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gefährlicher erweisen als staubfein gemahlenes Jagdpulver von folgender
Zusammensetzung: 75 Prozent Kalisalpeter, 10 Prozent Schwefel und
15 Prozent Faulbaumkohle.
In f lautet der Eingang:
Proben anderer, neuer Sprengstoffe bis usw. wie bisher.
II. Eingangsbestimmungen. B. Schießmittel.
In der 1. Gruppe wird:
1. im Abs. (1) der Unterabsatz a gefaßt:
a) Die Abspaltung von Stickoxyd während einer zweistündigen Erhitzung
auf 132 ° darf für 1 g Nitrozellulose nicht mehr als
3 ccm betragen;
und
2. im Abs. (3) a, statt der Worte „mindestens 3 Stunden“ gesetzt:
mindestens 1 Stunde
III. Beförderungsvorschriften.
1. Im ersten Absatze der Eingangsbestimmungen wird vor dem letzten
Satze eingeschaltet:
Die Überkiste muß die deutliche haltbare Aufschrift „Sprengstoffproben.
1. Gruppe.“ tragen.
2. Im Abschnitt A. Verpackung. „2. Gruppe der Sprengmittel.“
wird folgende neue Ziffer 4 eingeschaltet:
4. Triplastit d muß in starke, dichte, sicher verschlossene Holzbehälter
fest verpackt sein. Statt der Holzbehälter können auch sogenannte
amerikanische Pappefässer verwendet werden. Der Inhalt des Behälters
darf höchstens 25 kg betragen. Die Behälter müssen die deutliche,
haltbare Aufschrift tragen: „Sprengstoff Triplastit. 2. Gruppe.“
3. Im Abschnitt A. Verpackung. „Schießmittel.“ hat die Überschrift
bei d zu lauten:
d) Ausnahmen von den Vorschriften unter a und c für Schießmittel
der 2. Gruppe und für gut durchgelatinierte Pulverfäden,
sowie für daraus hergestellte Fabrikate in Frachtstücken
von höchstens 200 kg Gewicht.
4. Im Abschnitt A. Verpackung. „Andere explosionsfähige Stoffe.“
wird als Abs. (2) hinzugefügt:
(2) Die Behälter müssen die deutliche, haltbare Aufschtift tragen:
„Explosionsfähige, nicht selbstentzündliche chemische Produkte.“
5. Abschnitt C. ,,Bescheinigungen. Frachtbriefe.“ Abs. (1) wird am
Schlusse durch folgenden Zusatz ergänzt:
Bei nitrierten Chlorhydrinen ist nur die letztere Bescheinigung erforderlich.