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bei aller Tapferkeit nicht weiter vorwärts. Dagegen ermöglichten
sie es den Franzosen, starke Kräfte aus ihrer Südfront wegzuziehen,
um damit ihre Linien im Norden zu verstärken, während sie selbst
durch die französischen Zefestigungen gebannt blieben, die sie nicht
zu überwinden vermochten. Nur das XV. Armeekorps und das
Kommando der 7. Armee wurden durch Befehl vom 5. September
nach Norden gezogen. «
So blieben hier zahlreiche Truppen nutzlos gefesselt, die später
auf dem Entscheidungsfelde im Norden schmerzlich entbehrt wurden,
gebunden, ohne eine gleiche Sahl von Franzosen festhalten zu können.
Auch die Truppen des französischen linken Flügels, soweit sie
nicht zur Klankengruppe von Amiens gehörten, gingen allmählich
hinter die Marne zurück und machten dabei einen wenig günstigen
Eindruck.
Die Engländer ihrerseits blieben nach der Schlacht von Le
Cateau—Solesmes in ununterbrochenem Rückzuge. Sie boten hierbei
das Bild einer völlig geschlagenen Armee, die der Auflösung nahe ist,
und hatten nur den einen Gedanken, sich der weiteren Berührung
mit dem gefürchteten Feinde zu entziehen. French hatte alles Dertrauen
in sich und seine Truppen verloren; er hatte von Anfang an
den ZRückzug bis binter die Seine beschlossen, und es bedurfte des
xersönlichen Eingreifens des Lord Küchener, der eigens dazu nach
Paris gekommen war, um seine weitere Teilnahme an den Operationen
sicherzustellen. Die 6. Division sowie zahlreiche Ergänzungsmannschaften
wurden aus England nach Frankreich befördert. Die
Derbindungen wurden von e Rapvre nach St. Nazaire und Nantes
verlegt und eine Swischenstation bei Ce Mans eingeschoben. Dünkirchen,
Talais und Boulogne sollten aber außerdem noch besetzt
bleiben und hartnäckig verteidigt werden. Alles war zur Beschleunigung
des Zückzuges und zur eubildung der Armee aufgeboten, und
am 5. September ging sie über die Marne zurück, in der Tacht vom
4. zum 5. September aber in die Gegend von Rozop—Tournan hinter
den Wald von Crecs, wo sie sich endlich in Sicherheit glaubte.
Die Schlacht an der Marne und ihre unmittelbaren
Folgen.
Wie wir sahen, war es der Hlan des französischen Generalissimus,
seine Truppen vom Feinde loszulösen. Sein Bestreben ging
dahin, sie wieder aufzufüllen und zu ordnen, eine neue Grundstellung
mit ihnen einzunehmen, sie durch neue Verbände zu verstärken und
dann die Offensive wieder zu ergreifen. Das war ihm um so leichter,
als er auf seine Derstärkungen zurückging, die Truppen auch seines
ganzen rechten Heeresflügels vom Feinde nicht festgehalten wurden
und er ein reiches, vielfach verzweigtes Eisenbahnnetz hinter sich