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Hayn'sche Sammlung der Polizei-Verordnungen und polizeilichen Vorschriften der Regierungsbezirke der östlichen Provinzen Regierungsbezirk Liegnitz (II Teil II)

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Bibliographic data

fullscreen: Hayn'sche Sammlung der Polizei-Verordnungen und polizeilichen Vorschriften der Regierungsbezirke der östlichen Provinzen Regierungsbezirk Liegnitz (II Teil II)

law_collection

Persistent identifier:
polizei_verordnungen_oestliche_provinzen
Title:
Hayn'sche Sammlung der Polizei-Verordnungen und polizeilichen Vorschriften der Regierungsbezirke der östlichen Provinzen
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
polizei_verordnungen_oestliche_provinzen_liegnitz_1906
Title:
Hayn'sche Sammlung der Polizei-Verordnungen und polizeilichen Vorschriften der Regierungsbezirke der östlichen Provinzen Regierungsbezirk Liegnitz
Volume count:
II Teil II
Place of publication:
Berlin
Publisher:
A. W. Hayn's Erben
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Abteilung X. Verkehrspolizei.
Document type:
law_collection
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Straßen- und Wegepolizei.
Document type:
law_collection
Structure type:
Chapter

law

Title:
17. Polizeiverordnung, betr. den Schutz der in Chausseezügen belegenen Brücken und Fähren, vom 28. Oktober 1857.
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Hayn'sche Sammlung der Polizei-Verordnungen und polizeilichen Vorschriften der Regierungsbezirke der östlichen Provinzen
  • Hayn'sche Sammlung der Polizei-Verordnungen und polizeilichen Vorschriften der Regierungsbezirke der östlichen Provinzen Regierungsbezirk Liegnitz (II Teil II)
  • Title page
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  • Inhaltsverzeichnis.
  • Chronologisches Register.
  • Index
  • Abteilung VIII. Gesundheitspolizei.
  • Abteilung IX. Veterinär(Viehseuchen)polizei.
  • Abteilung X. Verkehrspolizei.
  • A. Straßen- und Wegepolizei.
  • 1. Polizeiverordnung, betr. den Verkehr von Fuhrwerken auf öffentlichen Straßen, vom 7. Juli 1892. In der Fassung der Polizeiverordnung vom 7. August 1901.
  • 2. Polizeiverordnung, betr. den Verkehr mit Fahrrädern auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, vom 21. Mai 1900.
  • 3. Polizeiverordnung, betr. den Verkehr von mit Dampf bewegten Fahrzeugen (Lokomobilen, Dampfwalzen usw.) auf Chausseen und öffentlichen Wegen und den Betrieb in der Nähe der letzteren, vom 31. Januar 1887. In der Fassung der Polizeiverordnung vom 19. Februar 1902.
  • 4. Polizeiverordnung, über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen, vom 6. September 1901. In der Fassung der Polizeiverordnung vom 15. Februar 1902.
  • 4a. Bekanntmachung, betr. die Erkennungsnummern für Kraftfahrzeuge, vom 1. Mai 1903.
  • 5. Bekanntmachung, betr. die für den Verkehr auf Kunststraßen festgesetzten Normalgewichte, vom 2. Dezember 1887.
  • 6. Reglement für die Chaussee- und Wegeverwaltung der Provinz Schlesien, vom 6. Dezember 1876.
  • 7. Kabinettsorder, betr. die Einführung einer gleichen Wagenspur in Schlesien, vom 7. April 1838.
  • 8. Polizeiverordnung, betr. den Schutz der öffentlichen Wege, vom 22. April 1846.
  • 9. Polizeiverordnung, betr. die Bepflanzung der öffentlichen Wege mit Bäumen, vom 24. Januar und 30. April 1836.
  • 10. Polizeiverordnung, betr. den Schutz der Baumpflanzungen an öffentlichen Straßen und Wegen, vom 16. Februar 1889.
  • 11. Polizeiverordnung, betr. das Verbot des Vorrückens von Zäunen und Bauwerken in die Land- und Dorfstraßen, vom 5. Mai 1834.
  • 12. Verordnung, betr. den Verkehr auf Kunststraßen, vom 17. März/2. Juli 1839.
  • 13. Bekanntmachung, betr. die Zulassung der Hufeisen mit Stollen auf Kunststraßen, vom 5. November 1843.
  • 14. Polizeiverordnung, betreffend den Schutz der Straßen- und Wegesperrungen, vom 19. Januar 1838.
  • 15. Polizeiverordnung, betr. den Schutz der Seitengräben an öffentlichen Wegen, vom 29. September 1853.
  • 16. Polizeiverordnung, betr. das Verbot des Auswerfens von Steinen auf die an Aeckern belegenen öffentlichen Straßen und Wege und deren Seitengräben, vom 7. Juni 1858.
  • 17. Polizeiverordnung, betr. den Schutz der in Chausseezügen belegenen Brücken und Fähren, vom 28. Oktober 1857.
  • 18. Polizeiverordnung, betr. den Schutz der Kunststraßen gegen Beschädigungen durch Vieh und Ackergeräte, vom 12. Juni 1857.
  • 19. Bekanntmachung, betr. die Feststellung des Begriffs „Frachtfuhrwerk", vom 28. Februar 1840.
  • 20. Polizeiverordnung, betr. den Verkehr mit Bauholz auf öffentlichen Landstraßen und Wegen, vom 15. April 1845.
  • 21. Polizeiverordnung, betr. den Verkehr mit Hundefuhrwerken auf öffentlichen Straßen und Wegen, vom 1. September 1858.
  • 22. Polizeiverordnung, betr. das Ausweichen vor marschierenden Truppenabteilungen, vom 23. September 1862.
  • 23. Polizeiverordnung, betr. das Verbot des Aneinanderbindens mehrerer Fuhrwerke nach eingetretenem Schneefall, vom 9. November 1859.
  • 24. Reglement für die Chaussee- und Wegeverwaltung der Provinz Schlesien, vom 6. Dezember 1876.
  • 25. Landstraßen- und Wegereglement für das Herzogtum Schlesien und die Grafschaft Glatz, vom 11. Januar 1767.
  • B. Strom- und Schiffahrtpolizei.
  • C. Eisenbahnpolizei.
  • D. Post- und Telegraphenwesen.
  • Abteilung XI. Deich- und Wasserpolizei.
  • Abteilung XII. Forst-, Jagd- und Landwirtschaftspolizei.
  • Abteilung XIII. Fischereipolizei.
  • Alphabetisches Register.
  • Verlagswerbung von A. W. Hayn's Erben, Berlin SW. 12.

Full text

— 161 — 
Wegereglements für die Provinz Schlesien vom 11. Januar 1767 die 
Steine nicht sofort zur Unterlage für auszufüllende tiefe Löcher und Ge= 
leise verwendet werden. 
Das Auswerfen von Quecken und dergleichen Unkraut von den Feldern 
auf die vorbeiführenden Wege wird unbedingt verboten. 
Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung sind mit einer Geldstrafe bis 
zu 10 Talern, welcher im Unvermögensfalle eine verhältnismäßige (Gefängnis=) 
Haftstrafe zu substituieren ist, zu bestrafen. 
Liegnitz, den 7. Juni 1858. 
Königliche Regierung. 
17. Polizeiverordnung, betr. den Schutz der in Chausseezügen belegenen 
Brücken und Fähren, vom 28. Oktober 1857. (Amtsbl. S. 429.) 
§ 1. Wenn Frachtfuhrwerke mit unteilbaren Lasten, welche inkl. Wagen 
schwerer als 170 Zentner wiegen, in den Chausseezügen belegene Brücken oder 
Fähren passieren wollen, so hat der Absender oder der Frachtführer davon vorher 
behufs der zu treffenden Sicherheitsvorkehrungen dem betreffenden Kreisbau- 
beamten unter genauer Deklarierung des Gesamtgewichts solcher Fuhrwerke 
Anzeige zu machen und die Erklärung desselben abzuwarten, ob die auf dem 
angegebenen Wege vorhandenen Brücken und Fähren eine solche Belastung ge= 
statten oder welcher Kostenaufwand erforderlich ist, um sie dazu instand 
zu setzen. 
§ 2. Der Absender des Frachtfuhrwerks hat die von dem Kreisbaube= 
amten anzugebenden wahrscheinlichen Kosten der zu treffenden Sicherheitsvor= 
kehrungen vor der Instandsetzung der Brücke oder Fähre bei der von dem 
Kreisbaubeamten ihm anzuzeigenden Baukasse im voraus einzuzahlen. 
§ 3. Führer solcher Fuhrwerke, welche die ad 1 vorgeschriebene Anzeige 
und Deklarierung unterlassen, oder die Deklarierung unrichtig bewirken und vor 
erfolgter Benachrichtigung, daß die Brücken, Fähren usw. in einen der ange= 
zeigten Belastung entsprechenden Stand gesetzt sind, dieselben passieren, haben 
nicht nur allen Schaden, welcher an dem Fuhrwerk oder an der Ladung ent= 
stehen möchte, sich selbst beizumessen, sondern auch die Verantwortlichkeit und 
den Ersatz für alle Beschädigungen an den Bauten oder Fähren zu übernehmen 
und jedenfalls auch dann, wenn ein Schaden nicht entsteht, eine Geldstrafe bis 
zum Betrage von 10 Talern verwirkt. 
Liegnitz, den 28. Oktober 1857. 
Königliche Regierung. 
18. Polizeiverordnung, betr. den Schutz der Kunststraßen gegen 
Beschädigungen durch Vieh und Ackergeräte, vom 12. Juni 1857. 
(Amtsbl. S. 258.) 
§ 1. Pflüge, Eggen und sonstige Ackergeräte dürfen auf den Straßen und 
auf den mit einer künstlichen Decklage ausgebauten Landstraßen des Regierungs= 
bezirks fernerhin nicht mehr auf sogenannten Schleppen, d. h. zwei kreuzweise ver= 
bundenen Hölzern, deren lange Schenkelstücken unter der Last des Pfluges, der 
Eggen usw. einschneidend auf der Straße hinschleppen, transportiert werden. 
Vielmehr muß deren Transport auf Wagen, Schleifen, d. h. kufenartig ge= 
formten Schlitten geschehen, oder bei einer hierzu fortgesetzten Benutzung   der 
Kotze, Die Polizeiverordn. im R.=B. Liegnitz. Bd. II. Teil II.   11
	        

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