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Bahnen, Privatbahnen) eine Schienenlänge von
6890 Kilometern erreicht. Was will die Wander—
lust der Postkutschenzeit gegen unseren mit Leich—
tigkeit in die Ferne schweifenden Reisetrieb be—
sagen! Heute kennen wohl mehr Bayern fremde
Weltteile durch eigene Anschauung, als vor hun—
dert Jahren die Grenzen des Reiches überschritten.
Und wenn die Schönheiten unseres Gebirges
alljährlich von dichten Fremdenschwärmen auf—
gesucht werden und dem Volkswohlstande da—
durch eine neue Quelle erschlossen ist (die nach
Verbesserung der Gasthäuser noch ergiebiger
fließen würde), ist das eine Frucht nicht nur des
in weiten Kreisen verbreiteten Natursinnes, son—
dern auch der neuen Verkehrsmittel. Der Ein—
nahmenüberschuß der bayerischen Bahnen betrug
1902: 49335 320 Mk. und die Statistik der Güterbewegung
auf den Staatsbahnen lehrt uns, daß
auf ihnen 1903 im Binnenverkehr 7 429 398
Tonnen verschiedener Waren und 2346871 Tiere
versandt wurden, daß im Wechselverkehr 2729302
Tonnen und 700987 Tiere aus dem Lande ausgingen,
während 7 133971 Tonnen und 2114384
Tiere vom Auslande empfangen wurden. Dazu
kommen 171 618 Tonnen, die auf dem Bodensee