Der Satzton.
Fallt in ihre Herde!
Die Hütte reißet ein! Brennt und schlagt nieder! —
Nicht lang' gefeiert, frischl Die Mauersteine
Herbei! Den Kalk, den Mörtel zugefahren! —
Der Bergweg öffnet sich, nur frisch, mir nach! —
Den Vater ins Gefängnis! Hülfe, Hülfe!
Herbei, ihr Männer, guten Leute, helft!
Gewalt, Gewalt! Sie führen ihn gefangen! —
Aufruhr und Empörung!
Zu Hülf' den Dienern des Gesetzes! —
Platz, Platz dem Landvogt! Treibt sie auseinander! —
Der Apfel ist gefallen!
Der Knabe lebt! Der Apfel ist getroffen! —
Man fahre aus dem Weg! Mein gnäd'ger Herr,
Der Landvogt kommt dicht hinter mir geritten! —
Barmherzigkeit, Herr Landvogt, Gnade, Gnade!
Habt Mitleid, gestrenger Herr, mit unserm Elend!
Brecht das Gerüste! Sprengt die Bogen! Reißt
Die Mauern ein! Kein Stein bleib'’ auf dem andern! —
Mord! Mordl Herbei, greift zu den Waffen!
Mit Blut gerächet sei die blut'ge That!
Rache! Rache! Der Mörder fallel Falle
Ein sühnend Opfer dem Gemordeten! —
Sieg!
Von Feindesnot sind wir befreit!
Die Kreter hat der Sturm zerstreut!
Vorbei, geendet ist der Kriegl —
Sieh da, sieh da, Timotheus,
Die Kraniche des Ibykus! —
Das ist der Lindwurm, kommt und schaut,
Der Hirt und Herden hat verschlungen!
Ja, gehe nur, Tyrann! Du konntest dich
Nicht bis zuletzt verstellen! Triumphiere!
27
Welch neue Dreistigkeit! Zurück von diesem Schrank! —
Wo ist die Mörderin?
Hinab mit ihr ins finsterste Gefängnis! —
Die Königin!
Verfluchte Hände, teuflisches Erkühnen!
Sie ist ermordet auf der Londner Straßen! —
Hört ihr's wimmern hoch vom Turm?
Das ist Sturm!
Rot wie Blut ist der Himmel!