Full text : Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1855. (39)

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III.  Den  Großherzoglichen  Steuer-Revisionen,  Rechnungsämtern  und
Bezirkskataster-Beamten,  sowie  den  Ortskataster-Führern  wird  andurch  eröffnet,
daß  es  bei  eingehenden  Anträgen  von  Großherzoglichen  Spezial-Kommissaren
in  Separations=  oder  Ablösungs-Geschäften,  insbesondere  auch  Mittheilung  von
Katastern  2c.  zur  Legitimation  der  Antragsteller  genüge,  wenn  Letztere  in,  mit
Dienstsiegel  versehenen  Schreiben,  das  für  die  spezielle  Sache  ihnen  ertheilte
Kommissorium  der  Großherzoglichen  General-Ablösungs-Kommission  dem  Datum
  nach  anziehen.

Weimar  am  20.  Januar  1855.

Großherzoglich  Sächsisches  Staats-Ministerium,
epartement  der  Finanzen.
G.  Thon.

IV.  Mit  Bezugnahme  auf  F.  32  der  zur  Ausführung  des  Gesetzes  über
die  Neugestaltung  der  Staatsbehörden  erlassenen  Ministerial-Verordnung  vom
22.  Mai  1850  wird  hiermit  zur  öffentlichen  Kenntniß  gebracht,  daß  dem  Gemeindevorstande
  zu  Münchenbernsdorf  mit  höchster  Genehmigung  die  Ermächtigung
  zur  Ausstellung  von  Haufir-Erlaubnißscheinen  für  den  Gemeindebezirk
  des  Ortes  bis  auf  Widerruf  ertheilt  worden  ist.

Weimar  am  31.  Januar  1855.
Großherzoglich  Sächsisches  Staats-Ministerium,
Departemet  des  Innern.
Für  den  Departements-Chef.
J.  von  Helldorff.

V.  Von  der  Königlich  Sächsischen  Staatsregierung  ist  den  dortigen
Neben-Zollämtern  erster  Klasse  in  Neugersdorf  und  Ebersbach,  Hauptamtsbezirks
  Zittau,  auch  die  Ermächtigung  zum  vollständigen  gegenseitigen  Begleitscheinwechsel
  mit  den  Königlich  Bayerschen  und  Großherzoglich  Badenschen
diesfalls  befugten  Zollstellen  ertheilt  worden.

Mit  Bezugnahme  auf  die  Ministerial-Bekanntmachung  vom  11.  September
  v.  J.  wird  solches  hiermit  zur  öffentlichen  Kenntniß  gebracht.

Weimar  am  3.  Februar  1855.

Großherzoglich  Sächsisches  Staats-Ministerium,
Departement  der  Finanzen.
G.  Thon.