Volltext : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1904. (31)

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2.  Der  Batteriekasten  ist  in  eine  Versandkiste  einzusetzen  und  der  Zwischenraum
ringsum  mit  Kieselguhr  auszufüllen.
3.  Die  Pole  müssen  gegen  Kurzschluß  gesichert  sein.
4.  Die  Kisten  müssen  mit  zwei  Handhaben  versehen  sein  und  auf  den  Deckeln  deutlich
  die  Aufschriften  „Elektrische  Akkumulatoren“  und  „Oben“  tragen.
II.  In  Nr.  XXXV  a  lit.  D  Abs.  2  wird  der  zweite  Satz  „Auch  dürfen  —  gelagert

werden“  gestrichen.

III.  In  Nr.  XXXVwird  hinter  dem  mit  „Bautzener  Sicherheitspulver“  beginnenden

Absatz  eingefügt:

Bavarit]l  und  II  (Gemenge  von  etwa  90  Prozent  salpetersaurem  Ammoniak
und  nitriertem  Naphthalin,  mit  oder  ohne  Zusatz  von  Holzkohle),

Die  Anderungen  treten  sofort  in  Kraft.

München,  den  24.  Oktober  1904.

v.  Frauendorser.

 

hofdienst  Machrichten.

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.

Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luitpold,
  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  Sich  allergnädigst  bewogen  gefunden,
unterm  17.  Oktober  1904  die  K.  Kammerjunker
  Theobald  Freiherrn  von  Malsen,
Hauptmann  im  Infanterie-Leib-Regiment,
und  Otto  von  Faber  du  Faur,  Rittmeister
  und  Adjutant  der  IV.  Armee-Inspektion,
  auf  ihr  alleruntertänigstes  Ansuchen  zu
K.  Kämmerern  zu  ernennen.

 

Ordens-Verleihungen.

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Köuigs.

Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luitpold,
  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  Sich  unterm  27.  August  1904  allergnädigst

  bewogen  gefunden,  dem  K.  K.  Landesregierungsrat
  Johann  Stöckl  in  Salzburg
den  Verdienstorden  vom  heiligen  Michael
III.  Klasse  und  dem  K.  K.  Forstinspektionskommissär
  I.  Klasse  Jakob  Dunkl  in  Salzburg
  den  Verdienstorden  vom  heiligen  Michael
IV.  Klasse  zu  verleihen.

Konsulat  der  Nepublik  Bolivia  in
München.

Im  Namen  Seiner  Moajestät  des  Königs.

Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luitpold,
  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  mit  Allerhöchster  Entschließung  vom
17.  Oktober  1904  zu  genehmigen  geruht,
daß  der  zum  Bolivianischen  Konsul  in  München
  ernannte  Dr.  Erwin  von  Dessauer
in  dieser  dienstlichen  Eigenschaft  anerkannt
werde.