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gar nicht; vom Herkommen und Familienadel Mariens, von
dem, was schon Pistorius wuͤnschte, daß es so seyn möchte,)
da wäre wohl cin Wort der Beglaubigung nothwendig; ein
eigenes Zeugniß Eduards, daß er seine Ehe für völlig
standesmäßig gehalten, wäre nicht unwichtig gewesen; allein
von allem diesen war selbst im Testamente das tiefste Siillschweigen.
Noch war üöberdieß das ganze Testament in einem Tone
verfaßt, wie etwa wohl der Fürst von seiner rechtmäßigen
Ehefrau, aber nicht der Gemahl gleichen Standes von seiner
Gemahlin gleichen Standes sprechen mochte. Er verordnet,
wer im Wittwenstande ihre Tutoren und Kuratoren seyn sollten,
so lange sie nämlich, setzte er hinzu, dieser Tutel
sich würdig betragen werde. *)
Wo sprach leicht ein Fürst, selbst in jenem frankeren,
deutscheren Zeitalter, wo sprach er leicht, noch im Testamente,
so herrisch von seiner standesmäßigen Gemahlin?
Ueberschlich nicht hier den Markgrafen, wie es in Fällen dieser
Art zu gehen pflegt, sein alter gewohnter Ton, in welchem
er mit Marien sprach, so lange noch Mariens große
politische Eristenz voͤllig in seiner Laune stand? Oder wenn
etwa diese Worte mehr als Concipisten-Worte des Dr. Pistorius,
denn als eigene Ausdrücke des Markgrafen selbst zu
betrachten seyn sollten, so ist's ein zweifacher Beweis, wie
man von Marien, selbst noch am Hofe und selbst unter den
Räthen, zu sprechen gewohnt war. In alten Zeiten, da sie
noch, ungewiß ob als getraute oder als ergebene Frau, mit
dem Markgrafen umherzog, da sprach man von ihr nicht
mit vielem Umschweife. Nun es wohl schon seit einigen Jahren
*) Modo sit ex antiqua et libera nobilitate.
*“) OQuamdiu vidua manserit et dignam se tutela gesserit, l. c. p. 165.