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c) Verfuͤgung, betreffend die Aufhebung der Lederschau.
Da die in den aͤltern Zunft-Ordnungen angeordnete Lederschau durch die veraͤnderten
Zeitverhaͤltnisse entbehrlich geworden ist, indem die Vervielfaͤltigung und Verbesserung
der inlaͤndischen Gerbereien und die Freiheit des Handels überall Gelegenheiten
darbieten, sich mit gutem Leder zu versehen, so wird diese veraltete, den Verkehr
nußlos belästigende und bereits größtentheils außer Uebung gekommene Einrichkung,
in Semäßheit höchster Entschließung vom #20. d. M. hiemit für aufgehoben
erblärt.
Stuttgart den 16. September 13238. Schmidlin.
2. Des Studienraths.
Bekanntmachung der in das ebvangelische Seminar zu Schönthal nen aufgenommenen 3ö9glinge.
Von den 53 Schülern, welche bei dem dießjährigen Land-Examen für die Aufnahme
in das evangelische Seminar Schönthal geprüft wurden, sind folgende 3a aufgenommen
worden:
1) Hermann Bauer, Sohn des Oberamts-Arztes in Mergentheim;
à) Gustav Adolph Bockshammer, Sohn des verstorbenen Pfarrers in Buttenhausen;
3) Carl Breyer, Sohn des Kaufmanns in Stuttgart;
4) Emil Woldemar Denzel, Sohn des Hofpredigers und Stadtpfarrers in
Heilbronn;
5) Moriz Ernst Eggel, Sohn des fürstlich Hohenloh'schen Raths und Rentamtmanns
zu Weikersheim;
6) Gustav Adolph Essig, Sohn des Stadtpflegers zu Nürtingen;
7) Carl Heinrich Ferdinand Feuerlein, Sohn des Pfarrers zu Wolfschlugen;
3) Hermann Günzler, Sohn des Decans in Leonberg;
Friedrich Adolph Haakh, Sohn des verstorbenen Hofraths in Heilbronn;
10) Carl Gottlieb Häfner, Sohn des Saifensieders in Nürtingen;
:) Carl Immanuel Heermann, Sohn des Kaufmanns in Calw;
11) Hermann Friedrich Hochstetter, Sohn des Medicinalraths in Ludwi gsburg;
15) Friedrich Wilhelm Hopfenstock, aus Boͤnnigheim;