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stens mit der letztern im äußersten Nothfalle sie zu vereinigen.
Nie vergaß er, wie wenig bel der eigenen Uneinigkeit der
Schwedischen und Franzdsischen Feldherrn untereinander der
Schwedischfranzbsischen Hülfe zu trauen sey, und wie schlau
er auch gegen den ehrgeizigen Banner zu wachen habe, der
gar zu gern sämmtliche Französische Feldherrn und sämmtliche
Deutsche Prinzen unter sein hartes Kriegsdirectorium
nahm. Hätte nicht Klizing, der erste commandirende
General Georgs, Herrn und Vaterlaud an Banner
verkauft, wäre der treulose dem Plan treu geblieben,
den Georg ihm vorzeichnete, selbst der Kaiser hätte die
Mässigung der Lüneburgischen Prinzen bewundern müssen,
die nicht zugriffen, wo sie zuzugreifen selbst aufgefordert
wurden, und auch noch zur Zeit der gereiztesten Selbstoertheidigung
dem Kaiser dicjenige Devotion anboten, die er
allein im Angedenken an beschworne Capitulation und
Reichsgrundgesetze fordern konnte.
Welche Sonne schien nicht dem verfinsierten, völlig
verheerten Deutschland endlich einmal aufzugehen! Der junge
1640
Churfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg trat die
Regierung an, das Lüneburgische Haus erdffnete den Neutralitätsplan,
den dieser große Prinz noch herrlich verbessert
und herrlich erweitert über alle Erwartungen ausführte, die
Heldinn Amalia Elisabeth von Cassel ward endlich auch
damals ihres treulosen Gencrals Melander los *) und
konnte nun endlich mit Friedrich Wilhelm und Georg
gemeinschaftlich ein großes Werk ausführen — die Menschen
rechnen, Gott hatte es anders beschlossen!
Um den künftigen Feldzug des Jahrs 1641 recht plan-5%
Pulendorf 1. c. p. 599. S. 14.