Full text : Deutsches Kolonialblatt. XX. Jahrgang, 1909. (20)

Die  Entwicklung  der  Betriebslänge  von  den
Anfängen  unseres  kolonialen  Bahnwesens

120  20

an  bis  auf  die  Gegenwart  ist  in  folgender
Abbildung  veranschaulicht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2
unᷣv-1800
  —4
3½85
—  A4.
N######
.–m
600
+1
#  -  K#4.
——  –
Jahresschluß  18993  94  95  96  97  98  99  1900  01  02  03  04  05  06  07  08
Kamerun.  .  .  .  km
Togo  .  .  .  .  .  .  .  72  98  164  164  =
Südwestafrika  20  62  98  194  194  382  382  382  631  1102  1250  1486.
Ostafrica  14  14  40  40  40  40  10  40  84  84  97  129  150  338  338=Summe
  14  14  40  60  102  188  234  234  466  166  479  832  1350  1752  1988  km.

Nachrichten  aus  den  deutschen  Schutzgebieten.

(Abdruck  der  Nachrichten  vollständig  oder  teilweise  nur  mit  Quellenangabe  gestattet.)

Kamerun.

Über  eine  Forschungsreise  durch  nordwest-NKamerun,

welche  in  den  letzten  Jahren  von  den  Professoren
Dr.  Hassert  und  Dr.  Thorbecke  unternommen
wurde,  haben  wir  im  „Deutschen  Kolonialblatt"“
(1908  Nr.  22,  Seite  1094  f.)  bereits  ausführlich
berichtet.  Die  ethnographischen  Sammlungen  und
die  aufgenommenen  Phonogramme  des  letztgenannten
  Gelehrten  sind  nunmehr  von  den  zuständigen
  Stellen  geprüft  worden.  Die  Generalverwaltung
  des  Königlichen  Museums  für  Völkerkunde
  betont,  daß  sich  in  der  ethnographischen
Sammlung  „eine  sehr  große  Anzahl  von  neuen
und  außerordentlich  wertvollen  Stücken“  befinde.
Das  Phonogramm-Archiv  des  psychologischen  Instituts
  der  Universität  Berlin  bezeichnet  45  der

 

aufgenommenen  Phonogramme  als  „ausgezeichnet
gelungen“  und  fährt  dann  fort:  „Die  Aufnahmen
sind  mufsik=  und  sprachwissenschaftlich  von  hohem

Interesse.  Sie  sind  jedenfalls  das  Beste,  was
wir  bisher  aus  Kamerun  erhalten  haben.“
70
Deutsch-Ostafrika.

Der  Machfolger  des  Sultans  Kisabo.“)

Nach  einem  Bericht  der  Kaiserlichen  Residentur
für  Urundi  ist  zum  Nachfolger  des  verstorbenen
Warundi-Sultaus  Kisabo  sein  Sohn  Mwikidzje,
der  den  Namen  Mutaga  III.  führt,  gewählt

*)  Vgl.  „D.  Kol.  Bl.“  190pP,  Nr.  1,  S.  25f.