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Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

Multivolume work

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung
Title:
Blätter für Rechtsanwendung.
Author:
Seuffert, Johann Adam
Glück, Christian Carl
Editor:
Hettich, Karl
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung_16_1851
Title:
Blätter für Rechtsanwendung. XVI. Band.
Editor:
Seuffert, Johann Adam
Volume count:
16
Place of publication:
Erlangen
Publisher:
J. J. Palm und Ernst Enke.
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1851
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Nr. 9. Samstag, den 26. April 1851.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Ueber den Gegner im Restitutionsprozeß.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
  • Cover
  • Gott segne Sachsen.
  • Title page
  • Seiner Majestät dem König Georg in tiefster Ehrerbietung.
  • Vorbemerkung.
  • Inhaltsübersicht.
  • Einleitung.
  • Entstehung des Sgraffito-Frieses.
  • Die alte "Stechbahn", jetzt "Stallhof" des Königlichen Schlosses.
  • Außenseite des "Stallhofes" mit dem Fürstenzug.
  • Politisch-Geschichtliches I. Zeitraum von rund 900 bis 1288.
  • Markgraf Konrad von Meißen 1123-1156.
  • Markgraf Otto der Reiche 1157-1190.
  • Markgraf Dietrich der Bedrängte.
  • Markgraf Heinrich der Erlauchte 1221-1288.
  • Kulturgeschichtliches. I. Zeitraum rund 900 bis rund 1200.
  • Politisch-Geschichtliches. II. Zeitraum 1288 bis 1381.
  • Markgraf Albrecht der Entartete 1288-1307.
  • Markgraf Friedrich der Gebissene 1307-1324.
  • Markgraf Friedrich der Ernsthafte 1324-1349.
  • Markgraf Friedrich der Strenge 1349-1381.
  • Kulturgeschichtliches. II. Zeitraum rund 1200 bis rund 1400.
  • Politisch-Geschichtliches. III. Zeitraum von 1382 bis 1553.
  • Kurfürst Friedrich der Streitbare 1382-1428.
  • Kurfürst Friedrich der Sanftmütige 1428-1464.
  • Kurfürst Ernst 1464-1486.
  • Herzog Albrecht der Beherzte 1485-1500.
  • Kurfürst Friedrich der Weise (Ernestiner) 1486-1525.
  • Kurfürst Johann der Beständige (Ernestiner) 1525-1532.
  • Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige (Ernestiner) 1532-1547.
  • Herzog Georg der Bärtige (Albertiner) 1500-1539.
  • Herzog Heinrich der Fromme (Albertiner) 1539-1541.
  • Herzog und Kurfürst Moritz (Albertiner) 1541-1553.
  • Kulturgeschichtliches. III. Zeitraum rund 1400 bis rund 1550.
  • Politisch-Geschichtliches. IV. Zeitraum 1553 bis 1694.
  • Kurfürst August 1553-1586.
  • Kurfürst Christian I. 1586-1591.
  • Kurfürst Christian II. 1591-1611.
  • Kurfürst Johann Georg I. 1611-1656.
  • Kurfürst Johann Georg II. 1656-1680.
  • Kurfürst Johann Georg III. 1680-1691.
  • Kurfürst Johann Georg IV. 1691-1694.
  • Kulturgeschichtliches. IV. Zeitraum rund 1550 bis rund 1700.
  • Politisch-Geschichtliches. V. Zeitraum 1694 bis 1827.
  • Kurfürst Friedrich August I. 1694-1733. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich August II. 1733-1763. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich Christian 1763. 5. Oktober bis 17. Dezember.
  • Kurfürst Friedrich August 1763-1806. Als König Friedrich August I. der Gerechte 1806-1827.
  • Kulturgeschichtliches. V. Zeitraum rund 1700 bis 1800.
  • Politisch-Geschichtliches. VI. Zeitraum 1827 bis Gegenwart.
  • König Anton der Gütige 1827-1836.
  • König Friedrich August II. 1836-1854.
  • König Johann 1854-1873.
  • König Albert 1873-1902.
  • König Georg. 1902-1904.
  • Kulturgeschichtliches. VI. Zeitraum rund 1800 bis zur Gegenwart.
  • Nachtragsbemerkung zu Seite 10.
  • Namen der vorkommenden Personen und Familien.
  • Anlage I.
  • Anlage II.

Full text

— 144 — 
den Kompaß des Gewissens im Herzen, sich niemals von dem Kurse der 
Ehrlichkeit entfernte. Zwei deutsche Staaten, Österreich und Preußen — in 
ihren Größenverhältnissen und ihren Sonderbestrebungen, vor allem aber 
unter ihren jeweiligen einander so verschiedenen Regenten (Maria Theresia, 
dann Joseph und Friedrich II.) zu Reibungen prädestiniert — gaben dem 
mitten zwischen ihnen liegenden Sachsen fortwährend Veranlassung, auf 
seiner Hut zu sein. Und als jene mächtigen Nachbarn sich anschickten, mit 
Rußland vereint, Polen zu teilen, war es für das mit Mißtrauen beobachtete 
Sachsen gut, dabei ganz unbeteiligt zu sein. Im Inneren ließ Friedrich 
August weise Milde walten und führte die Unterdrückung eines durch die 
Ideen der französischen Revolution entstandenen Bauernaufstandes, anstatt 
ein Blutbad anzurichten, mit Schonung durch, 1790.100) So tiefe Wunden 
gerade Preußen während der letzten Menschenalter unserem sächsischen Vater- 
lande geschlagen hatte, so erkannte doch Friedrich August III. das mancherlei 
Gute und Zweckmäßige von dessen System in Verwaltungs= und Militärsachen 
rückhaltlos an, machte sich entgegen seinen Vorgängern von der gewisser- 
maßen beinahe blinden Hingabe an Österreich los und trat, ohne aber 
letzteres irgendwie zu verletzen, in nähere Beziehung zu Preußen. Daß 
Sachsen an die Seite dieses norddeutschen Staates gehöre und schon seit 
langer Zeit gehört hätte, sah Friedrich August klar vor Augen, ohne die 
geringste böse Absicht gegen Österreich zu hegen. Dennoch empfand man es in 
Wien, nicht mehr der einzige Freund zu sein und die Schwierigkeiten, die beim 
Ordnen der Schönburg-Glauchauschen Rezeßangelegenheiten von dort aus 
bereitet wurden, mögen wohl mit aus jenen Erwägungen entstanden sein. 
Eine gespanntere Form nahm Österreichs Verhalten Sachsen gegenüber an, 
als der Kaiserstaat nach dem Tode des kinderlosen Kurfürsten Maximilian 
Joseph von Bayern 1777, dessen einzige Schwester die Mutter Friedrich 
Augusts war, gegen die vollberechtigten Ansprüche Sachsens auftrat. Es 
entstand der bayerische Erbfolgekrieg, in welchem Kursachsen das Recht 
seiner Allodial-Erbschaft verfocht und der Herzog von Zweibrücken, unterstützt 
von Friedrich von Preußen, die Kur anstrebte. Im Frieden zu Teschen 
am 13. Mai 1779 erhielt Kursachsen die Summe von 6 Millionen Gulden, 
gab aber seine Erbforderungen des weiteren auf. Dieses Geld benutzte der 
Kurfürst von Sachsen in hochherzigerweise teils zur Tilgung einer aus der 
Unglückszeit des siebenjährigen Krieges herrührenden Landesschuld an Han- 
  
106) Wie Pölitz in seiner Geschichte Friedrich Augusts ausdrücklich betont, sprachen die 
Aufständischen unter Führung des Bauers Geißler aus Liebstadt von der Person des 
Landesherrn, dessen Familie und den höchsten Behörden nur mit Verehrung und Ergebung. 
Ihre Beschwerden richteten sich nur gegen einige Gutsherren und Unterbehörden, wirkten 
aber naturgemäß ansteckend. Die Ordnung wurde bald wieder hergestellt. Es scheint aber, 
daß jene Ausschreitungen in des Kurfürsten landesväterlichem Herzen die Anregung zu 
dessen Verordnung gegeben haben, Hinrichtungen nach Möglichkeit zu vermeiden, sowie das 
Gefängnis= und Zuchthauswesen wesentlich zu erweitern, ohne indessen in den Fehler einer 
gewissen modernen Richtung zu verfallen, welche zum allgemeinen Unsegen die so heilsame 
geregelte Prügelstrafe abzuschaffen für gut befunden hat.
	        

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