EE ##
i Mk eine andere Pr a drängt sich auf:
o rWi“i n . rlö vn
]ers3
—8 aleleen Was was sit. Eut deutsch Vetden?
Wenn der Friede geschio en wird, ohne
daß Deutschland die fienen ste —— so
ist England der gewimende und wir sind der
petlierende Teil. Ein neutrales Belgien ist
eine geschichtliche Unmöglichkeit nach diesem
Krieg. Wenn man die Uebernahme von Brien
und Longwy nicht Annerion nennen will, so
mag man sie als Kriegsentschädigung betrachten.
Darüber liehe sich ein Komprot. iß schlieken.
Die cusechauhen Kriegeschulden werden por--aussichtlich
im Reiche neue Steuern im Betrage
von 6—7 Milliarden Mark nötig machen.
Dazu kommen neue Steuern in den Bundesstiaaten
und neue Steuern in den Gemeinden.
an ist. sich an den maßgebenden Stellen
über zwei Gesichtspunkte klar, darüber nämlich,
daß diese Steuern nicht auf die Dauer aufzubringen
sind, sondern daß ein Teil der Schulden
sofort abgetragen werden muß durch weitgehende
Vermögensabgaben — unler Einschluß
cuch der kleinen Vermögen — im Betrage von
einem Wiertel bis zu einem Dritiel des Vermögensbesitzes.
Man ist sich weiter klar darüber,
daß man an den nichtbesitzenden Lreisen
nicht porbeigehen kann.
Wenn man also zusammenfaßt, wis die
Worte Scheidemanns bedeuten. so haben wir
alle Opfer gebracht und müen in Zukunft
weiter Opfer bringen, damit Polen die Autonomie
erhält. Das wäre doch cin Ergebnis,
por dem Gott uns in Gnaden begahren möge.
Wir haben mit der Autonomie Polens ein
neues Faustpfand bereits jeht festgelegt und
damit die Möglichkeit verloreit. s vielleicht
ouszuspielen gegen andere Gebiets, die und
näher liegen. Damit meine ich vor allen
Dingen Kurland, das ein Gebiet deutschen Charakters
ist und Deutschland wieder zurückgewonnen
werden muß.
Berschiedene Nachrichlen.
Dresden, 8. Januar. In der Dresdener
Heide fand man die Leiche der 28jähr. Kranlenpflegerin
Krille. Augenscheinlich liegt ein
Mord vor. Der Tat verdächtig ist der fahnenflüchtige
Soldat Nosky, der zu der Ermordeten
in Beziehung gestanden haben soll.
Erfurt, 8. Januar. Dahier wurden drei
Schulmädchen im Alter von 12, 13 und 14
Jahren festgenommen, in deren elterlichen
Wohnungen man noch über 2000 Mark bares
Geld und ein ganzes Lager von Spielwaren
und ähulichem Tand auffand. der mit gestohlenem
Gut gekauft war. Die Zahl der bestohkenen
Frauen beläuft sich über 400. Die Unterluchung
ist jedoch infolge der täglich erfolgenden
Meldungen bestohlener Nerionen noch nicht
abgeschlossen.
Seziale Nundschem.
München. 8. Januar. Im amtl. Bericht
über den Arbeitsmarkt in Bayern im Nooember
1916 heißt cs: Bemerkensmert und auch
für den Arbeitomarkt nicht ohne Bedeut 1#3 ist
der starke Güterwagenmangel, der befonders in
der Oberpfalz und Oberfranken nicht nur den
Versand fertiger Erzeugnisse, sondern auch die
Rohstoffbeschaffung, vor allem die Zufuhr
böhmischer Kohle erschwert. In der nächsten
Uukunft sind für manche — Ver-Ich
—
— tbill —
— 4%4 14 — geraten!“
Je rief er das nun, denn von draußen her
vernahm man wieder die frangosischen Angriffesignale.
„Ruhig, mein Freund, das wird Ihnen
mich — hat!
I in
nicht balsteren, solange ich
Hauses b
Kurt“ Pornte sie an. Träumte er mit offenen
Augen, schünelte ihn das Wundfieber so sehr.
daß er sie fetch verstanden hatte? Sie? Sie
wollie ihn
„Wenn 6 huosch artig und ruhig sind.
so werden Sie sosort alles erfahren.“
r lag ganz stll und brav und schaute
sie mit großen. neugierigen Augen an
„Hier, kennen Sie diesen Zettel? rqr fragte
Genevieve den Verwundeten und zeigte ihm
den eweis des deutschen Arztes
noch Herrin des
Jn, da hat Ihr monsicur le docteur
aus 1 eine 2, und aus ollcier — olhriers gemacht,
Sie müssen sich also schon bequemen,
die Rolle eines — französischen Offigiers zu
spielen, mein *- Leutnant.“
Drunten mehrte sich der Lärm, und scho
drangen die nrr ins Schloß ein. Wäste
Geschrei, durde Schritte hörte man die Treppen
berauf= und den Korridor entlangkommen.
Da trat Genevieve aus dem Krankenzimmer
auf den Flur, den Franzosen, ihren elgenen
Landoleuten, entgegen.
Die rohen 26#6 stutzten belm Anolick dieser
vornehm aussehenden schönen Dame. Zwel
labten das Gewehr in die linke Dand und
lalutterten mll der rechten am Kä
Bon jour, mes camarades!“ 2 Gene-Tel#k
W
1 mlttwoch, 16. Jäiäk 1912
— —
2— 4
*r
zu##a#
9
* ## ur
J. %½%
*l
½t
4
änderungen bei der Turchführung des Gesetzes
über den vaterländischen Hilfsdienst zu erwarten.
Schon vor Ankündigung dieses Gesetze:
war in Schwaben eine Bewegung im Gange,
Werkstätten und Arbeitskräfte der Tetilindustrie
für Munitionsherstellung nutzbar zu machen.
Wenn auch diese Bestrebungen noch nicht
6gellchlofsen sind, so haben voch verschiedene
Berte der Metallindustrie weitere weibliche
eee in ihre Betriebe ausgenommen.
In der vberfränkischen Tertilindustrie lagen
zwar zahlreiche Aufträge vor, doch konnten sie
vielfach infolge stark verzögerter Zuceilung
von Garn nicht sofort ausgeführt werden. Die
mittelfränkischen Eisengießereien erwarten eine
bedeutende Steigerung der Produktion für die
Kriegszwecke und zugleich auch für inoirein
Heereszwecke. Eine Reihe von Möbelsabriken
leidet unter den hohen Unkosten, oie enfolge
der teucren Rohstoffpreise und der neuerdingaufgebesserten
Löhne im Holzarbeitergewerbe
in keinem Verhältnis zu dem Umsatz stehen.
der im Vergleich mit den Friedensjuhren gering
ist. Die keramische Industrie und die Granitwerke
waren genügend beschäftigt, edens.)
auch in Erlangen die Bürstenfabriken und Lederwarenfabriien.
während letzteren in Oberfranken
droht. Das
Baugewerbe hat zum Teil militärische Bauten
auszuführen. Im Würzburger Handelsgeverve
ist jetzt in den meisten größeren Betrieben
und in verschiedenen Geschäftszueigen ganz der
Sonntagsgeschäftsschluß und te lweise auch der
frühere Werktagsabendschluß sowie ein: Mittagspause
durchgeführt; namentlich durch leslaßnahmen
wird Personal erspart. In
vieve, „was wollt ihr hier? Wo ist euer Kom.
mandant?“
ie Kerls wurden inmer verlegener, bis
endlich einen sagte:
„O nore Capitainc est Prsen!,! OQui. et
ist auf dem Hof. Wir sollten die Deutschen. die
hier drin lind, suchen und gefangennchmen.=„Die
Deutschen? Ja. Freundc, die lind
vor zehn Minuten wie die wilde Jogd davon.
eritte
6 Er „Rrangosen sahen sich sehr dumm an
und sag
2t we erden es unserem Kommandanten
melden, mag er entscheiden, ob wir noch weiter
suchen sollen oder nicht.“
Damit trollten sie sich ob und polterten
die Treppen wieder hinab. Genevieève winkte
den eben erscheinenden Henry heran und belabl
ihm, den kommandierenden fronzösischen
*— zu sich da ins Krankenzimmer des Kapitãns
zu führen.
ie Kellerwohnungen sind bald fertig“,
sagte wenr Diener noch kurz und ging dann
"" O#nooleoe letzte sich an das Belt ihres
Bräusigemo, nahm dessen Hand und fagte
bi ttend
Nicht — iden rien du verrätst den
e Deutschen !“
„Uber, — Fn #s du uus so
etwas denken Den Mann da'! Nein!
haben blese —— uns HPebenber 5rt
2 mommen. Wo find E ar#nnt
searmen, daß die ihn nlcht noch
#Snnen
Der deutsche Doktor hat alles vernichtet“
„Gur t! Ich höre da Sporengeklirr. Der
den kaufmänn 'sten Kontoren wird immer mehr
welbliches Personal eingestellt. Die Bechältigungemöglichkeit
rar für männliche Arbeiter
im November die gleiche wie im Oktober. Auf
dem weiblichen Arbeitsmarkt ist nach einer vo#rübergehenden
Verschlechterung im Oktober die
Andrangziffer im November wieder zurückggangen.
Was die Lage innerhalb der einzelnen Berufszueige
ziti.ãchst für männliche Ardeitfuchende
betrifft, so ist Angebot und Nachfrage
in bezug auf landwirtschaftliche Arbeiter der
Jahreszeit entsprechend noch gesunken. In der
Metallverarbeitungs- und Maschinenindustrie
war nach den eingelaufenen Mittellungen die
Nachfrage nach Drehern, Formern u. Schloisern
befonders # In der Holzwerarbeituna-=industrie
machte sich der Mangel an Arbeiteskräften
weiter, wenn auch nicht mohr in so
starkem Maße wie im Vormonat, fühlbar. JIrder
Industrie der Nahrungs= und Genuemitiel
ist die Lage für die Stellensuchenden günstiger
denorden, besonders ist das Ucherangebol an
Bäckern und Konditoren gegen den Vormonat
zurückgegangen. Im Bekleidungs= uUnd Reintgungsgewrerbe
ist im allgemeinen leine wesenlliche
Aenderung eingetreten. Unter dem Manger
an Gehilfen hatte in ganz Bayern o#s Schuh.
machergewerbe schwer zu leiden; auf 100 offene
Stellen kamen nach ren eingelausenen Berichten
nur 28 Arbeitsuchende; für Schnerder hielten
sich wie bisher Angebot und Nachfrage ungefähr
das Gleichgericht. Im Baugewe#be war
die Lage für die Arbeitsuchenden im ullgemeinen
günstig. Stark war besonders der Mancel ar
Zimmerleuten; nur für Maler und Tüncher
hat sich ein kleines Ueberangebot heraus)-:=siellt.
Im Gastwirtschaftsgewerbe hat sich dic
Lage der Stellensuchenden nur wenig gebe eit.
Dagegen finden ungelernte Arbeiter immer
noch reschtich. Arbeitsgelegenhe##t; u. a. mangelte
es in München und Fürth an Kulichern. Auf
dem uciblicken Arbeitsmarkt herrschte im wesentlichen
nur an landwirtschaftlichen und, von einigen
kleincten Städten abgeschen, an häuslichen
Khienstoter Mangel, an letzteren besonders
in Be# Nürnberg. Ludw.gehafen, Bamberg
und Aschaffenburg. Sonst ist rast uberall
noch ein Ueberangebot vorhanden. De. Andrang
weiblicher Arbeitsuckender zur Metallrerarbe
lunge= und Maschinemndustrie hat sich
vermehrt; vicic Frauen suchen in Munitionswertstätten
ein Unterkommen zu finden. In den
übrigen Beruf-zueigen sind die Andrangziffern
meist zurückgegangen, so besonders auch bei den
Textilarbeiterinnen. Am höchsten war im Berichtomonat
die Andrangziffer der Kellneri.).
nen, bei denen 223 Stellensuchende auf 100 „#.
fene Stellen kommen. Wie die Statiltk ferner
angibt. besteht ein kleinee Ueberangebot
an mannlichen Arbeitsuchenden in Munden und
Ludwigehafen, sonst ist überall Mangel an
männlichen Arbcitsträsten, am meisten in Würzburg.
Für weibliche Arbeitsuchende it die Beschäftigungemöglickkeit
am größten in Negensburg.
Sonst besicht noch überall ein Ueberangebot,
das aber, von Augsdue abe#chen. allgemein
zurückgegangen ist. am meisten in Würz.
burg und Furts.
—S##
Kapitan der Soldaten kommt.# Cr trat rm.
und bald darauf waren die heiden i½an joitichen
Offigiere in lebhaftem Gesprach. una der neu.
angekommene Kapnan crzohlte dem anthorchenden
Kameraden „Nun ist's so weit,
jeczt greifen wir an und werfen die mauelnbrusseen.
uber den Rhein
Ah ah, olso so weit ist es schon!
chartnam,. mon Cam. vad.
er da drüben?“
Tres.
fragte nun der
andere. —
„Oh, das iit ein armer Kerl! Maocht'“
wahrscheinlich nicht mehr lange wenigslengab
der deutsche Arzt nicht mehr niel für sein
be#enn
hier!
„So so, ein deutsoher Arzt
Wann denn?“
„Vor #ner halben Siunde war er noch
da; er kom erra meinethalben heruber.“
« ,F)ertsikadk.-Ischekzen’
So etwas sellen diese. Varbonen serig kriegen? *
Nein, dee Lanu, 1 mir nicht denk
„Und es so. Wir huben uns wieder
einmal — pselbiegen lassen; wir kennen
dlese Lemschen Leute von Deutschem eben nicht!“
den sie bald genug näher besehen!
Jetzt . wett. und nun heißt's: A Berlin!“
n's hoffen! Daran glauben tue ich
“* r* übrigen seien Sie auf Ihrer Hut,
war
die Deutschen kommen bald wieder! Wenigstens
Len n sie's
a, die * vieles! Sollen nur
kommen, meine braven Kerls brennen darauf#,
82 mit amessen und sie dann zu Paaren
znien vud sagtr vann ziem.
te
hich unvermittelt: „Herr Kamerad, Sie würden
nur und dem armen aineroocn einen großen
Gefallen eimenen. wenn Sie uns einige Leute
senden wotzten, cic uns in einen Keller tagen
konnen. damit wir be Angriffen wenigsten:
mmnermaßen geil#r#utt #nd.-Der
Karnan son ein bochst amustortes.
la direkt sportisches Gejsicht, dann aber kam ihm
doch wohl zumn BAcwußtsem. daß er bier zwei
sehr schwer verwundete Kameroden vor sich
licgen hatte. und so sogie er in jehr verbind.
licher Weise.
NMaN n reiler:: Mon eber camat.i-!
Sie sollen ##ert dic nongen Monnschaften
haven.
Als er 160t am Nachmutag war, lagen
die beiden Söä,werverwundeten schon sauberlich
in ibren Vetten unten in einem der machtigen
Kellergewelde Nebenan autf der einen Seite
hatte Henrn einen Raum fur die Gräfin bergenchtiet
und er selbst wohnte in dem ersten
Keiler om Cingangc.
Geneoe war anjangs ein wenig beklommen
zumute. dann aber schickte sie sich in
das Unvermelrdliche ihrer merkwürdigen Lage:
lunechn datte sic auch gar keine Zeit. Grübe.
leien nach zutangen, da beiden Pauienten der
Umzug recht schlech' bekommen war, denn se
Lagen bereiteo wieder lim Fieber, das sich in
der Nacht und am anderen dan: zu einer
z— bedenklichen Höhe steigerte, und deid
dauernd in einem Ze#ta waren, doß
nichts sahen und hörten.
##—t—.— —41