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Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

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Bibliographic data

fullscreen: Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

Monograph

Persistent identifier:
hausen_fuerstenzug_1903
Title:
Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
Author:
Hausen, Clemens von
Place of publication:
Dresden
Publisher:
C. Heinrich
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1903
Scope:
276 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Gedanken bei Betrachtung desselben.

Chapter

Title:
Politisch-Geschichtliches. II. Zeitraum 1288 bis 1381.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Markgraf Friedrich der Strenge 1349-1381.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
  • Cover
  • Gott segne Sachsen.
  • Title page
  • Seiner Majestät dem König Georg in tiefster Ehrerbietung.
  • Vorbemerkung.
  • Inhaltsübersicht.
  • Einleitung.
  • Entstehung des Sgraffito-Frieses.
  • Die alte "Stechbahn", jetzt "Stallhof" des Königlichen Schlosses.
  • Außenseite des "Stallhofes" mit dem Fürstenzug.
  • Politisch-Geschichtliches I. Zeitraum von rund 900 bis 1288.
  • Markgraf Konrad von Meißen 1123-1156.
  • Markgraf Otto der Reiche 1157-1190.
  • Markgraf Dietrich der Bedrängte.
  • Markgraf Heinrich der Erlauchte 1221-1288.
  • Kulturgeschichtliches. I. Zeitraum rund 900 bis rund 1200.
  • Politisch-Geschichtliches. II. Zeitraum 1288 bis 1381.
  • Markgraf Albrecht der Entartete 1288-1307.
  • Markgraf Friedrich der Gebissene 1307-1324.
  • Markgraf Friedrich der Ernsthafte 1324-1349.
  • Markgraf Friedrich der Strenge 1349-1381.
  • Kulturgeschichtliches. II. Zeitraum rund 1200 bis rund 1400.
  • Politisch-Geschichtliches. III. Zeitraum von 1382 bis 1553.
  • Kurfürst Friedrich der Streitbare 1382-1428.
  • Kurfürst Friedrich der Sanftmütige 1428-1464.
  • Kurfürst Ernst 1464-1486.
  • Herzog Albrecht der Beherzte 1485-1500.
  • Kurfürst Friedrich der Weise (Ernestiner) 1486-1525.
  • Kurfürst Johann der Beständige (Ernestiner) 1525-1532.
  • Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige (Ernestiner) 1532-1547.
  • Herzog Georg der Bärtige (Albertiner) 1500-1539.
  • Herzog Heinrich der Fromme (Albertiner) 1539-1541.
  • Herzog und Kurfürst Moritz (Albertiner) 1541-1553.
  • Kulturgeschichtliches. III. Zeitraum rund 1400 bis rund 1550.
  • Politisch-Geschichtliches. IV. Zeitraum 1553 bis 1694.
  • Kurfürst August 1553-1586.
  • Kurfürst Christian I. 1586-1591.
  • Kurfürst Christian II. 1591-1611.
  • Kurfürst Johann Georg I. 1611-1656.
  • Kurfürst Johann Georg II. 1656-1680.
  • Kurfürst Johann Georg III. 1680-1691.
  • Kurfürst Johann Georg IV. 1691-1694.
  • Kulturgeschichtliches. IV. Zeitraum rund 1550 bis rund 1700.
  • Politisch-Geschichtliches. V. Zeitraum 1694 bis 1827.
  • Kurfürst Friedrich August I. 1694-1733. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich August II. 1733-1763. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich Christian 1763. 5. Oktober bis 17. Dezember.
  • Kurfürst Friedrich August 1763-1806. Als König Friedrich August I. der Gerechte 1806-1827.
  • Kulturgeschichtliches. V. Zeitraum rund 1700 bis 1800.
  • Politisch-Geschichtliches. VI. Zeitraum 1827 bis Gegenwart.
  • König Anton der Gütige 1827-1836.
  • König Friedrich August II. 1836-1854.
  • König Johann 1854-1873.
  • König Albert 1873-1902.
  • König Georg. 1902-1904.
  • Kulturgeschichtliches. VI. Zeitraum rund 1800 bis zur Gegenwart.
  • Nachtragsbemerkung zu Seite 10.
  • Namen der vorkommenden Personen und Familien.
  • Anlage I.
  • Anlage II.

Full text

— 49 — 
Landfriedensbrecher einerseits, und die schützende Fürsorge für alle seine 
Untertanen anderseits. Dennoch konnte er nicht verhindern, daß durch einen 
Streit um Orlamünde und Sangerhausen, in welchen verschiedene edele Ge— 
schlechter des Landes verwickelt waren (die sogenannte Grafenfehde), die 
Fluren Thüringens aufs neue verwüstet wurden. Der schwarze Tod aber, 
die auf genuesischen Schiffen nach Europa gebrachte Pest, wütete ein Jahr 
vor Friedrichs Tode in einer derartig furchtbaren Weise, daß — wie die 
Chronik berichtet — allein von der Einwohnerschaft Erfurts innerhalb von 
sechs Monaten über 12 000 Menschen ihr zum Opfer fielen, die alle nur 
in großen Gruben verscharrt werden konnten.32) Wahrhaftig, die Zeit war 
reich an Aderlassen der Menschheit. 
Friedrich des Ernsthaften Tochter, Elisabeth, vermählte sich mit dem 
Burggrafen Friedrich von Nürnberg; ward die Mutter des ersten Mark- 
grafen von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern, und kann somit als 
Stammmutter des gegenwärtigen preußischen Königshauses bezeichnet werden, 
während der Land= und Markgraf, ihr Vater — da seine Brüder gestorben 
waren — der Stammhalter des ganzen Wettinschen Hauses geworden ist. 
Von den Söhnen Friedrichs des Ernsthaften übernahm der älteste, unter 
dem Namen Friedrich der Strenge bekannt, 1349 die Regierung, die 
er bis 1381 führte; gleichzeitig zuerst in Vormundschaft für seinen dreizehn- 
jährigen Bruder Balthasar und den sechsjährigen Wilhelm. Dem klugen 
Rate seiner hochbetagten Großmutter Elisabeth folgend, die auf dem Schlosse 
zu Gotha lebte, nahm Friedrich keine Teilung vor, sondern regierte zwei- 
unddreißig Jahre hindurch mit seinen Brüdern in musterhafter Eintracht. 
Gleich musterhaft und von rührender gegenseitiger Liebe getragen war seine 
Ehe mit Katharina von Henneberg, die ihm überdies einen ansehnlichen 
Landbesitz mitbrachte. 
Bemerkenswert ist, daß am 9. Juni 1373 Heinrich der Eiserne von 
Hessen nebst seinem Neffen Herrmann einerseits und die drei Thüringisch- 
Meißnischen Brüder anderseits zu Eschwege einen feierlichen Erbver- 
brüderungsvertrag schlossen, indem die fünf kontrahierenden Fürsten sich 
für ihre gesamten gegenwärtigen und zukünftigen Staaten brüderliche Unter- 
stützung in jeder Gefahr und — unter Ausschließung aller weiblichen An- 
32) Diese entsetzliche Seuche hat innerhalb der drei Jahre 1348 bis 50, wie festgestellt ist, 
in Europa 25 Millionen Menschen dahingerafft und ist auch in ihren Begleiterscheinungen 
von tiefgehender sozialer Wirkung gewesen. Auf der einen Seite nämlich ward durch die 
pessimistische Voraussicht, binnen kurz oder lang unweigerlich diesem Würgedämon zum Opfer 
fallen zu müssen, eine schier ungeheuerliche Verwilderung der Sitten hervorgerufen. Denn 
die Zahl derer war groß, welche die ihnen vermeintlich nur noch verbleibende kurze Erdenzeit in 
gieriger und schrankenloser Befriedigung ihrer Begierden auszunützen bestrebt waren. Auf 
der anderen Seite brachte vielfach das Bestreben, durch Bußetun das Schreckliche von sich 
abwenden zu können, Ausschreitungen entgegengesetzter Art hervor, die in blutigen Geiße- 
lungen ganzer, zu diesem Zwecke zusammentretender Genossenschaften (Flagellanten) und 
anderen übertriebenen Selbststrafen eines über das Ziel hinausschießenden religiösen 
Fanatismus bestanden. 
4
	        

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