Full text : Reichs-Gesetzblatt. 1891. (25)


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(Nr.  1966.)  Uebereinkommen  zwischen  dem  Deutschen  Reich  und  Dänemark  über  die  Aufhebung

  des  Abschosses  und  Abfahrtsgeldes.

Convention.



Sa  Majesté  LEmpereur  d’Allemagne,
Roi  de  Prusse,  au  nom  de  IEmpire
#’Allemagne,  et  Sa  Majesté  le  Roi
de  Danemark,  désirant  abolir  le  droit
de  détraction  et  Pimpôt  d’émigration
entre  les  deux  pays,  les  soussignés
düment  autorisés  à  cet  eflet,  sont
convenus  de  ce  qui  suit.

AnriczzE  I.

Les  droits  connus  sous  le  nom  de
gabella  hereditaria  (Abschoß)  et  census
emigrationis  (Abfahrtsgeld)  ne  seront
Plus  exiges  ni  percus  à  Tavenir
lorsqu’en  cas  de  succession  donation,
Cmigration  ou  autres  il  y  aura  lieu
à  une  translation  de  biens  de  Em-Pire
  d’Allemagne  dans  le  Royaume
de  Danemark  ou  de  celui-Ci  dans
PEmpire  d'Allemagne,  toutes  les
impositions  de  cette  nature  étant
abolies  entre  les  deux  pays  à  Texception
  de  celles  qui,  soit  à  raison
de  droit  de  succession,  de  vente  ou
d’autres,  seraient  acquittéees  dans  le
cas  méme  c  les  biens  resteraient
dans  le  pays  en  question.

Anrierz  II.

Cette  disposition  s'éetend  non  seulement
  aux  droits  et  impositions  du
genre  indiqué,  qui  font  partie  des
revenus  publics,  mais  encore  à  ceux
qui,  jusqu’à  présent,  pourraient  avoir

Vom  5.  Februar  1891.
Uebersetzung.

Uebereinkommen.

    

Nachdem  Seine  Majestät  der  Deutsche
Kaiser,  König  von  Preußen,  im  Namen
des  Deutschen  Reichs,  und  Seine  Majestät
der  König  von  Dänemark  sich  in  dem
Wunsche  geeinigt  haben,  den  Abschoß
und  das  Abfahrtsgeld  zwischen  beiden
Ländern  aufzuheben,  haben  die  Unterzeichneten
  auf  Grund  der  ihnen  ertheilten
Ermächtigung  sich  über  Folgendes  verständigt.

Artikel  1.

Die  unter  dem  Namen  gabella  hereditaria
  (Abschoß)  und  census  emigrationis
  (Abfahrtsgeld)  bekannten  Abgaben
sollen  in  Zukunft  nicht  mehr  beansprucht
oder  erhoben  werden,  wenn  in  Folge  von
Erbfolge,  Schenkung,  Auswanderung
oder  aus  anderen  Gründen  ein  Vermögensübergang
  aus  dem  Deutschen  Reich
in  das  Königreich  Dänemark  oder  aus
letzterem  in  das  Deutsche  Reich  stattfindet,
  und  es  sollen  alle  Steuern  dieser
Art  zwischen  beiden  Ländern  abgeschafft
sein,  mit  Ausnahme  derjenigen,  welche
bei  Erbfolgen,  Kauf-  oder  anderen  Anlässen
  auch  dann  entrichtet  werden  müssen,
wenn  das  Vermögen  im  Lande  bleibt.

Artikel  2.

Diese  Bestimmung  bezieht  sich  nicht
nur  auf  diejenigen  Abgaben  und  Steuern
der  gedachten  Art,  welche  einen  Theil  der
Staatseinkünfte  bilden,  sondern  auch  auf
diejenigen,  welche  bisher  etwa  durch  ein-