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die verstecktesten Gegenden weisen, wo die bisher gemachten Erfahrungen
und Anweisungen über die betreffende Einrichtung zu finden sind.
Allen, die berufen sind, für die Wohlfahrt der Landbevölkerung zu
wirken, in erster Linie den Verwaltungsbeamten, den Geistlichen und
Lehrern, den Gutsbesitzern, Gemeindevorstehern, den Leitern von ländlichen
Genossenschaften und Vereinen, soll unser Wegweiser Anregung
geben zu neuer segensreicher Arbeit; er soll sie aber auch vor Um- und
Irrwegen und allerlei bösen Folgen mangelnder Erfahrung bewahren.
Es sei zugleich die Bitte an fie gerichtet, uns zur Vervollkommnung
unserer Wissenschaft über ihre Erfahrungen und Erfolge von Zeit zu
Zeit zu berichten. Wir halten diese Schrift selbstverständlich noch keineswegs
für vollständig und vollendet, find daher auf ihre Verbesferung und
Vermehrung ständig bedacht.
Der „Wegweiser für ländliche Wohlfahrtspflege“ erscheint an der
Wende des Jahrhunderts; möge das eine bedeutsame Vorbedeutung für
das heraufziehende neue Zeitalter sein! Möge das 20. Jahrhundert die
Verwirklichung alles dessen bringen, was wir mit glühendem Herzen
für das Land, für das Deutsche Reich wünschen und erstreben!
Ein heimfestes und heimfrohes deutsche# Lanbvo#lkl, so reich an Zahl
und Glieder##, so glücklich im Besitz, daß die unheilvollen Erscheinpngen
der „Landflucht“", der zunehmenden Lanbentvölkerung mehr und
mehr entschwinden, — das bleibe bas Ziel unserer Sorge und Urbeit,
die uns im Ausschusfe für Wohlfahrtepflege auf dem Lande eint!
Berlin, im Januar 1900.
Sohurey.