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einige Freiheit des Erwerbs lässest; wenn du ihnen auch
andere Rechte, z. B. die Befugniß, Heurathen zu schließen,
ertheilst; und wenn du sie so allmählig zur Freiheit hinfährest.
Bei dieser Möglichkeir der allmähligen Freigebung kann man
also jenen Zustand der Beranbung der Menschenrechte auch
damit nicht rechtfertigen. Ein weiterer Rechtfertigungsgrund
ist endlich: 3) „ich habe sie ja gekauft; ich besitze sie wie
„jedes andere Eigenthum.“ Allein: du kannst keinen Menschen
kaufen; es läßt sich kein erworbenes Recht auf eine
Sache denken, die gar kein Gegenstand eines solchen Rechts
seyn kann. Der Mensch ist (s. §S. 8.) unveräußerlich,
Was aber 4) den eigentlichen Neg erhandel und das
Brauchen der Neger als Sklaven betrifft, so ist une
streitig dieser Verkehr mit Menschen die frecheste Kränkung
der Urrechte der Menschen — und dieß selbst, wenn der Zustand
der Negersklaven so milde seyn sollte, als irgend ein
solcher Sklavenzustand seyn kann. Tausende von Menschen
werden von Leuten, denen »e keine Beleidigung angethan
haben, wider ihren Willen aus ihrem Lande hinweggeschleppt,
zu Arbeiten gezwungen, die sie für sich nie thun würden,
und ihr Leben wird selbst bei der besten Behandlung, von
der man spricht, so qualvoll gemachr, daß alle Jahre, um
den Erat zu erhalten, ein Zuschuß von mehr als 50,000
nothwendig ist. Die Gründe, die man zur Beschdnigung
dieses Handels anzuführen pflegt, sind kaum einer Widerlegung
werth. Man sagt: a) „die so gekauften Neger
„sind größtentheils Kriegsgefangenec. Der Sieger
„verkauft sie den Europäern. Sic wärden wahrscheinlich in
„Afrika nur todt geschlagen oder geschlachtet und aufgefressen
„werden.““ Indeß nicht zu gedenken, daß weit nicht Alle,
die verkauft werden, Kriegsgefangene sind, daß auch durch