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Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

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Bibliographic data

fullscreen: Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

Monograph

Persistent identifier:
hausen_fuerstenzug_1903
Title:
Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
Author:
Hausen, Clemens von
Place of publication:
Dresden
Publisher:
C. Heinrich
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1903
Scope:
276 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Gedanken bei Betrachtung desselben.

Chapter

Title:
Politisch-Geschichtliches. IV. Zeitraum 1553 bis 1694.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Kurfürst Christian II. 1591-1611.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
  • Cover
  • Gott segne Sachsen.
  • Title page
  • Seiner Majestät dem König Georg in tiefster Ehrerbietung.
  • Vorbemerkung.
  • Inhaltsübersicht.
  • Einleitung.
  • Entstehung des Sgraffito-Frieses.
  • Die alte "Stechbahn", jetzt "Stallhof" des Königlichen Schlosses.
  • Außenseite des "Stallhofes" mit dem Fürstenzug.
  • Politisch-Geschichtliches I. Zeitraum von rund 900 bis 1288.
  • Markgraf Konrad von Meißen 1123-1156.
  • Markgraf Otto der Reiche 1157-1190.
  • Markgraf Dietrich der Bedrängte.
  • Markgraf Heinrich der Erlauchte 1221-1288.
  • Kulturgeschichtliches. I. Zeitraum rund 900 bis rund 1200.
  • Politisch-Geschichtliches. II. Zeitraum 1288 bis 1381.
  • Markgraf Albrecht der Entartete 1288-1307.
  • Markgraf Friedrich der Gebissene 1307-1324.
  • Markgraf Friedrich der Ernsthafte 1324-1349.
  • Markgraf Friedrich der Strenge 1349-1381.
  • Kulturgeschichtliches. II. Zeitraum rund 1200 bis rund 1400.
  • Politisch-Geschichtliches. III. Zeitraum von 1382 bis 1553.
  • Kurfürst Friedrich der Streitbare 1382-1428.
  • Kurfürst Friedrich der Sanftmütige 1428-1464.
  • Kurfürst Ernst 1464-1486.
  • Herzog Albrecht der Beherzte 1485-1500.
  • Kurfürst Friedrich der Weise (Ernestiner) 1486-1525.
  • Kurfürst Johann der Beständige (Ernestiner) 1525-1532.
  • Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige (Ernestiner) 1532-1547.
  • Herzog Georg der Bärtige (Albertiner) 1500-1539.
  • Herzog Heinrich der Fromme (Albertiner) 1539-1541.
  • Herzog und Kurfürst Moritz (Albertiner) 1541-1553.
  • Kulturgeschichtliches. III. Zeitraum rund 1400 bis rund 1550.
  • Politisch-Geschichtliches. IV. Zeitraum 1553 bis 1694.
  • Kurfürst August 1553-1586.
  • Kurfürst Christian I. 1586-1591.
  • Kurfürst Christian II. 1591-1611.
  • Kurfürst Johann Georg I. 1611-1656.
  • Kurfürst Johann Georg II. 1656-1680.
  • Kurfürst Johann Georg III. 1680-1691.
  • Kurfürst Johann Georg IV. 1691-1694.
  • Kulturgeschichtliches. IV. Zeitraum rund 1550 bis rund 1700.
  • Politisch-Geschichtliches. V. Zeitraum 1694 bis 1827.
  • Kurfürst Friedrich August I. 1694-1733. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich August II. 1733-1763. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich Christian 1763. 5. Oktober bis 17. Dezember.
  • Kurfürst Friedrich August 1763-1806. Als König Friedrich August I. der Gerechte 1806-1827.
  • Kulturgeschichtliches. V. Zeitraum rund 1700 bis 1800.
  • Politisch-Geschichtliches. VI. Zeitraum 1827 bis Gegenwart.
  • König Anton der Gütige 1827-1836.
  • König Friedrich August II. 1836-1854.
  • König Johann 1854-1873.
  • König Albert 1873-1902.
  • König Georg. 1902-1904.
  • Kulturgeschichtliches. VI. Zeitraum rund 1800 bis zur Gegenwart.
  • Nachtragsbemerkung zu Seite 10.
  • Namen der vorkommenden Personen und Familien.
  • Anlage I.
  • Anlage II.

Full text

— 100 — 
mit Hessen sandte Kurfürst Christian I. im Jahre 1591 ein Hilfskorps von 
einigen 12 000 Mann an König Heinrich IV. nach Frankreich zum Schutze 
der Hugenotten. Durch das Bestreben, sich zum alleinigen Leiter eines von 
ihm abhängigen staatlichen Bureaukratismus zu machen und dabei zahl- 
reiche wirkliche wie vermeintliche Rechte anderer verletzend, hatte Krell sich 
in Verbindung mit seinen übrigen Maßnahmen derartig verhaßt gemacht, 
daß sofort nach dem am 23. September 1591 erfolgten Ableben Kurfürst 
Christians I., er, der Omnipotente, noch vor dem Leichenbegängnisse des 
hochseligen Landesherren verhaftet und ihm der Prozeß gemacht wurde. 
Daß dabei nicht loyal verfahren worden ist und alle Regeln von 
Billigkeit und Menschlichkeit außer acht gesetzt worden sind, ist leider eine 
beschämende Tatsache. Auf dem Jüdenhofe zu Dresden ist noch jetzt durch 
ein ins Pflaster eingelassenes Kreuz (ähnlich wie das Napoleonskreuz vor 
der katholischen Hofkirche, welches den Standpunkt Napoleons bezeichnet, 
von dem aus derselbe die über die Brücke anrückenden Kolonnen an ihre 
Plätze bei der Schlacht von Dresden wies) die Stelle erkennbar, wo die 
Hinrichtung Krells stattgefunden hat. Kaemmel nennt mit Recht diese Hin- 
richtung den schändlichsten Justizmord, der je in Sachsen begangen worden 
ist. Hauptförderin von Krells traurigem Geschick war des Kurfürsten 
Christian I. Witwe Sophie, eine geborene Prinzeß von Brandenburg, 
welche es dem Kanzler nicht verzeihen konnte, daß ihr Gemahl übermäßig 
von jenem beeinflußt worden war. Übrigens ist jenes übertriebene Rache- 
gefühl der einzige Schatten, der auf das Bild der Kurfürstin Sophie fällt. 
Die auf ihre Veranlassung geprägten Goldstücke, die unter dem Namen 
Sophiendukaten bekannt sind und die Umschrift zeigen: „Wohl dem, der 
Freude an seinen Kindern erlebt“, erschienen 1616 am Geburtstage des 
zweiten Sohnes Johann Georg. 
Zunächst folgte indessen dem im 31. Lebensjahre verstorbenen Vater 
der ältere Sohn als Christian II. (1591— 1611). Da derselbe erst 
acht Jahr alt war, so regierte für ihn bis zur Volljährigkeit in Vormund- 
schaft seine Mutter zusammen mit dem zum Administrator berufenen Herzog 
Friedrich Wilhelm von Sachsen-Weimar, seinem Oheim, einem Enkel Johann 
Friedrichs des Großmütigen. 
Dr. Pfeifer, der ehemalige Kanzler, ward wieder eingesetzt und auf 
diese Weise (wenn auch nicht ohne gewaltsame Eingriffe in die normale 
Rechtsprechung) dem Lande verhältnismäßige Ruhe geschaffen. 
Ganz außerordentlich zu bedauern ist es, daß beim Aussterben des 
Jülich -Kleve-Bergschen Herzogstammes im Jahre 1609 Kurfürst Christian 
dieses schöne große und reiche Erbe, auf welches er und sein Haus ohne 
jeden Zweifel die erste und legitimste Anwartschaft hatte, ohne Schwertstreich 
dem ländergierigen, aber auch politisch weitblickenden Kurfürsten von 
Brandenburg überließ. Dieser, Johann Kasimir, der sich, um die Weg- 
nahme jener Herzogtümer ungestört vollziehen zu können, nach Unterstützung 
umgesehen hatte, versicherte sich hierzu vor allen Dingen des Einverständ-
	        

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