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stetzen. daß aber deren Stand und Betrieb den Anserderungen des Obsttrienbaues
vielfach nicht eutspricht. Die Gärten würden fast
ausschließlich ennseitsg als Baumschulen oder Gemüsegärten benutzt;
die Obstbaumpflege sindet dagegen nur geringe Berück engan. Diese
müsse aber in Zukunft theoretisch und praktisch mehr Beachtung finden.
Der Le brpian für die Württ zuboeraischen. Volksschulen, der am
B. Närz 1907 durch Erlaß des Württembergischen Ministeriumsdes
Kirchen- 1 Schuln ed#n Asgeeben ist. det fũr
dic ausgebauten und auch einklassigen Schulen die Einrichtung von Schulärten
#r allgemein empfohlen, und es ist z. B. Blumenefleg und
Herehrung Wenrs die Bedeutung der hAucken ewächse für die Ernährung
allgemein vorgeschrieben. Besondere Berücksichtigung hat aber die
Pflege des Obstbaucs in den Volksschulen gefunden, auf einen Antrag
des württembergischen Landesobstbauvereins, den Pfarrer Luppold in
Rintenau in einem Vortrag anregte.
Die Deckung der Kosten: 1. durch staatliche Unterstützung
(bei Fortbildungsschulen würde das Ministerium für Landwirtschast,
bei Anstalten für schulpslichtige Kinder das Unterrichtsministerium
um staatliche Beihilfen anzugehen sein); 2. durch
Kreismittel; 3. durch die Gemeinde: 4. durch Gartenbaugesellschasten;
5. durch landwirtschaftliche Kreisvereine; 6. aus den Erträgen
des Schulgartens: 7. durch Acker-- und Gartenbauschulen
Gieserung von Obstbäumen und Edelreisern).
Im Kreise Teltow erhält jeder Lehrer zur Anlage und Unterhaltung
Kreeil Schulgartens jährih 260 M. auf 6 Jahre.
In Schwanheim kei Frankfurt a. #awurde in Eer 70er Jahren
der erste GSzulgarten von Dr. Kobelt errichtet, der vielfache Nachahmung
besonders im Großherzogtum Hessen fand. 1881 wurde der erste Schulgarten
in Preußen zu Gerderath, Rheinpr., bei Aachen von Lehrer
mmers gegründet. Gemeinde gab zu den Koßten der ersten Anlage
400 M.; der „Lachener Verein zur Beförderung der Arbeitsamkeit“ erstaltete
einen Teil zurück und trägt einen Teil der Labrieer, ohten;
nur 3 Sckulgärten vorhanden
Die Gemeindebaumschulen 2 iu sen- Nassan. in denen die
Schüler von Lehrern unterwiesen wurden, sind vielsach eingegangen.
Die Schuld hat sehr ost an der Gemeinde gelegen, die den Lehrern die
gesetzlich verbürgte Nutznießung der Baumschulen schmälert. Wie iese
wieder nutzbar gemacht werden können für die #ucht quter Obstbäu
wie für den Unterricht, beweist das Beispiel des Kreises rsrts
(Aus der sozialen Tätigkeit der preußischen Kreisverwaltungen S.
und solgende, Berlin, Deutsche Landbuchhandlung 1007.
Literatur. Bernhard Cronberger. Der Schulgarten des
In-- und Auslandes. Eine neue Auf usla en wird in Kürze im Verlage
der. Deutschen Landbuchhandlung, Berlin 11, erscheinen. — Oskla
Wilsdorf. Eine ustersttte des des Faoileschnionen, Dresden.
Leipzig. Alcxander Köhler 1 usche. Der Schulgarten
in landwirtschaftlicher Beziehung. Neicsl 1886.— J. Jablanczy.