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Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

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Bibliographic data

fullscreen: Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.

Monograph

Persistent identifier:
hausen_fuerstenzug_1903
Title:
Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
Author:
Hausen, Clemens von
Place of publication:
Dresden
Publisher:
C. Heinrich
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1903
Scope:
276 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Gedanken bei Betrachtung desselben.

Chapter

Title:
Politisch-Geschichtliches. III. Zeitraum von 1382 bis 1553.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Herzog und Kurfürst Moritz (Albertiner) 1541-1553.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
  • Cover
  • Gott segne Sachsen.
  • Title page
  • Seiner Majestät dem König Georg in tiefster Ehrerbietung.
  • Vorbemerkung.
  • Inhaltsübersicht.
  • Einleitung.
  • Entstehung des Sgraffito-Frieses.
  • Die alte "Stechbahn", jetzt "Stallhof" des Königlichen Schlosses.
  • Außenseite des "Stallhofes" mit dem Fürstenzug.
  • Politisch-Geschichtliches I. Zeitraum von rund 900 bis 1288.
  • Markgraf Konrad von Meißen 1123-1156.
  • Markgraf Otto der Reiche 1157-1190.
  • Markgraf Dietrich der Bedrängte.
  • Markgraf Heinrich der Erlauchte 1221-1288.
  • Kulturgeschichtliches. I. Zeitraum rund 900 bis rund 1200.
  • Politisch-Geschichtliches. II. Zeitraum 1288 bis 1381.
  • Markgraf Albrecht der Entartete 1288-1307.
  • Markgraf Friedrich der Gebissene 1307-1324.
  • Markgraf Friedrich der Ernsthafte 1324-1349.
  • Markgraf Friedrich der Strenge 1349-1381.
  • Kulturgeschichtliches. II. Zeitraum rund 1200 bis rund 1400.
  • Politisch-Geschichtliches. III. Zeitraum von 1382 bis 1553.
  • Kurfürst Friedrich der Streitbare 1382-1428.
  • Kurfürst Friedrich der Sanftmütige 1428-1464.
  • Kurfürst Ernst 1464-1486.
  • Herzog Albrecht der Beherzte 1485-1500.
  • Kurfürst Friedrich der Weise (Ernestiner) 1486-1525.
  • Kurfürst Johann der Beständige (Ernestiner) 1525-1532.
  • Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige (Ernestiner) 1532-1547.
  • Herzog Georg der Bärtige (Albertiner) 1500-1539.
  • Herzog Heinrich der Fromme (Albertiner) 1539-1541.
  • Herzog und Kurfürst Moritz (Albertiner) 1541-1553.
  • Kulturgeschichtliches. III. Zeitraum rund 1400 bis rund 1550.
  • Politisch-Geschichtliches. IV. Zeitraum 1553 bis 1694.
  • Kurfürst August 1553-1586.
  • Kurfürst Christian I. 1586-1591.
  • Kurfürst Christian II. 1591-1611.
  • Kurfürst Johann Georg I. 1611-1656.
  • Kurfürst Johann Georg II. 1656-1680.
  • Kurfürst Johann Georg III. 1680-1691.
  • Kurfürst Johann Georg IV. 1691-1694.
  • Kulturgeschichtliches. IV. Zeitraum rund 1550 bis rund 1700.
  • Politisch-Geschichtliches. V. Zeitraum 1694 bis 1827.
  • Kurfürst Friedrich August I. 1694-1733. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich August II. 1733-1763. König von Polen.
  • Kurfürst Friedrich Christian 1763. 5. Oktober bis 17. Dezember.
  • Kurfürst Friedrich August 1763-1806. Als König Friedrich August I. der Gerechte 1806-1827.
  • Kulturgeschichtliches. V. Zeitraum rund 1700 bis 1800.
  • Politisch-Geschichtliches. VI. Zeitraum 1827 bis Gegenwart.
  • König Anton der Gütige 1827-1836.
  • König Friedrich August II. 1836-1854.
  • König Johann 1854-1873.
  • König Albert 1873-1902.
  • König Georg. 1902-1904.
  • Kulturgeschichtliches. VI. Zeitraum rund 1800 bis zur Gegenwart.
  • Nachtragsbemerkung zu Seite 10.
  • Namen der vorkommenden Personen und Familien.
  • Anlage I.
  • Anlage II.

Full text

— 85 — 
O, wohl bewahrheitet sich in jedem einzelnen Falle Schillers Wort, das er 
dem Heldenjüngling Max in den Mund legt: 
Denn wenn die Kugel los ist aus dem Lauf, 
Ist sie kein totes Werkzeug mehr; — sie lebt. 
Des so jung vom Schauplatz seiner Taten abgerufenen Moritz Sohn, 
Albrecht, war schon als Kind gestorben; seine Tochter Anna wurde 1561 
die unglückliche Gemahlin Wilhelm des Schweigsamen von Oranien. Das 
Kurfürstentum kam an Moritz' Bruder August. 
Kulturgeschichtliches. 
III. 
Kurhut und Kurmantel schmücken Friedrich den Streitbaren, beide 
Attribute in Natur von purpurrotem Sammet, mit Hermelin aufs reichste 
verbrämt. 
Das Reichsschwert, jenes so außerordentlich wichtige Stück der Reichs- 
insignien, dem Kaiser vorzutragen, gehörte zu den Obliegenheiten des Reichs- 
erzmarschalls, dessen Ehrenamt schon zu früher Zeit dem jeweiligen Herzoge 
von Sachsen zustand. (Der Sachsenspiegel erwähnt dieses Rechtsverhältnis 
schon zur Zeit seiner Abfassung, also um 1230, als althergebracht.) Dieses 
Erzamt ist bekanntlich aus dem uralten Begriffe marescalcus-Rossebesorger 5) 
herausgewachsen und wurde, wie alle Feudalämter ursprünglich Lehen von 
Kaiser und Reich, gleich den meisten derselben, später erblich. 
Die noch in der Epoche der Karolinger mit dem Marschallamte ver- 
bundene oberste Leitung erst des Marstalles, dann des Oberbefehles über 
die Reiterei ging allmählich in den Begriff „Befehlshaber der Heeresmacht 
überhaupt" über und lebt im „Feldmarschall“ noch heute fort. Der Erzmarschall 
des Reiches, der übrigens auch der Schutzherr aller Heerpauker und Feld- 
trompeter in deutschen Landen war, übte die nächste Stellvertretung des Kaisers 
aus und war in dieser Eigenschaft von beinahe noch größerem Einflusse wie als 
Träger der Kurwürde, obwohl er beides vereinte. Als bedeutungsvolles 
Zeichen führte der Kurfürst-Erzmarschall im schwarz-weiß geteilten Felde 
zwei gekreuzte rote Schwerter neben seinem angestammten Wappen.0) Bei 
d58) Ahnlich wie hier aus mar und scalk, nämlich Roß und Knrecht, die Bezeichnung 
für einen an Bedeutung und Vornehmheit immer mehr gewachsenen, mit besonderer Ehrung 
verbundenen Begriff entstanden ist, so haben dieselbe Ableitung vom Roß und der Be- 
schäftigung mit diesem edlen Tiere die Begriffe ecuyer von equus und curia (Pferd 
und Hof) chevalier von cheval oder caballus und cavallus (Pferd) sowie Konne- 
table von comes stabuli, das heißt Verwalter des Stalles. 
56) Leider hat bei der endgültigen Aufstellung des Königlich Sächsischen Wappens im 
Jahre 1889 jene so vieles erzählende ruhmreiche historische Reminiscenz keine Berücksichtigung 
erfahren, obwohl dieselbe — und zwar nach Vorgang und Beispiel zahlreicher sogenannter 
Erinnerungs= oder Gedächtnis-Wappen — einen Ehrenplatz dortselbst gar wohl verdient
	        

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