getan, die Frage mit größerer Kaltblütigkeit zu prüfen, ob es kein besseres
Mittel zur Wahrung des Friedens zwischen Frankreich und Deutschland
gab, als diesen Wettbewerb in den Rüstungen und die Erhöhung der
Präsenzstärken, deren Last ersteres nicht so lange zu ertragen fähig ist
wie letzteres“ Baron Beyens. Berlin, 12. Juni 1914 (Fehlspruch, S. 205)
„Niemand zweifelt an der friedliebenden Gesinnung des Kaisers
Wilhelm; aber wie lange wird man noch auf diese Geistesrichtung zählen
dürfen angesichts der drohenden Machenschaften Frankreichs und Rußlands
und der Rückwirkungen, die sie auf die chauvinistischen und militaristischen
Geister des Reiches ausüben.‘
Baron Guillaume. Paris, 24. Juni 1914 (Fehlspruch, S. 207)
„Frankreich und Rußland spielen wahrhaftig in diesem Augenblick
ein sehr gefährliches Spiel. Sie steigern sich wechselseitig auf dem Wege
der Rüstungen bis zum äußersten und geben sich — hauptsächlich Rußland
— einem Bluff hin, der die ernstesten Folgen zeitigen könnte.“
Zirkular der belgischen Regierung.
Brüssel, 3. Juli 1914!) (Fehlspruch, S. 206)
!) Auf Grund eines Pariser Berichtes vom 24. Juni 1914.