauptteil der
Memee kineen (11° 000. Mann), der bis 19.
November härte abtrausportiert werden sollen,
neht noch in Südungarn, ein lleiner Teil sogar
noch auf rumänichem Voden. Die Verzögeraung
des Rückmarsches i#t auch dadurch entstanden,
daß die Tschechen die Kohlen zur Beförderung
mur zum kei##ten Teil durchitef bhen und daßz ie
Scienen vor Oderberg mehrfach auegerissen
Wurden.
Die Lage im Hilen.
Der lackierte Nikita.
Prag, 30. 11. Das Tschechoslowalische
Pressebüro meldet aus Podgoritza in Montenegro
vom 29. 11.: Die große moritenegrinische
Slupschtina hat eintimmig beschlossen. den
König Nlila und sein Haus abz#setzen und
Momienegro unter Konig Peier vm Serbien
mit Serbien zu vereinigen.
Die Lage im Beice
Die wichtigien Beuimmungen der
nucuen Wahlordunung.
s Verlin, J0. Nov. ODie weochtig'ten Vestimmungen
der neuen Wahlordnung sind: Waßlberechtigt
sind alle deulschen Münner u. Frauen,
Sprengung jeder ineinchlieblich
der Soldaten. die am Wahltage
das 20. Le usiahr volle: det 10% Auzgeschlosen
vom Wah. rechl in
ain oder unter vor. zuft ger
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te amul ’11
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»Als Oiqk JX’«k ;)«. ’(1
bu.aek«ta)..1 U,k.-nch-,le IntverunaerOat
worren ii: Wahlbar sind at le Waniberechtig
#en. vie am Wab lage seil mindesiens einem Jahr
ursche sind. Die Wahlvorschläge müssen von
minestene .- im Wahllreise zur Ausübung
der wah. berechligten Personen unter##chnet
sein. Sie dürfen nicht mehr Namen enthallen,
als Abgeord nete im Wahilreise zu wählen
sind. Mehrere 2 Wabivorschluge lonnen miteinander
verbunden w. r#en. Die Verbindung muß
von den Unte: Kihnern der belressenden Wahlporschläge
oder ihrim Bevoll: slchtigte uu übereim.
sei. mend bis zuerneim noch 3 belimmenden Termin
beim Wah.lomm sear 0-i. d er lart wer:
Verbu dene Wahlvorschläge konnen nur
gemeinschaftlich zuruckgenommen werde n. Ver
bundeene Wahlvorschläge gelten den anderen
WBahlvorschlägen gegenuber als ein Wahlverschlag.
Ebert über seine Politik.
§ Verlin. 2. 12. (Drahtb.) Ebert sagte
In einer soz aldemokratischen Versammlung: Die
Revolution daurf unter keinen Umständen
zur Diltatur wer den. Die Nationalversammlung
muß den endgüit gen Frieden
bringen. Sie soll das deutsche Volk einigen
und festigen und das Wirtschaftsleben wieder
ausbauen.
Der Ruf nach der Nationalversammlung.
*Berlin, 30. Nov. Von den Soldatenräten
der zurücklehrenden Fronttruppen sind der
den.
Oret., Kafsian [*i#v Sahrs#mn
Neich'iei. ung in den letzten Tagen wieder Hunderte
von Te arammen zugegangen, die alle
dem Rat der BVollbeauftragten ihr Vertrauen
aussprechen. sein Grograerm billigen und ihm
Interüyung zusicher't. Voen Westen und Osten,
von den Soldatenraten der ur- kren der Armeegruppen
und der Dioisonen bis zu denen eincalner
Kompanien und anderet kleiner Formatinnen
sprach aus all den Kundgebungen ein einheitlicher
Wille zu gemeinfjamem Aufbau. Die
FWorderung nach der Nationalversamm-t
(lung und die Proteste gegen Störungen der
jetzigen Entwicklung kehren immer wieder.
Abberufung Hintzes aus dem
Großen Hauptquartier.
Berlin. 1. Des. Der frühere Staatssekreiär,
Admiral v. Hinze, der zuletzt Verrcter
des Auswer igen Amtes im Großen
Hauptquarlier war, in don dieser Szellung abberufen
worden.
Die deutschen Volschewiki.
s Verlin, 2. Der (Drahtlb.) Die Spartafusgruppe
hielt am Sonntag sechs überfüllte
Versammlungen ab. in denen es zu heftigen Auseinandersetzungen
kam. Liebknecht wandte sich
gegen die Nationalversammlung.
Rosa Luremburg forderie anf, die Waffen gegen
die Regierung Ebert-Scheidemann zu ergreifen.
Gegenredner wurden niedergeschrien.
Unerfreuliche Zwischenfälle.
* Bochum, 2. 12. (Orahtb.) Auf dem
Bahnhof in Wanne machten beimkehrende
Front-Trupnen den Bamhosposten nieder. Die
Bahnhofrrae antwortete mit Maschinengewehrseuer.
4 Frontsioldazen wurden schwer verletzt.
Die Gardisten sturmten das Amtegebäude vor
dem Bahrhef. Ein Knabe wurde getötet, ein
Gardie verwundet.
Wachsender Unmut bei der Sozialdemokratie.
Da: Vorgehen des Herin Kurt
#
(Eiener in seiner aäußeren und inneren Politik
hat in den s’*“ der gemäßigten und ver-Mäandigen
So rat tiese Beunruhigung
*z1%
bervorgerufen. Vefonder= die zweiselbafte Geheimsitzung
des n ichener Soldatenrates und
das eigenartge Vertrauensvotum haben bei der
alten Sostalderolratie liese Erregung ausgelöst.
In ihrer Samslagsnummer schreibt nämlich
die „Munchener Post“: Wir erhalten aus
dem ganzen Lande Zuschriften, die die gleiche
Auffas ung vertreten. wie sie in dem Eranger
Brschluß zum Ausdruck kommt. Auch in der
Münchener Arbeiterschait sleigert sich tündlich
der Unmu:t über diese unerfreulichen Vorgänge
und besonders über den Ausschluß der
Oeffenllichteit bei der Veratung der Angelegenheilen,
die doch das ganze Volk angehen. Mit
diesem Syfem wird der Reaktion, wenn auch
ungewollt. nur Vorschub geleistet. Wir sind
also von der Geheimdiplomatie zur
Geheimregierung gekommen, ein unwürdigerundabsolut
unerträglicher
Zustand.
Eine Million Mark geraubt.
s Riga. 1. 12. Aus einer Mitteilung des
Soldatenrates in Riga geht nervor, daß
ale deutiche Soldaten verkleidete bewaffnete
Mäuber in das Dorpater deutsche Generalkommando
eindrangen und eine Million Mark in
Hundertmarklscheinen der Darlehenskasse Ost und
in russischen Rubelscheinen audten. Die Täter
verschwanden unbekannt. (B. H
Der Landessot dateml.
Die Nachmittage sitzung ergab äußerlich ein
beach en wertes Bild. Der Münchener Soldatenrat
hatte sich rechts gruppiert; er vertritt die
radilalere Richtung und die Gegnerschaft zu
einer alle Volleschichten umfassenden Nationalversammung.
Die Soldatenräte aus dem Lande
saßen linls; sie vertreten das gemäßigtere Element,
fordern die werkliche Nationalversammlung
Und sind gegen dic. wie sie es nennen, Diltatur
bes ünchener Soldatenrates, in dem die Gemäßigten
in der Minderheit sind.
Die Aussprache selbst ergab eine starke Ablehnung
der Eisnerschen, eine ebenso