Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Interregnum.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Das Interregnum.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1906
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierunddreißigster Jahrgang. 1906.
Volume count:
34
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 47.
Volume count:
47
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
2. Finanzwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Interregnum.
  • Title page
  • Inhaltsübersicht.
  • Berichtigungen.
  • Introduction
  • § 1. Begriff des Interregnums.
  • § 2. Fälle des Interregnums.
  • § 3. Übersicht des Folgenden.
  • I. Geschichtliches.
  • § 4. Die Interregna im ehemaligen deutschen Reiche. Entwicklung.
  • § 5. Fortsetzung. Das Reichsvikariat seit der goldenen Bulle.
  • § 6. Fortsetzung. Wesen des Interregnums und Inhalt des Reichsvikariatsrechts.
  • § 7. Die französischen Interregna von 1316 und 1328 und das spanische Zwischenreich 1885/86.
  • § 8. Zusätze.
  • II. Dogmatisches.
  • § 9. Die Frage.
  • § 10. Ältere Meinungen.
  • § 11. Die Gewaltenträger im Zwischenreiche.
  • § 12. Staat und Staatsgewalt im Interregnum.
  • § 13. Die provisorische Regierung.
  • § 14. Das Interregnum und die Staatenverbindung.
  • § 15. Die Beendigung des Interregnums.
  • Werbung.

Full text

—- 1 — 
2. Durch Verzicht des Königs auf die Krone, falls nicht im 
Augenblicke des Verzichts ein römischer König vorhanden, wie z. B. 
im Jahre 1556 nach Karl V. Rücktritt. 
3. Ob auch durch förmliche Absetzung des Königs durch die 
Kurfürsten der Thron erledigt werden konnte, war in der Litteratur 
der Reichszeit ebenso bestritten wie jetzt. Die Frage ist seit der 
goldenen Bulle nur zwei Mal praktisch geworden, im Jahre 1400, als 
die Absetzung Wenzels ausgesprochen, und im Jahre 1456, als der 
Versuch gemacht wurde, Friedrich III. vom Throne zu stossen.!) Aus 
dem positiven Reichsrechte war die Zulässigkeit der Absetzung nicht 
zu begründen, ebensowenig wie sie sich aus allgemeinen Grundsätzen 
rechtfertigen liess. Denn immer und überall kann einem Gewalten- 
träger die Gewalt nur von dem genommen werden, der sie auf ihn 
übertragen hatte; die Wahl ist aber nur die Form der Einsetzung 
in eine bestehende Gewalt, nicht Schaffung einer neuen Gewalt; nicht 
sind die Wähler die ursprünglichen Souveräne.?) 
Il. Das Reichsvikariat nimmt seinen Anfang ipso jure mit dem 
Wegfalle des Königs; die übliche Anzeige vom Ableben des Herrschers 
an die Reichsvikarien von Seiten des kaiserlichen Hauses hat nur 
deklaratorische, nicht konstitutive Wirkung.) Es endigt mit dem 
Beginne der Regierung des neugewählten Monarchen, d. h. mit der 
Krönung ?), seit dem sechzehnten Jahrhundert mit der Beschwörung 
der Wahlkapitulation.:) 
III. Das Recht zur Reichsverwesung stand dem Kurpfalzgrafen 
bei Rhein und dem Kurfürsten von Sachsen zu®), und zwar führte der 
Erstere die Reichsverwesung in den Ländern des fränkischen, der 
Letztere in denen des sächsichen Rechts, oder, wie es in der goldenen 
Bulle heisst, der Pfalzgraf ‚in partibus Reni et Suevie et in jure 
  
ı) S. darüber die Schrift Weızsäckers „Der Pfalzgraf als Richter über den 
König* in den Abh. der Götting. Ges. d. Wiss. XXXIIL (1886). 
2) ZACHARLUE 1]. S. 79; ScHuzze, Einleitung S. 191; Waıtz, Politik S. 39. 
124. Über das Absetzungsrecht der Kurfürsten insbes. Moser, Teutsches Staats- 
recht VII. S. 71—138; v. ABELE a. a. O. S.407; Harnack a. a. O0. S. 111f.; 
SCHRÖDER, 8.8.0. S. 464f. 
3) v. ABELB S. 39. 
4) Sep. III, 52, 1; Waıtz VI S. 159£.; ScaRöDer 8. 462. 
5) W.K. (1711): XXX. 86; W.K. (1792): XXX. 885 u.6., II. $ 18; vol. 
A.B. 11. 8, V.1; v. Sarrorı S. 230; v. AueLe S. 176f.; HaeBeruın 1Il. S. 653£. 
Goenner 8. 120; Leise S. 209; ZoEpFL $ 86. 
6) A.B. cap. V.$S$ 1u.2. Ich citire die goldene Bulle nach Harnacks 
trefflicher Ausgabe im Kurfürstencollegium S. 202 ff.
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Handbuch der Deutschen Verfassungen.
4 / 88
Das Staatsrecht des Deutschen Reiches.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.