ummer 81
Ein, 12jähriger Junge als Messerste
In der Kieselbergstraße in Nürnberg
ent vor- wischen zwei 12 jährigen Jungenr eine
Raüserei in deren Verlauf der eine dem anderen
einen lebenegesährlicken Stich mit einem Taschen
messer in *r linle Brustseite beibrachte.
ine Tra In Oberamstadt bei
Alesshhenn uprde der Gastwirt Wiener mit
seiner ganzen Familie, einem erwachsenen Sohn
und drei lleinen Kindern, tot. halb verbrannt
im brennenden Zimmer aufgesunden. Durch
NRauch, der aus dem Fenster drang,. wurde die
Nachbarschaft aufmerlsum. Zimmer wurde
gewaltsam geöffnet und der Vam gelöscht. Ob
Unfall, Verbrechen oder Sektbsmord vorliegt,
ist noch nicht sesigeslelll. Die Frau des Wiener
war vor einigen Wochen im Kindbett gesiorben.
Grenzlande.
Von der Grenze, 4. 1. Oie Firma
Krupp hat in letzter Zeit am Auogang des
Markles Schwarzach in der Nichtung gegen
Lend einige Häuser und größere Bangründe angekauft.
Es soll dort cin großes Eleltrizitäls
merk mit Ausnügung der aus der Salzach zu gewinnenden
Wasserkräfte und anschließend eine
Fabrilanlage gebant werden.
Sgerliches Oberland.
Stefanskirchen, 5. 4. Unlicbsame
Gäste. Mit den Frühiingeboten, den Staren,
kommen alliährlich auch andere, meniger ermünschte
Wandervögel zu uns, näm! ich die sogenannten
Zigenner, die zur wahren Landpiage
werden. Nichts ist vor ihnen sicher, der böhmische
Zirkelgriff wird ständig geüb:. Trotz eifriger
Verfolgung duurch einen heimischen Watdmann
ziehen die a warzen Zir geuner von Docf
zu Dors, überall ihre unhe imlichen Spuren hinterlassend,
richtier: überall mi nehmend. Dem
Gemein deren dem segenonmen Hausl, haben
sic sogat sein ganzes Vermöhen mit 1.10 Mark
1
zesta:? i brli ½„ weindejagd Weidenbach
rechte ei chui; ain e Tage am Gründonnerstag
ein 6r nit
Getting, v.. Anchendiebläbte. un
Göt: ing Irschenberg, nicht
elche ez an einem Baume
wat es für immer ahin.
9 n *“ ag und Vagen
tnen Wiartersäulchen die bildlinglüdsfalles
herausgektemmt.
Abrr man ge ht noch viel we iter. Man
schreckt au r - ·m Nsnt-k-!l-11chtxnkuck
Vor lurze ein der Piarriirchz ön Gbiling
von den P — die Kerden wegge'itohlen.
Schaftlach, 5. . Tinbruch. Ende März
wurde b. im Brand z02 uerlb "ur r in Verg eingebrochen,
sämttiche Käsie: salschen Schlüsseln
ösfnet, iann r. eine silberne
zwei urh ne 64 üre mit Anhäng-2
Marl
L
war aus rem i
liche Darsiellung eine:
seln, Talern und dal. Bargeld
enlwendet.
Gmuno, 5. 3. Schleichbaudel. Ertappt
wurden b.im Schleichhandel der a##s Schleich-
händler bronmie Wetzger Joln Gneinl, der
Meer rern Nainenhammer von Gmund am
Tegernusee. eine Lehrerstochter our Schwaben.
die sei: längere Feit den erishondee. nach
Norddemschland brien und der Pferdewärter
Andreue Langsel er ans Elglichalkeung, dessen
Abiahzgelitt ebensa'lo rdeul'chland liegt.
Vad Tölz, 5. J. Einen
Aprilscher; mien#ge Leule zuim
Opfer sielen, 1 sich hier a ein Witzbold. Er
ließ im „Lör Kuriert ein Iirerat ercheinen,
daß sich uer die Osierie ierlage eine gröhere
Filmgesellschaft hier einfinden werde, um einen
Jilm auszunehmen, der i# besondere Tälier
Eigenart norführen solle. Hierzu murde die hiesige
Bevöllerung süur Oilern. onlag eingelaren
*-*'
köstlichen
mit dem Wunsch. es sol illen recht viele in der allen
dermontag die Zeit
d# konnie man eine wahre
Bölkerwanderung vorwiegend das weibliche
Geschlecht nach der Blockhülle beobachten. Es
wurde eine Slunde, zmei Zlunden aber der
Filmoperaleur lam nicht. #am plötzlich der
Gedanlke, dan ja der 1. Nr:
anlinante
Ale O
Tracht erscheinen.
immer näher rückte,
4
Ehrender Nachruf. Dem in einem
Kriegelazarett verschie edenen Herrn Lin. Alexander
Ostermann, Sohn dis Herrn Studienrats
Osiermann hier, widmet der Kommandeur seines
Regimente in einem Münch ener Blalt folgenden
ehrenden Nachrus' „Das Regiment betrauert
den Tod eines außterordentlich tüchtigen, schneidigen
Ofsiziers. Das Ossftzierskerps verliert
einen lieben treuen Kameraden. Auch er hat sein
Leben für unsere grostee Sache dahingegeben;
er wird im Reniment nicht vergessen werden.“
Wie der Staatsanzeiger von gestern mitteilt,
wurde Leuinant Ostermann zum Oberleutnant
befördert. Der tragische Trd des tapferen Krie-8
läßt über diese Beförderung, die er nach
ghuren Naischt u# nicht mehr erleben sollte, bei
rlrofenen
— aufieralsene
Beförderung. Der Vizefeldwebal und
Off. Apira. Wothar Friedrich, Sohn des Privatie:
L. drich hier, wurde zum Off.-Stell-Vestreter
88 E *“ #
l
Familie aufs neue tiefe
Rosenheim, 6. April.
Rosenheimer Anzelger
—
l
Geheimnisvoll-oullbsmmdlscheKwItwotes.dieatcudekkngnchcnslom
«nachlagkk.aitbefleqbuholl!enschmeund Poles-unges- ItlantdtklekaAItndwerk
hatte uuser Ermjelnd alle Welt in seimen Bannkreis gewungen. So traten wir in den
Seekrieg ein. — Am Skagerraktage verriß der Schleier. Die Käuschung wurde olfenbar.
Schadenfrende selbst bei seinen Bundesgenossen befelchnet Englonds Abstur). Sorgfällig mird
der Brite den #weiten Wassengang; er soh es mlt on, wle seinem sthöndlichen Ausbungerungs-=versuch
das deutsche UI- Boot enigegentrat. Die Slotte wurde zm Handgriff, das 1. Bootjur
Klinge des Schwertes, das auf die brilische Brust zeigt. Cag für Cag brechen aus dem
künstlichen Banwerk öritscher Vormacht die Vlöcke. — Noch wollen englische Staalsmänner
unser Weich schmäsern, unser Bolk des täglichen Brotes berauben. Wir S#cleute wissen es,
der Cag ist nicht mehr sern. w. Eagland sein spätes Zugeständnis bereut. Vis dahin heißtt es,
alle Hände gerührt, alle Kräjte gejammelt, alles dem Kaiser, alles dem Baterlandl
Worte des Admirals
Schee r. In der Seeschlacht am Slagerral hat
sich in diesem Kriege der Geist unserer Flotte
den Engländern weit überlegen geze igt; die Erinnerung
an diese Großtat zur See darf und
oird nie im deulsch en Volle erloschen. Die Worte
Admural- Sch:e er, des Ticgers vom Sla-Nan
erklären kurz die Bedentang dieser größlten
Seeschlacht: „Wir Seelente wi sen es, der
Tag ist nicht mehr fern, Wo Cugland sein späle#
Zugesländnis bereu:.“ Der ll. Bootkrieg
sorgt d dafür, daß wie Admiral Sch:er sagt, „Tag
für Tag die Biöcke ahUs dem lünntlichen Bau
britischer Vormacht brechen.“ Tagäglich erfah-—
Leutsche
ren wir durch die amtliche Tauchbdtmeldung
unsere Skagerraklämpfer beseelt,
von der beispiellosen, ersolgreichen Tätigleit unserer
A-Boote, die von demselben Geist wie
uns den Ersolg
des U-Vookltrieges sichern. Aber der U-Voollrieg
wäre nicht möglich, Wenn uniere Ho#chseefiotte
die Zugänge zu unseren II.Bootstützpunlien
nicht freih alien mürde. Der G ciit unserer
Flotte mus, sich auch in der Heima: zeigen. Auch
hier Beinet es: Alle Hände gerühr", alle Kräf.
te gesammelt und Kriegsanie ihe gee eihnet, damit
die achte Geldschlacht gleich de
sich mwegen Enn#ann ibrer
Skagerrak-1
sechlachl mit einem orlien deuischen Siege endet.
weit voe m nert ih .ii-i Winde war viele
Zur Versorgung derminderbemittelten
Bevöllkerung mit Kleidug wurde
deim Kommun alverbapd: Rosenheim-Land
von der Reichsbelleidungostelle neuerdinge eine
beschräntie Anzahm ron Belleidungsftücken zugeteilt.
Es ehen nunmch= zur Verf ügung: Werk-
tagoanzüne. Son ntansanzuge. # Laush: *s Laufjoppen,
#en. Jeppen, Frauenbeusen und
Frauenröcke. In melchen Geschäften und zu
1
wWeichen Presen hir Waren erbälttich sind. om
bei den Genrindetbehörden erfragt werden. Die
V unteriiegen der Bezugsichtinpflicht.
s steht Die iicie Handels-5
Fitiale Rosenheim teilt und mit, kaß die
vom Beginn der Jeichnungefrit bis heuie eingegangenen
Zeichnungen auf die
Kriegsanleilte bereils die doppelte
— mme der im gleichen Jeilraum bei der 7.
Kriegsanleillte eingegangenen Feeich nungen erreicht
ten und daß dar zu erwartende Gesamtergebnis,
er B. Kriegsanleill: das gennige Resultat
bei den sämtlichen früheren Krieganleihen
voraussichtlich !* über Fen wird.
Weiter reilt und die Hendeiat T dalß
die Stücke zu M. 100. *l., uUnd
Mk. 55 .der 7. Krigeanlei mnun um
sen sjnd; di: mit der 8. Kriegeanleihe Lährend
der Nrichmagestitr verbundine Arbeiteleistung
macht c dber reril umnogich- sich kit der
Zuteilung d# trei chen Stũcle der 7. Kriegsanleihe
zu „asien- An die so ainezeliigen Zeichner
der uiß d8 Ersuchen gesellt werden,
An neih-stücke ur ch kurze
Zeit zu gedulden. Der Aurgobe-Tekrinin wird
sJpäter belannt gegeben.
Die Disre? Harlassc: enhe im
huite im I. Luarlul 1913 an Spareinlagen
51000 Metl. (Vorjahr 160 000), an Auszahlungen
83000 Mk. (Vorjahr 92 000) zu verzeichnen.
die Kriegswallfahrt deo christl.
Müutternereins, die auf Montag angesetzt
war, mußh kirch! icher Verhällnisse wegen auf den
nack solgenden Tag, den Dienstag, verschoben
werden.
Kath. Franenbund. Morgen, Sonntag,
abends * 3 Uhr findet im Fiötzingersaal eine
Versammlung mit Lichtb#ldermel-dram slalt,
worauf die Milglieder nochmals bingewiesen werden.
Auch Gäfle sind fre#z:. dlichst eingeladen.
der Kaninchen-zuchtverein Rosenheim
hält morgen, Somtag, 7. April seine
Moꝛ natsbetfanimlung ab. Unter anderem sindet
die Auszahlung der Preise und der zu Verlosung
angelauften Jungtiere statl. Zahlreiches Erscheinen
at ermünscht.
astspiele im Deutschen Kaiser.
* screibe uns: Am Donnerst ag. den 11. dagastiert
hier das belannte Munchener Ensemble
unter Leilung. von Adalbert v. Cortens mit
Thomas bekanntem Meisterwerk „Magdalena“.
Der Gesellschaft geht ein guter Ruf voraus und
stcht also ein wirklich kunstreicher Abend in Aussicht.
In den beiden Hauplrollen geben Miny
v. Corlens-Hfmann (Mandalena) und A. v.
Cortens (Pauliman) eine ihrer besien Rollen.
Dir. v. Cortens pbaltierte mit seiner Gesellschaft
Mit großem Frfolg in Aegensburge Ulm a. Da
Zu ! Vayektische
4
Nos
Passau und Müncken, (Uniontheater). Es wäre
ein guter Besuch zu mäünichen, umsomehr als
das Gaßispi el mil grosten Kosten verbunden ill.
Wintereindedung mit Eiern. Die
Abgabe der Eier an diejenigen Familien, welche
sich zur Wintereinrecung angemelder haben, ersolgt
am Diens etag, den 9. April im Keller des
Hauptzollamtes in der Münchneritr. Denijenigen
Familien. relche den Einschreibtermin übersehen
habe Mit noch Gelegenheit gegeben, die ?
um Moniag vor mitlag im großen Nathanssaal
nachzuhtolen. Auch an diese merden die Cier am
Dienstag abgegeben.
SIsrechsaul.
(Ohne Verantwortung der Aedaktion.)
Die Fleischverteilung.
Ein heilles Thema wurde in letzter Jeit wieder
angeschniten: „Die Fleichversorgun a“. Nicht,
dah ich mit allen Unannehnnlschleiten in dieser
*iktid : Beraueräden möchte, nur eine
sein i# erfüllende Bitte sei an die mabgebende
Slelle gerichtet: Wenn nun die Fleischverteilung
in der Stadt Prregeit mird, sollle man das
Gleiche auch im Landlezeri tun. Die Aisingerlandsirahenbeweohnet
z. B. zählen einen Rind?-od.
Kalbshraten schon längst zu den en tichwunde
nen Freuden Cedinl. an Ostera leunten wir Fleisch
erhalten). Früher ließ es, sein „Nindernes“
drülen am Schlolberg holen. Diese Quelle ist
aber seit beraumer 2eit wegen Abgabeverweigerung
des Met baers versiegt. In der
Stadt haben Landmarken keine Gültigkeit und
der nächiste in Beiracht kemmend: Meönger erlält
für die in dir Ni#ngerlandstraße Wohnemen
kein Fleisch zucwiesen, sodaß man immer
im Ulnklaren ist, m oher sein Fleisch zu erhalten.
Neuerlich sollten wir nach edenselden
verwiesen werden. Es mutet einem sonderbar
an, nach einer 112 Stunden entfernten
Verkaufsstelle vermwiesen zu werden, mo doch der
nächstgelegene Metzger nur drei Minuten entfernt
ist. Man dewahre uns vor dem „Nedenfelden-Rindern“,
denn manche H#uuefrau könnte ein
Lied davon singen, wie sie von morgens 6 Uhr
bio zur Miltagsslunde warten mußte und, nachdem
der Metzger ert seine Ku ndschaft bediente,
leer abziehen musttte. Die V erteilungestelle
möge es so belassen. au Okern
##
wie sie 25
gemacht der Dank aller Hmesrauen in ihr sichetr.
L
— 1
VI. Großes Hauptquartier, den
6. 4. (Amtlich.) Drahtb.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Oertliche Unternebmungen lbei Bucquoy und
sädlich von Hebulerne brachten Gefangene mit
zahlreichen Maschinengewehren ein. Ein englischer
Vorstoß auf Puisienz schetterte.
Auf dem vestlichen Ancre-Ufer erweiterten
mir im Angriff unsere Brückenkopfstellung beiderseits
von Albert.
Südlich der Somme lebhafter Feuerkampf u.
kleinere ersolgreiche Insanteriegefechte.
46U „Bahnanlagen bei Amiens wurden behosen
i e Angriffe in breiten Abschnitten
zwischen Morcuil und Montdidier ver uchten
uns den (Gewinn des J. April t entreißen. Sie
brachen unter den schwersten Verlusten zusammen.
Monididier lag unter franz. Feuer.
Vor Verdun nahm die Kampftäligkelt der
Artillerie an Stärle 3
Ludendorff.
22 000 Tonnen versenkt.
5 Berlin, 6. 4. (Amtlich.) Eines unserer
Unterseeboote hat unter der bewährten Fuhrung
des Oberleutnants zur See Lohs den feindlichen
Transportverkehr zwischen Frankreich und
England durch Vernichtung von sechs Dampfern
und zwei Seglern mit zusammen 22 000 BRiT.
beschädigt.
Die diplomatische Vorgeschichte der
Offensive.
Bern, 6. 4. (Drahtb.) Einem interessanten
Londoner Berichte ist zu entnehmen, daß die
Friedensanbahnung vor der Westoffensive über
einen Holren Animierungschargher brzöglih eie
Sonntag, 7. April 1918
nes Sonderfriedens hinausging. Es scheint sich zu
lestätigen, daß in englisch-amerkkanischen Kreisen
Genelgtheit zur Herbeiführung einer Aussprache
vorhanden war, daß jedoch eine Annäherung
der Kriegführenden an der Harlnädigkeit
Clemenceaus, der sich darauf versteiste,
Oesterreich und Deutschkand zu trennen,
scheiterle.
Clemenceau Czernin.
* Berlin, 6. 4. Clemenceau will angeblich
auf die Nede des Grasen Czernin ansangs kommender
Wcche in der sfranzösischen Kammer antworten.
* Rotterdam. 6. 4. Einem hlesigen Blatie
zusolge erfahren die Times aus Neuyork, daß
isson am Samstag in Baltimore eine Rede
halten wird. Man erwartet, daß er dem Grasen
Czernin antwortet. "
5 Lugano, 6. 4. Der ilalienische Minislerrat
beschäftigte sich eingebend mit der Enthüllung
Czernins. Es nmurde hervorgehoben, daß
dadurch die polit sche Lage cine wesen'che Aeukerimn
erfahren tönnte. Auch sei di: Möglichteit
nicht ausgeschlossen, dad die deutschen Test
fronterfolge eine bedentend: Rückuirlung auf
Ilalien hervorrufen lönnten. Wie nerlautet,
berreqhnt unter den italienischen Ministern das
Gefühl vor, daß die Alliierten Jalien gegenüb
nicht mehr die genügend: Solidarilät Gheigten-Die
ganze Silualion fange an. für Italien unhaltbar
zu werden. Der Ernährungsminister
erliärte, daß die definitioe Sicherung genügender
Zufuhren von den Alll##erten verlangt werden
müsse.
Sungertrawalle in Holland.
S Amsterdam, 6. 4. Aus allen Teilen Hollands
kommen in den letzten Tagen Verichle
über Lebenemittelmangel und Hungerkrawalse.
Die Presse Lält die Lag= der großen Masse für
unhalltbar. Le Verlängerung der Brottarte von
11 auf 14 Tage, wodurch die Brotration auf
200 Gramm läglich herabgefetzt wurec, hatte
zur Folge. daß in den letzten Tagen Bäckerläden
in Amsterdam geplündert wurde. Dab.i
ilt es zu erusten Zusammenlößen mit der Polizei
gelommen.
Eine Brandkatastrophe
in City Cansas
5 City Cansas, 6. 4. (Dralttb.) Hier sind
26 Gebäude, die drei Häuserblocks des Geschäfteviertels
ausfülllen, abgebramn. Der Schaden
wird auf 3 7 Millionen Dollar geschät.
Kleine Tageschrontk.
Prof. Dr. Friy Nausenberge: soll der Er-Lauer
des Gerngeschühe, das auf rund 120 m.
Entfernung di: Festung Paris unter Feuer genommen
hat, sein.
Aus London wird den „Vaseler Nachrichten“
Qdemeldet, daß man in gewissen Kreisen damir
rechne, daß Czernin alesort s0, der den
mung des F se ##—
rücktreten werde.
Der „Erchange Telegraph“ will aus Petersburg
erfahren haben, dar Odessa durch bi:
Bolsckeu##i wieder genommen sei. Oe Slads sei
von allen Teutschen frei.
Das russische Rete Kreuz b###t den Rat dir
Souzjets, die kaiserliche Familie. ven der viele
Mitglieder erkrankt seien, stalt der Soldatenlofst
andere Nahrungemittel zur Verfügung z#b
stellen.
Ein Telegramm aus Manag: 6 „(Micaraaua)
besagt: In Coktarica brach eine Nivolunion
aus.
Rosenheimer Lichtfspiele.
Stadtlinematograph. Die bent nhmt
Kinolünstlerhn Lotte Neumann ist vom Sau##n
bie Dienstag in dem Drama „Ingend“ zu seh 9( P
Sie wird auch diesmal in ihrer Nolle durch ihr
fesselndes Spiel alle Kinobesucher zu fesseln wissen.
Nelen den neuesten Aufnahmen von den
Kriegsschauplätzen wird noch ein herrliches *
sriel „Blos kein Skandal“, vorgeführt. Nam
Cem Programmwech sel gelangt am Mittwoch u.
Donnerstag ein interesi#rnlr# Drama „Schmied
seines Glückes“ nebst einem heiteren“ Lustspiel
„Husarenwette“ mit Waldemar Psilander zur
Vorführung.
Lichtspiele Helios. Im Hotel „Deutscher
Kaiser“ gelangt heute, Samotag, und morgen,
Sonntag, cin hervorragendes Kunstfillnwerk
zur Vor ührung: „Joham Stranß“, „An
der schönen blauen Donau“, aus dem Leben
des groben Komponisten in 5 Alten. Dieser Film
ist ein würdiges Seitenstück zu dem im vorigen
Jahr gezeigten Kunstfilm „Richard Wagner“
von der Wiege lis zm Grab. Interessanle
Hindlung, berrlich: Szenerien an der Mauen
Donau, großartige Ausstatum wechse'n darin
ab. Außerdem it die Vorführung mit anpassender
Musik ausgestattet. Ferners i#ll der neueste
wochenbericht und ein reizendes Lustspiel
#e
. Mark Geldfttafcwr37a0051fl"dein
togriiiniiic beigegeben.
Wetterbericht für Sonntag, den 7. pril.
Veränderliche Bemwöllung, Strichregen.
Verantworn#ch: Für den redatt. Teil Hans Mittl,
fur ben Aiueigenileil Ernst Grosse. Motationsbruc
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