Full text : Gesetzblatt für das Königreich Bayern. 1851-1852. (15)

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höchstens  vier  ein  halb  vom  Hundert  aus
dem  Bau=  und  Einrichtungsbapitale  der
durch  einen  Actienverein  zu  erbauenden  Eisenbahn
  von  Neustadt  über  Landau  bis  an
die  Landesgränze  bei  Weissenburg  zum  Anschlusse
  an  eine  von  da  nach  Straßburg  zu
führende  Eisenbahn,  vom  Tage  der  Vollendung
  und  Eröffnung  der  ersteren  gerechnet,
  auf  fünfundzwanzig  Jahre  zu  übernehmen,
  wogegen  jedenfalls  nach  neunundnennzig
  Jahren  diese  Bahn  unentgeltlich  dem
Staate  heimzufallen  hat.

Art.  2.

Für  den  Fall  der  Herstellung  einer
Eisenbahn  von  Ludwigshafen  bis  an  die
Candesgränze  bei  Worms,  zum  Aunschlusse
an  eine  Worms-Mainzer-Bahn,  von  Seite
der  Abtiengesellschaft  der  pfälzischen  Ludwigsbahn
  wird  die  königliche  Staatsschuldemilgungs
  =  Commission  ermächtiget,  die
durch  Artikel  1.  des  Gesehes  vom  25.  August
  1843  für  die  Ludwigshafen=  Bexbacher-Eisenbahn
  bewilligte  Gewährleistung
eines  jährlichen  Zinsertrages  vos  vier  vom

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1765

kapitale  auch  auf  das  Bau-  und  Einrichtungskapital
  für  die  neue  Bahnstrecke  als
einer  mit  der  pfälzischen  Ludwigsbahn  vollständig
  vereinigten  und  mit  dieser  an  den
Staat  unentgeltlich  heimfallenden  Zweigbahn
  auszudehnen.

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Art.  3.

Die  Staatöregierung  ist  erforderlichen
Falles  ermächtiget,  bei  Hersiellung  der  Ludwigshafen-Wormser-Bahn
  durch  die  im
Artikel  2.  benannte  Gesellschaft  das  königliche
  Acrar  durch  Abnahme  von  Aktien  im
Maximalbetrage  von  Einer  Million  Vierhundert
  Tausend  Gulden  für  Rechnung  der-Eisenbahnbau-Dotationskassa;
  welche  ihrer,
seits  diese  Actien  nach  Maßgabe  ihres  Bedarfes
  und  der  sich  ergebenden,  günstigen
Gelegenheir  wieder  zu  verwerthen  hat,  zu.
betheiligen.

Art.  4.

Die  Mittel  zu  dem  im  Artikel  1.  und

Hundert  aus  dem  Ban  und  Einrichtungs=  2.  bezeichneten  Zinszuschusse  sind  im  Falle