Full text : Reichs-Gesetzblatt. 1913. (47)

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francaise,  les  lois  qui  auraient  deja
étc  rendues  ou  dui  viendraient  à
Tétre  dans  leurs  Etats,  relativement
à  Tobjet  de  la  présente  Convention.

Article  5.

Les  infractions  prévues  par  les
articles  1  et  2  seront,  à  partir  du
jour  de  Tentrec  en  vigucur  de  la
Présente  Convention,  réputées  étre
inscrites  de  plein  droit  au  nombre
des  infractions  donnant  lieu  à  ertradition
  d’apreès  les  Conventions
déeja  existantes  entre  les  Parties
Contractantes.

Dans  les  cas  ou  la  stipulation  qui
Précècde  ne  pourrait  recevoir  ellet
Sans  modifier  la  legislation  existante,
les  Parties  Contractantes  s’engagent
à  prendre  ou  à  proposer  à  leurs
egislatures  respectives  les  mesures
nécessaires.

Article  6.

La  transmission  des  commissions
rogatoires  relatives  aux  infractions
visées  par  la  présente  Convention
#oPérera:

1°  Soit  par  communication  directe

entre  les  autorités  judiciaires;

2%  Soit  par  Tentremise  de  Tagent
diplomatique  ou  consulaire  du
pays  requcrant  dans  le  pays
requis;  cet  agent  enverra  directement
  la  Ccommission  rogatoire
  à  T’autorité  judiciaire  com-Pétente
  et  recevra  directement
de  cette  autorite  les  pièccs  constatant
  Texéecution  de  la  commission
  rogatceire;

([Gans  ces  deux  cas,  copie  de
la  commission  rogatoire  sera

mitteilen,  die  mit  Beziehung  auf  den
Gegenstand  dieses  Übereinkommens  in
ihren  Staaten  schon  erlassen  sind  oder
noch  erlassen  werden.

Artikel  5.

Die  in  den  Artikeln  1,  2  vorgesehenen
strafbaren  Handlungen  sollen  vom  Tage
des  Inkrafttretens  dieses  Übereinkommens
an  ohne  weiteres  als  in  die  Aufzählung
derjenigen  strafbaren  Handlungen  aufgenommen
  gelten,  deretwegen  die  Auslieferung
  nach  den  unter  den  vertragschließenden
  Teilen  bereits  bestehenden
Vereinbarungen  stattfindet.

Soweit  die  vorstehende  Abrede  nicht
ohne  Änderung  der  bestehenden  Gesetzgebung
  wirksam  werden  kann,  verpflichten
sich  die  vertragschließenden  Teile,  die  erforderlichen
  Maßnahmen  zu  treffen  oder
ihren  gesetzgebenden  Körperschaften  vorzuschlagen.


Artikel  6.

Die  Übermittelung  der  Ersuchungsschreiben,
  die  sich  auf  die  in  diesem
Übereinkommen  bezeichneten  strafbaren
Handlungen  beziehen,  soll  erfolgen:

1.  im  unmittelbaren  Verkehr  unter

den  Gerichtsbehörden,
oder

2.  durch  Vermittelung  des  diplomatischen

  oder  konsularischen  Vertreters
des  ersuchenden  Landes  in  dem
ersuchten  Lande,  welcher  das  Ersuchungsschreiben
  unmittelbar  der
zuständigen  Gerichtsbehörde  sendet
und  unmittelbar  von  dieser  Behörde
  die  Urkunden  empfängt,  aus
denen  sich  die  Erledigung  des  Ersuchens
  ergibt,

(in  diesen  beiden  Fällen  soll  stets
zu  gleicher  Zeit  Abschrift  des  Er-8*