„Wir batten die W— Arce schlagen. Nur Srrri brieische Dfionen
waren noch unber#t Wut onen waren 53, und von
dasen 25 mebrmals, in 8 —— eingese ewesen. Die de 570
belnahe mit der Hälfte ihrer Divisionen eeree müssen. Die Geräteeinduße
auf feindlicher Seite war groh“ (Ludendorff).
Aber die deingenden Hilferufe Englands und Frankreichs hatten die amerikanische
Regierung zur Vervlelfachung ihrer Katkraft angestachelt. Die rücksichtslose
Inanspruchnahme des neutralen Frachtraumes setzte die Entente in die
Lage, von nun an dle Uberführung amerikanischer Lruppen auf den europälschen
Kontinent sprunghaft zu steigern. Die schlunmsten Vorausberechnungen der
deutschen O. H. L. wurden durch die gewaltsamen Maßnahmen der Gegner über
den Haufen geworfen. Im März waren 70 000 Amerikaner gelandet worden,
im April kamen fast 100 000, im Mai 200 000, im Juni fast 300 OCO0. Im
Oktoder hat die Zahl der Amerlkaner auf amerikanischem Boden 1 700 000 betragen!
England und Frankrelch stellten ihnen Ausrüstung und Bewaffnung
zum größten Tell erst in Europa: dadurch sind 3 ½ Millionen Tonnen Schifferaum
für die Ozeanfahrt gespart worden. (Zablen nach Volkmann, S. 159.)
Dabel hatte sich der U-Boot-Krieg immer ungünstiger entwickelt. Es erwies
sich jetzt die zu letzter Klarhelt, daß die Marine sich gründlich verrechnet hatte.
Den feindlichen Truppentransoporten stand das ganze unendlüche Meer und für
die Landung die ganze französische Küste zur Verfügung. Hätten die deutschen
U-Booteauch nur Telle dieses endlosen Gebietes auf der Suche nachamerikanischen
Transportschiffen adpatroulllieren wollen, dann hätte der U- Boot-Handelekrieg
so gut wie völllg eingestellt werden müssen. Beides zusammen war nicht zu
leisten. Und die Ausslchten füc den Handelskrieg, der auf bestimmte Fahrwege
angewlesen war, schienen immerbin günstlger. Dle Hoffnung, England durch
dle tatsächlich noch immer steigende Frachtraumnot friedenewillig zu machen,
mochte die Marine sich nicht entwinden lassen. So verzichtete sie so gut wie
bölllg auf den ja üdrigens wirklich nicht sehr hoffnungevollen Versuch, die
amerlkanischen Truppentraneporte zu erfassen. Dem Volk aber, den Derbündeten
war deldes versprochen worden. Das völlige Auobleiden jeder
MWirkung der U-Boote nach dieser Richtung wirkte in Deutschland wie in der
Doppelmonarchie gleich deklemmend und niederwuchtend auf Stimmung und
Glauben.
Also Eile, dringende Eile war gedoten — wenn man überhaupt noch auf
Fortführung der Ausfälle bestand. Krotzdem — eine Pause mußte kommen und
kam. Die Frage, wo angegriffen werden sollte, war dald entschieden. Ludendorff
stellte seine gesamten Maßnahmen auf den Grundgedanken ein, der Vorstoß
auf Calale müsse so bald als irgend möglich wieder aufgenommen werden. Zurzeit
war das auegeschlossen: der Widerstand war zu stark geworden. Es dlieb
nur die eine Möglichkeit: zundchst einen „Adlenkungsstoß“ zu unternehmen,
um die hinter der Flandernfront angehäuften Reserven der Entente von dort
wegzuzlehen. Sollte dieser Zweck erreicht werden, so mußte der Vorstoß an
einer Stelle geführt werden, wo sein Gelingen ein Ledenezentrum des Feindes
dedrohte.
Das waren die Erwägungen, die zu dem Entschlusse führten, dem nächsten
Angriff die Richtung eines Herzstoßes zu geben: er mußte auf Parie zielen.
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