Full text : Das Buch von unsern Kolonien.

—  159  —

große  Abschieds-  und  Wiedersehensfeste  mit  Trommelklang,  Gesang  und

wilden  Tänzen.
Die  Papuas  sind  zur  Fröhlichkeit  geneigt.
Palmwein  und  andere  berauschende
Getränke.  Trotz  der  Vielweiberei
haben  sie  eine  strenge  Eheführung.
Sie  glauben  an  böse  Geister,  denen
sie  an  abgelegenen  Orten  opfern  und
mit  Masken  und  Blasinstrumenten
huldigen.  Frauen  und  Kinder  sind
von  diesem  Kultus  ausgeschlossen.
Ob  sie  wie  die  große  Mehrzahl
der  Südseeinsulaner  Kannibalen
sind,  ist  nicht  bekannt.  Aber  es
gibt  einen  besonderen  Stamm  grau- 



Auch  lieben  sie  den

samer  Kopfjäger  unter  ihnen,  die  Tätowierte  Frau.

Tugeri,  die  mit  Naturmessern,  welche

eine  Bambusart  liefert,  ihrem  mörderischen  Sport  nachgehen.
berichtet  der  englische  Schmetterlingsforscher  A.  Pratt  auch  von  dem

liebenswürdigen
Volk  der  Hannabada,
  die  sehr
musikalisch  sind
und  mit  helltönenden,
  genau  abgestimmten
  Rufen
eine  Art  von  drahtloser
  Telegraphie
ausüben,  ähnlich
wie  die  Bantu  mit
Trommeln.  Pratt
lebte  mit  seinem
Sohne  zwei  Jahre

  

            
    
 
 
 
   
  

2  7  !
2  %  *

*

7  ½  m“

   
     
 
   

..  »--x
.  *  «  "--«
.  -  3  *  66%  —W  “  —

WG
—  *  ——

 
   
 

#  —  «
,  -
»  M

 

'.  ---,.
SNE-   



   

2

!  7
—
E——
—

-  1  —  %  **

  
 
 

 
 

  

4%
l  */
4

!  s

   
 
  
         
      
   

W  A  «-  I  9

—

ungefährdet  unter

Tätowierte  Hand.

diesen  Wilden.  Der  Häuptling  hatte  ihn  „Tabu“  erklärt  und  zu  dieser
Feierlichkeit  expreß  einen  roten  englischen  Waffenrock  über  seine  braune  Haut
gezogen.  Er  trug  ihm  auch  selbst  seine  Kisten  meilenweit  durch  die  Schluchten