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Umladestelle. Einstweilen ist es gelungen, mit dem östlichsten Teil des
Schutzgebiets eine Wasserverbindung herzustellen, die nur einen eintägigen
Landmarsch erfordert. Auch besteht bereits eine Pflanzungsbahn der
Westafrikanischen Gesellschaft Viktori, von Buéka bis Sappo, und die
Bahn Duala ins Manenguba-Gebirge, von Bonaberi aus, ist im Bau
begriffen. Für diese ist eine Reichsgarantie geschaffen worden.
Der Küste ist ein dichter, sumpfiger Urwaldgürtel eigentümlich, in
welchem aufbaumende Riesenschlangen, Riesenfledermäuse, Elefanten und
der Schrecken der Neger, die menschenähnlichen Affen: Gorilla und
Partie am Kamerunfluß. Phot. Carl Müller.
Schimpanse, ebenfalls von riesiger Größe, hausen. Giftige Nattern sind
nicht selten. Die Käfer= und Schmetterlingswelt wetteifert mit Orchideen
und anderen großblumigen Pflanzen an Buntheit. In der Tiefe herrscht
eine unerträgliche feuchtheiße Finsternis. Die hohen Wipfel der Palmen
und anderer Riesenbäume verdecken den Himmel vollständig. Der Mensch
wird von einem peinlichen Drange erfaßt, das Freie zu gewinnen und
das himmlische Licht wieder zu sehen. Im Sommer strömen hier unerschöpfliche
Regenmassen hernieder. Die regenreichere Zeit fällt in die
Monate April bis November. Der Regenfall schwankt zwischen 1021 mm