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an eurer felsigen Küste. Es gibt nun Leute, die sprengen die Steine
mit Pulver und Dynamit, aber das macht großen Lärm und ist gefahrvoll.
Ich arbeite lieber einzig mit meiner Hand und finde es besser,
um einen Stein, der mit Gewalt zu sprengen wäre, herum zu wandern
und gleichwohl meinen Weg fortzusetzen. Versteht ihr mich? Ein
Stein in meinem Wege ist die Herrschaft über eure drei Städte. Drei
verschiedene Bezirke beanspruchen sie, und vom ersten Tage meiner Anwesenheit
hier bin ich immerfort um die Entscheidung dieser Ansprüche
angegangen worden. Zuerst in Salealua. Dort reichten sie mir lange
Briefe ein, die von alter Geschichte viel besagten. Da dachte ich, das
ist ein großer Stein in meinem Wege. In Waisigano machte ich dieselbe
Erfahrung. Dort riefen alle: Bitte, bitte, das Land ist unser, und
unsere Herzen werden brechen, wenn wir es verlieren! Der Stein
wuchs. Ich bin überzeugt, wenn ich nun nach Satupaitea gehe, der
Stein wird wachsen wie das Vorgebirge an der Höhle Fafa. Was soll
ich tun? Wollt ihr gehören zu Salealua, Waisigano oder zu Satupaiten?
(Tiefe Stille.) Ihr wünscht zu keinem dieser Bezirke zu gehören?
(Nein, nein!) Ihr wollt eine eigene Verwaltung? (Ja, jal)
Ihr seid nicht die einzigen Städte in Samoa, die denselben Wunsch
haben, und wenn ich den eurigen gewähre, werden andere mit demselben
Verlangen zu mir kommen. Von Anfang an habe ich versucht, die
alten guten Samoa-Verhältnisse aufrecht zu erhalten, und ich beratschlagte
mit Personen, welche die Geschichte dieses Landes am besten
kennen. Ich teilte Upolu in vier Bezirke und vereinte die Inseln Apolima
und Manono zu einem Bezirk. Viel schwieriger war die Einteilung
Sawaiis. Als ich aber die Bezirke eingerichtet hatte, so daß alle Städte
wie Fische im Netze darin eingeschlossen waren, da begannen die Fische
aus dem Netz herauszuspringen. Der erste Fisch war Lialatele, das
selbständig sein wollte. Ich habe das nicht zugelassen, sondern das
Dorf dem Bezirk Salealua zugewiesen. Ob sie damit wirklich zufrieden
sind, oder ob sie sich mir zu Gefallen nur so stellen, das weiß ich nicht.
Der zweite Fisch war Felialupo. Nun komme ich zu euch, meine
Freunde. Ihr gebt mir eine harte Nuß zu knacken, aber ich hoffe, ihr
werdet mit bestem Willen mir entgegenkommen. Ich weiß von eurem
Streit mit Felialupo, aber er fand statt vor der Flaggenheißung, und
ich will nicht darauf zurückkommen, noch ein Richter sein über Mordtaten
aus vergangener Zeit. Ich weiß, daß eure Herzen seither wund