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Douaniers besetzt gehalten und in Rostock ein Vataillon
französtscher Truppen eingelegt, um die strengste Aufrechterhaltung
des Continentalsystems zu überwachen.
Damals gab Preußen das erspiegelnde Eremxel
einer Reform aus dem Großen und Ganzen, damals
gaben sich auch die meisten neuen Königreiche und Fürstenthümer
des Rheinbunds neue zeitgemäße Verfassungen.
In Mecklenburg blieb es aber, wie in Sachsen,
beim guten Alten. Beim Convocationstage 1808
beantragte zwar die schwerinische Regierung einen Antrag
auf Aenderung der Verfassung, namentlich eine
durchgreifende Form der ständischen Vertretung 7), die
Stände nannten aber in ihrem Antwortschreiben auf
diesen landesherrlichen Antrag ihre alte Verfassung „die
glücklichste", Ritter= und Lanoschaft thaten damals sehr
ängstlich, bewilligten damals Steuern über Steuern),
der Herzog war mit diesen gutwilligen Gaben beglückt,
Nitter= und Landschaft. bewahrten sich so den Fort-*)
Dieser Resormantrag ward noch einmal und zuletzt
1813 gestellt: Dr. Schnelle auf Buchholz theilte aus seinem
reichen landtagsgeschichtlichen Schatze die Motive zu den Provositienen,
die die Regier#ung 1b08 und 1813 gemacht hatte.
den Liberalen mit, sobald die Kunde ven den Februarereignissen
1845 nach Mecklenburg gelemmen war.
“) „Als im Jahre 1908 auf dem Ceincratienstage zu
Rostock zur Abhülfe der gedrückten Finanzrerhältnisse landesherrlicherseits
auch eine Hülfe aus den Klestern in Anspruch
genommen wurre, erllärten sich Ritter: und Landschaft dazu
bereit, sofort die Summe ven 80.000 Thalern aus dem Kloster
Dobbertin als eine Finanzhülfe darzubringen.“ Lisch,
Darslellung der Rechte des eingebornen Adels S. 321 f.