Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

Monograph

Persistent identifier:
hausen_fuerstenzug_1903
Title:
Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
Author:
Hausen, Clemens von
Place of publication:
Dresden
Publisher:
C. Heinrich
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1903
Scope:
276 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Gedanken bei Betrachtung desselben.

Chapter

Title:
Kulturgeschichtliches. IV. Zeitraum rund 1550 bis rund 1700.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
  • Cover
  • Gott segne Sachsen.
  • Title page
  • Seiner Majestät dem König Georg in tiefster Ehrerbietung.
  • Vorbemerkung.
  • Inhaltsübersicht.
  • Einleitung.
  • Entstehung des Sgraffito-Frieses.
  • Die alte "Stechbahn", jetzt "Stallhof" des Königlichen Schlosses.
  • Außenseite des "Stallhofes" mit dem Fürstenzug.
  • Politisch-Geschichtliches I. Zeitraum von rund 900 bis 1288.
  • Markgraf Konrad von Meißen 1123-1156.
  • Markgraf Otto der Reiche 1157-1190.
  • Markgraf Dietrich der Bedrängte.
  • Markgraf Heinrich der Erlauchte 1221-1288.
  • Kulturgeschichtliches. I. Zeitraum rund 900 bis rund 1200.
  • Politisch-Geschichtliches. II. Zeitraum 1288 bis 1381.
  • Markgraf Albrecht der Entartete 1288-1307.
  • Markgraf Friedrich der Gebissene 1307-1324.
  • Markgraf Friedrich der Ernsthafte 1324-1349.
  • Markgraf Friedrich der Strenge 1349-1381.
  • Kulturgeschichtliches. II. Zeitraum rund 1200 bis rund 1400.
  • Politisch-Geschichtliches. III. Zeitraum von 1382 bis 1553.
  • Kurfürst Friedrich der Streitbare 1382-1428.
  • Kurfürst Friedrich der Sanftmütige 1428-1464.
  • Kurfürst Ernst 1464-1486.
  • Herzog Albrecht der Beherzte 1485-1500.
  • Kurfürst Friedrich der Weise (Ernestiner) 1486-1525.
  • Kurfürst Johann der Beständige (Ernestiner) 1525-1532.
  • Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige (Ernestiner) 1532-1547.
  • Herzog Georg der Bärtige (Albertiner) 1500-1539.
  • Herzog Heinrich der Fromme (Albertiner) 1539-1541.
  • Herzog und Kurfürst Moritz (Albertiner) 1541-1553.
  • Kulturgeschichtliches. III. Zeitraum rund 1400 bis rund 1550.
  • Politisch-Geschichtliches. IV. Zeitraum 1553 bis 1694.
  • Kurfürst August 1553-1586.
  • Kurfürst Christian I. 1586-1591.
  • Kurfürst Christian II. 1591-1611.
  • Kurfürst Johann Georg I. 1611-1656.
  • Kurfürst Johann Georg II. 1656-1680.
  • Kurfürst Johann Georg III. 1680-1691.
  • Kurfürst Johann Georg IV. 1691-1694.
  • Kulturgeschichtliches. IV. Zeitraum rund 1550 bis rund 1700.
  • Politisch-Geschichtliches. V. Zeitraum 1694 bis 1827.
  • Kurfürst Friedrich August I. 1694-1733. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich August II. 1733-1763. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich Christian 1763. 5. Oktober bis 17. Dezember.
  • Kurfürst Friedrich August 1763-1806. Als König Friedrich August I. der Gerechte 1806-1827.
  • Kulturgeschichtliches. V. Zeitraum rund 1700 bis 1800.
  • Politisch-Geschichtliches. VI. Zeitraum 1827 bis Gegenwart.
  • König Anton der Gütige 1827-1836.
  • König Friedrich August II. 1836-1854.
  • König Johann 1854-1873.
  • König Albert 1873-1902.
  • König Georg. 1902-1904.
  • Kulturgeschichtliches. VI. Zeitraum rund 1800 bis zur Gegenwart.
  • Nachtragsbemerkung zu Seite 10.
  • Namen der vorkommenden Personen und Familien.
  • Anlage I.
  • Anlage II.

Full text

— 113 — 
Gegenteil erkaltete dadurch das bisher freundschaftliche Verhältnis zwischen 
Wien und Dresden. Für sein Land hat Johann Georg IV. nicht viel 
getan, was als besonders hervorgehoben werden könnte. Schon als kaum 
Erwachsenen verzehrte den jungen Fürstensohn in glühender Leidenschaft die 
unrechtmäßige Liebe zu Magdalena von Neitschütz, Tochter des Obersten der 
kurfürstlichen Leibgarde. Und als man ihm dann auf Betrieb seiner Mutter, 
die verwitwete Markgräfin Eleonore von Ansbach, Tochter des Herzogs von 
Sachsen-Weimar als ebenbürtige Gemahlin zur Ehe gab,“"") faßte er den 
Entschluß, nach dem Muster des Landgrafen Philipp von Hessen, mit der 
Neitschütz, die inzwischen auf sein Bitten vom Kaiser zur Gräfin von Rochlitz 
erhoben worden war, eine Doppelehe einzugehen. 
Bevor indessen sein Plan zur Verwirklichung gelangen konnte, ward 
Magdalena von Reitschütz beziehungsweise die Gräfin von Rochlitz von den 
Blattern befallen und starb.-#) 
Als versöhnendes Moment muß übrigens die wirklich rührende Liebe, 
Aufopferung und Treue gerühmt werden, die den Kurfürsten voller Selbst- 
verleugnung an das Krankenbett der Geliebten bannte. Angesteckt von der 
tückischen Krankheit, folgte Johann Georg nur wenige Wochen nach dem 
Tode der Neitschütz, die von vielen seine Verführerin genannt wird, der- 
selben nach; am 24. April 1694. Er war der letzte seines Stammes, der 
in der Fürstengruft zu Freiberg beigesetzt worden ist. 
Kulturgeschichtliches. 
IV. 
Stolz wirft das federgeschmückte Streitroß sich in den Nacken, welches 
den in Eisen gekleideten Kriegshelden Moritz zu tragen auserwählt ist und 
diese Ehre, nach bekannter Pferdeart, voll und ganz zu würdigen weiß. 
S1) über die Art des Empfanges dieser fürstlichen Braut seitens des jungen Kurfürsten, 
der sich nicht scheute, derselben am Arme seiner Geliebten entgegenzutreten, herrschte allgemein 
helle Entrüstung. „Selten“, schreiben die Chronisten hierauf bezüglich, „wird eine Ehe von 
Anbeginn an so unglücklich gewesen sein, wie diejenige, welche heute der Hofprediger Karpzow 
eingesegnet hat.“ 
s5) Nicht ohne Grund wird von der „steilen Höh'“ gesungen, auf welcher „Fürsten 
stehn". In Bezug auf die Liebe, die — einem Götterfunken gleich — die Herzen 
entzündet, mag diese steile Höhe sogar eine sehr einsame und schwindelnde sein. Sie 
verlangt unbestritten ein großes Maß von Selbstbeherrschung, ja Selbstaufopferung von 
demjenigen, der auf ihr stehend Umschau hält und über viele erhaben ist. Die Pflicht ist 
es dann, die der geheiligten Sitte, der festgefügten Tradition, das Opfer der Entsagung 
bringen muß. 
8
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Handbuch der Deutschen Verfassungen.
2 / 2
Die Verfassung und Verwaltung des Deutschen Reiches und des Preußischen Staates in gedrängter Darstellung.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.