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Kreuz, darauf der Tisch stand, dann auch eine Näucherpfanne mit
Kohlen, und die Schatzgräber hatten an diesem Tische, worauf die
Bibel, der Psalter und ein Evangeliumbuch, sowie ein hölzernes
Kruzifix lagen, gesessen. Am Eingange des Kreises oder Zirkels war
eine Offnung von neun Ellen gelassen, auf selbiger aber fand
man die Evangelisten und Apostel abgezeichnet, wobei wieder eine
Bibel lag.
Nach einem andern Berichte waren in dem ersten Zirkel der
zwölf Apostel Mamen geschrieben und jedesmal zwischen ihren Namen
ein Kreuz, in dem andern Zirkel die sieben Planeten und nach
allen vier Ecken dieses Zirkels ein Kruzifixr; am Eingange des
Zirkels war ein großer Bogen Papier, welcher im Eingehen überschlagen
wird, darauf das Evangelium Johannis stand. In dem
mittlern Zirkel zwischen den Planeten standen allerhand Sprüche,
als: „Gott bewahre mich, Gott behüte mich usw.“ und hebräische
Buchstaben, und außer dem Zirkel war ein Stuhl gesetzt.
Ob nun die Schatzgräber wirklich etwas tentiert und gefunden
haben, desgleichen was mit ihnen geworden, darüber verlautete nichts.
861. Der goldene Hirsch auf dem LKuhberge.
Köhler a. a. O., Nr. 365.
Man erzählt sich, daß auf dem Kuhberge bei Stützengrün,
linns von dem Fahrwege, welcher von genanntem Orte auf den
Berg führt, in einer mit Heidekraut überwachsenen, grubenartigen
Vertiefung ein goldener Hirsch vergraben liege. Wenn der Hirsch
aufgefunden wird, was bestimmt geschehen soll, wird der Kuhberg
zur Stadt werden. Einen Brunnen auf dem Kuhberge heißt man
Goldbrunnen.
862. Schätze in der Steinwand bei Blauenthal.
Köhler a. a. O., Ar. 281.
An der Pläuerleite zwischen Blauenthal und Zimmersacher
liegt ein zerklüfteter Granitfelsen, welchen man wegen seiner Form
die Steinwand nennt. Weiter oben nach dem Zimmersacher zu