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Gegen das Vorjahr ergab sich eine Zunahme in 20, eine Abnahme in 13 Bezirken 2c.,
während in 50 Bezirken verhältnißmäßig eben soviel Wiederimpfungen mit Thierlymphe
ausgeführt wurden.
Von ersteren sind hervorzuheben: Berlin, woselbst im Vorjahre noch 12/0% der
Wiederimpfungen mit unbekannter Lymphe ausgeführt wurden, (Zunahme um 12,55%), die
Reg.-Bezirke Sigmaringen (um 4/1:), Minden (2/ 7e), Münster (1,/9), das Herzogthum
Oldenburg (O,#8). Eine nennenswerthe Abnahme ergab sich nur im Reg.-Bez. Niederbayern
(um 0,vo ½%), in Sachsen-Weimar (0,569); im Uebrigen betrug die Abnahme 0po und weniger,
9 mal sogar unter 0)10 %.
In 55 von 83 Berichtsgebieten wurden sämmtliche Wiederimpfungen (100 %) mit
Thierlymphe vorgenommen, während diese Ziffer in 28 nicht erreicht wurde. Weniger als
100 bis 99 % wurden ermittelt für die Reg.-Bezirke Potsdam (99/9%:), Königsberg (99/990),
Stettin, Bromberg, Breslau, Osnabrück, Unterfranken, Schwaben (je 99,/,5), Köslin (99,86),
für Mecklenburg-Schwerin 1) (99,,2), den Reg.-Bez. Frankfurt (99,p0), den Bez. Lothringen
(99/9, die Reg.-Bezirke Pfalz (99,/8), Hannover, Münster, (je 99,0), Kassel (99,/8), Oberbayern
(99/66), für Bremen (99,/1), die Reg.-Bezirke Magdeburg, Sigmaringen, Oberpfalz
(ie 99/60), Trier (99,74), für Berlin 2) (99,6,), Sachsen-Koburg-Gotha (99,41) und den Reg.-Bez.
Schleswig 2) (99,/9). Die niedrigsten Verhältnißziffern ergaben sich für Hamburg!)
(98/, 1 %), Sachsen-Weimar (97,08) und Niederbayern (9663).
Von den Wiederimpfungen mit Thierlymphe waren Impfungen
im Berichtsjahre (im Vorjahre)
unmittelbar vom Thier 575 (22-13)
mit Glycerinthierlynphe. 10 063501 (1 083 489)
mit anders aufbewahrter Thierlymphe . .. 45 188 (50 958).
Demnach verminderten sich die Wiederimpfungen mit Thierlymphe bei jeder der drei
verschiedenen Arten.
Von je 100 mit Thierlymphe ausgeführten Wiederimpfungen entfielen auf Impfungen
im Berichtsjahre (im Vorjahre)
unmittelbar vom Thiereer O008 (O,#d)
mit Glycerinthierlympe . 95,8 (95,32)
mit anders aufbewahrter Thierlymphe 407 (4,0).
Wenn auch im Allgemeinen die Erfolgsziffer für die Wiederimpfungen um ein Geringes
zurückgegangen ist (vergl. Seite 78), so haben doch von denjenigen 50 Bezirken,
welche einen ebenso großen Verbrauch an Thierlymphe wie im Vorjahre nachwiesen, 23
bessere — bis um 6/68% höhere — Erfolge zu verzeichnen gehabt, in 27 derselben fielen
die Erfolge um höchstens 2,61%. In denjenigen 20 Bezirken, in welchen mehr als früher
mit Thierlymphe geimpft wurde, waren die Verhältnißziffern 11 mal — bis um 6,04% —
höher und 9 mal — bis um 2 ,62% — niedriger. Diese Angaben sprechen dafür, daß die
Thierlymphe der Menschenlymphe in der Wirksamkeit nicht nachsteht. In 18 Fällen verminderten
Thierlympheverbrauchs trat 6 mal eine Besserung der Erfolge bis um 35 7%,
7 mal ein Rückgang bis um 3,16 % ein.
1) Vergl. Anm. 2 auf S. 80.
2) In Berlin und im Reg.-Bez. Schleswig, wo neben der Thierlymphe auch noch Menschenlymphe
Verwendung fand, wurden 0,/8 bezw. O,%% der Wiederimpflinge mit Thierlymphe geimpft.