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beiden Orden manches Blutvergiegen in Palästina veranlaßt
habe, doch auch manche edle That durch ihre Nacheiferung
befördert worden sey. Er stützt sich endlich darauf; daß er
sagt, es sey andere Sitte in Ansehung des Fastens und Aimosens
bei Tempelherrn, als bei Johanniterrittern. Es würde
viel Streit entstehen, ob Tempelherrn-Sitte oder Johannitertitter;
Sitte vorgezogen oder nachgesetzt werden solle. Es ist
ganz dei Aussatz von einein Manne, dem nichté Böses
träumte, der damals noch weniger als Rieci vermuthen
konnte, daß es in der Welt gerade so zusammentreffen könnte:
ein schlechter Pabst — ein gewissenloser König, der aus Hab,
sucht einen Orden verfolgt, — schwache und treulose Minisier,
die bei der Verfolgug ibre partikuläre Rache stillen zu
können glaubien.
Erst beim Ende seines Besüchs hört er ganz von ungefaͤhr,
daß Klagen von ein paar treulosen Brüdern gegen den
Orden gekommen seyen. Es ist einer der dunkelsten Theile
der ganzen Geschichte, wer sie gewesen sepen, bei was für
Veranlassungen sie ihre Klagen gebracht haben. Er
bört es so von ungefähr, als vages Getücht, nicht ordentlich
vom Pabst vorgelegt. Er bittet den Pabst um Untersuchung,
und versichert ihn, sein Leben solle zum Pfande seyn, wenn
irgend etwas von der Art wahr sey, was Gerücht vom Orden
wäre. Vielleicht würden wir, wenn wir genaue Geschichte
des Zeitalters hätten, sehen, daß erster Urheber des
Gerüchts Philipp war. Der unbefangene Mann, der unglücklicherweise
Andere nach sich schätzte, geht ruhig von Poitiers
hinweg nach Paris; das Schaf selbst in die Falle hinein.
Den Pabst hatte die Sache unterdeß zu reuen angefangen,
besonders das Versprechen, das er bei seiner Stuhlbesteigung.
Milippen hatte thun müssen; aber Philipp war kein Mann,
der in seinem Leben eine Schandthat halb that. Der Groß-4
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