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und Sachsen-Meiningen (— 1), innerhalb des Königreichs Preußen in Posen (— 78), Ostpreußen
(— 42), Westpreußen (— 18), und Sachsen (— 24) beobachtet.
Durch Selbstmord sind während des Berichtsjahres 485 Personen mehr als während
des Vorjahres ums Leben gekommen, davon allein 382 mehr aus der Altersklasse von
15—60 Jahren. Ausgenommen von dieser Zunahme der Selbstmorde blieben Württemberg
(— 70), Elsaß-Lothringen (— 31), Bremen (— 29), Lübeck (— 7), Schwarzburg-Sondershausen
(— 3), Schaumburg-Lippe (— 3) und Lippe (0) sowie innerhalb des Preußischen
Staates die Provinzen Westfalen (— 26), Schlesien (— 10), Posen (— 8), Westpreußen
(— 11) und innerhalb Bayerns die Pfalz (— 16). Erheblich war die Zunahme
der Selbstmorde u. a. in Oldenburg (+ 48 = 65%), Hamburg (+ 40 = 16 %),
Mecklenburg-Schwerin (+ 22 = 17,8 %), Hessen (4 40 = 15 %) und in Reuß ä. L.
(+ 5 = 31 %).
Im Kindbett, d. h. an den Folgen der Entbindung starben auf je 1000000 lebendoder
totgeborene Kinder
im Jahre 1901: 323 Wöchnerinnen, darunter 146 an Kindbettfieber,
im Jahre 1902: 325 „ „ 147 „ „
Die für das Vorjahr festgestellte Zunahme der Sterbefälle im Kindbett (vgl. Bd. VIII
S. 179) hat also bisher noch keiner Abnahme derselben Platz gemacht, und die oben angeführte,
geringe Abnahme der Todesfälle an Kindbettfieber (um 3, d. i. O,1 %) kommt nicht
in Betracht, da die Zahl der geborenen Kinder, also auch der Wöchnerinnen, nicht
unwesentlich (um 0,43%%) abgenommen hat.