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K. 13.
Wenn der aus der Krankenversicherung oder aus der Bestimmung des
##. 12 Abs. 2 erwachsende Anspruch auf Krankengeld vor dem Ablaufe von dreizehn
Wochen nach Eintritt des Unfalls weggefallen, aber bei dem Verletzten eine
noch über die dreizehnte Woche hinaus andauernde Beschränkung der Erwerbsfähigkeit
zurückgeblieben ist, so hat die Berufsgenossenschaft dem Verletzten die
Unfallrente (§J. 9 Abs. 2 lit. b) schon von dem Tage ab zu gewähren, an
welchem der Anspruch auf Krankengeld in Wegfall kommt. Erachtet die Berufsgenossenschaft
die Voraussetzungen des Anspruchs schon vor dem Ablaufe der
dreizehnten Woche nach dem Unfalle für gegeben, so hat sie die Rente zu diesem
früheren Zeitpunkte festzustellen.
Durch Statut kann bestimmt werden, daß die Rente nach dem Wegfalle
des Anspruchs auf Krankengeld auch dann zu gewähren ist, wenn nach jenem
Zeitpunkte zwar noch eine Beschränkung der Erwerbsfähigkeit in Folge des Unfalls
verblieben ist, aber voraussichtlich schon vor Ablauf der dreizehnten Woche
nach dem Unfalle fortfallen wird.
Hat die Krankenkasse die ihr aus der Krankenversicherung, oder hat der
Betriebsunternehmer die ihm aus F. 12 Abs. 2 obliegenden Leistungen vor dem
Ablaufe der dreizehnten Woche zu Unrecht eingestellt, so geht der Anspruch des
Verletzten auf Krankengeld auf die Berufsgenossenschaft bis zu demjenigen Betrag
über, welcher der gemäß Abs. 1, 2 gewährten Entschädigung gleichkommt.
. 14.
Streitigkeiten, welche aus Anlaß der in F. 11 Abs. 1, I§S. 12, 13 Abfs. 3
enthaltenen Bestimmungen unter den Betheiligten entstehen, werden, wenn es
sich um Ersatzansprüche handelt, nach §. 58 Abs. 2 des Krankenversicherungsgesetzes,
im Uebrigen nach §F. 58 Abs. 1 des Krankenversicherungsgesetzes entschieden,
und zwar in den Fällen des F. 12 Abs. 2 von der für die Ortskrankenkassen
des Beschäftigungsorts zuständigen Aufsichtsbehörde. Gehört diese
zu den Betheiligten, so wird die zur Entscheidung des Streitfalls berufene Behörde
durch die für den Beschäftigungsort zuständige höhere Verwaltungsbehörde
bestimmt.
G. 15.
Im Falle der Täödtung ist als Schadensersatz außerdem zu leisten:
1. als Sterbegeld der fünfzehnte Theil des nach F. 10 Abs. 1 bis 4 zu
Grunde zu legenden Jahresarbeitsverdienstes, jedoch mindestens ein
Betrag von fünfzig Mark
2. eine den Hinterbliebenen vom Todestage des Verstorbenen ab zu gewährende
Rente. Dieselbe besteht nach näherer Bestimmung der
S#. 16 bis 20 in einem Bruchtheile seines nach F. 10 Abs. 1 bis 4
ermittelten Jahresarbeitsverdienstes.
94.